In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Stuttgarter Forscher untersuchen Spracherwerb
Wie Kinder sprechen lernen, wie sie das Lautinventar ihrer Muttersprache erwerben, ist bereits gründlich erforscht worden. Doch wie sie lernen, die Betonungsmuster ihrer Muttersprache zu verstehen und selbst anzuwenden, darüber wissen wir noch nicht viel. Forscher des Instituts für Maschinelle Sprachverarbeitung der Universität Stuttgart untersuchen in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt, wie Kinder in den
Unter Beteiligung von Chemnitzer Soziologen ist das größte deutsche Forschungsprojekt im Bereich der Beziehungs- und Familienentwicklung gestartet: DFG-Schwerpunktprogramm bereitet Langzeituntersuchung an 12.000 Menschen vor
Es ist das größte Forschungsprojekt, das je in Deutschland im Bereich der Beziehungs- und Familienentwicklung durchgeführt worden ist: Vor wenigen Wochen startete das Schwerpunktprogramm 1161 “Beziehungs- und Familienentwicklung” der Deutschen Forschungsgemeins
Chemische Veränderungen im Gehirn verantwortlich
Das Rauchen von Marihuana kann das Risiko an einer Geisteskrankheit wie Schizophrenie zu erkranken verdoppeln. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Otago gekommen. Das Team um David Fergusson vermutet, dass das erhöhte Risiko auf chemische Veränderungen im Gehirn zurückzuführen ist, die durch das Rauchen von Cannabis verursacht werden. Die Wissenschafter begleiteten mehr als 1.000 Personen, die 1977 geboren wurden
Nanotechnologie ist die Zukunft, und schon heute gilt: Je kleiner desto besser. Magnetismus hingegen ist seit jeher ein faszinierendes und bedeutendes Phänomen, wie nicht zuletzt die Computertechnologie demonstriert. Magnetismus trifft Nano: Welche Bedeutung diese anziehende Kombination für Wissenschaft und Industrie hat, das konnten in den letzten zwei Wochen die 269 Teilnehmer in der 36. Internationalen IFF- Ferienschule erfahren. Zu diesem einmaligen Intensivkurs hatten die Wissenschaftler de
Neues Steuerungsinstrument der Bertelsmann Stiftung für bessere Qualität in Schulen
Die Bertelsmann Stiftung stellt allen Schulen in Deutschland ein Steuerungsinstrument für ihre Schulentwicklung zur Verfügung. Das Instrument SEIS (Selbstevaluation in Schulen) soll Schulleitungen und Kollegien helfen, ihren Schulentwicklungsprozess zu evaluieren und zu planen. Mit einer speziellen Software und ergänzenden Fragebögen können Schulen auf unkomplizierte Weise Daten erheben und analysiere
Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern sind nur zum Teil durch Unterschiede in der Ausbildung oder der Tätigkeit zu erklären. Bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und im gleichen Betrieb verdienen Frauen immer noch 12 Prozent weniger als Männer, hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) herausgefunden.
Im Durchschnitt war der Lohn von vollzeitbeschäftigten Frauen in den alten Bundesländern im Jahr 2001 um etwa 24 Prozent geringer als der Lohn
Die strengen Umweltauflagen in den meisten europäischen Staaten erweisen sich noch immer als maßgeblicher Wachstumsfaktor für den Markt der Emulsionspolymere, der bis vor kurzem mit zahlreichen Schwierigkeiten wie steigenden Rohstoff- und Energiekosten zu kämpfen hatte. Eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan hat ergeben, dass das Umsatzvolumen in Europa von 3,15 Milliarden Euro (2003) um durchschnittlich 4,1 Prozent pro Jahr auf 4,19 Milliarden Euro im Jahr 2010 wachsen soll.
Technologisch gut gerüstet, zögerlich bei künftigen Dienstleistungen – so lautet das Ergebnis einer Zukunftsstudie des Fraunhofer ISI zum deutschen Werkzeugmaschinenbau.
Die deutsche Werkzeugmaschinen-Industrie ist für die Zukunft gut gerüstet: In zahlreichen Technologiebereichen liegt sie weltweit in der Spitzengruppe, die Wettbewerbsposition wird von den Betrieben als gut eingeschätzt. Allerdings fehlt eine langfristige Planung von Technologie- und Produktentwicklung in den meist
Das Latinum und die Qualität der Studierenden
Studierende, die ihre Schulzeit mit dem Latinum abgeschlossen haben, können Texte erheblich besser lesen und verstehen, als ihre Kommilitonen ohne diese Qualifikation. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die Professor Dr. Wolfgang Dieter Lebek, Ordinarius für Klassische Philologie an der Universität zu Köln, erstellt hat. Er empfiehlt daher Universitäten, die ihre Studenten frei wählen können, für alle diejenigen Fächer, die geho
Naturwissenschaftliche Schülerlabore werden mit 2,2 Millionen Euro gefördert
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das praktische Lernen von Schülerinnen und Schülern in naturwissenschaftlichen Laboren. Bis zum Jahr 2007 investiert das BMBF in diesen wichtigen außerschulischen Bereich 2,2 Millionen Euro, teilte das Ministerium am Freitag in Berlin mit. Im Rahmen des Projektes “Lernort Labor” (LeLa) könnten die Kinder und Jugendlichen spielerisch und praktisc
Breites Echo auf Präventionskampagne “Hinsehen.Handeln.Helfen!”
Die Präventionskampagne “Hinsehen.Handeln.Helfen!” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist auf positive Resonanz gestoßen. Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums sehen sich drei von vier Menschen in Deutschland gut über das Thema sexuelle Gewalt informiert. 90 Prozent stimmen dafür, dass Aufklärung und Information weiter
Persönliches Risiko wird in der Argumentation minimiert
Raucher unterschätzen die Risiken, die das Rauchen für ihre Gesundheit bedeutet, in einem entscheidenden Ausmaß. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Rutgers University gekommen. Die Befragung von mehr als 6.300 Personen ergab, dass das Risiko einer Erkrankung an Lungenkrebs unterschätzt wird. Raucher gingen ebenfalls davon aus, dass ihr persönliches Risiko geringer war als das anderer Raucher. Eine Studie der Agència de Sal
Die deutschen Behörden zögern bei der Einführung der digitalen Signatur. Acht von zehn nutzen die Technologie bisher gar nicht. Nur jede siebte Verwaltung setzt die elektronische Unterschrift im Geschäftsverkehr mit den Bürgern ein. Das sind Ergebnisse der Studie “Public Trend”, die von Mummert Consulting und der Fachzeitschrift “Innovative Verwaltung” in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagement-Software Inworks durchgeführt wurde. Die Gründe: Zwei von drei Behörden
Sexuelle Belästigungen, Vergewaltigungen, Sexualmorde: Sexuelle Gewalt ist ganz überwiegend männlich. Den Gründen für dieses Phänomen versucht Privatdozent Dr. Rolf Pohl vom Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität Hannover in seinem Ende 2004 im hannoverschen Offizin-Verlag herausgekommenen Buch “Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen” auf die Spur zu kommen.
Gängige Erklärungsmuster, die sexuelle Gewalt gegen Frauen ausschließlic
Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft sucht nach neuen Wegen für Massenprüfungen
Wie organisiert ein Fachbereich ein Massenstudium, in dem Semester für Semester rund 5000Klausuren abgenommen, bewertet und dokumentiert werden müssen? Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen gehört zu denen, die mit schrumpfendem Personal bei Verwaltung und Hochschullehrern nach wie vor hohe Studienanfängerzahlen mit ebenso hohen Prüfungsfällen zu bewältigen haben. Mit neuen L
Zwei Zentimeter Größe stehen für 3,5 Prozent Mehr-Einkommen
Größere Babys werden später im Leben mehr Geld verdienen als kleinere. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die von der University of Southampton gemeinsam mit dem finnischen National Public Health Institute durchgeführt wurde. Die Forscher haben mehr als 4.600 männliche Babys, die zwischen 1934 und 1944 geboren wurden, 1990 untersucht, berichten sie im Fachmagazin Archives of Disease in Childhood.
Männer im mittl