In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Hauptschüler sehen sich selbst als Verlierer im Kampf um Ausbildungsplätze
Mehr als die Hälfte der deutschen Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren blickt skeptisch (42 Prozent) oder sogar pessimistisch (10 Prozent) in die berufliche Zukunft. Das ist das Besorgnis erregende Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Danach ist die Stimmung unter den Jugendlichen alles andere als hoffnungsfroh: Mehr als jeder dritte Jugendliche (39 Prozent) macht sich
Wenn Angehörige ihre älteren Familienmitglieder in stationäre Pflege geben, hört man oft die pauschale Aussage, es gäbe in den Heimen nur noch wenig deutsches Personal. Doch stimmt dieser Eindruck eigentlich? Und wenn ja: Was bedeutet dies für die Altenpflege? Das Projekt “MigA – Migrant/inn/en in der Altenpflege – Bestandsaufnahme, Personalgewinnung und Qualifizierungen in NRW”, durchgeführt vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn, untersucht diese Fragen seit Ende 2004 im Auft
Deutsche Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung
Nur eine Minderheit von Führungskräften der deutschen Wirtschaft sieht es als einzige Aufgabe eines Unternehmens, so viel Gewinn wie möglich zu machen. Dies geht aus einer Befragung hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung unter 500 Entscheidern zum Thema gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen durchgeführt hat. Im Gegenteil: Die Mehrheit der Befragten ist davon üb
Medien können verzerrten Einschätzungen fördern
Menschen können ihr Krankheitsrisiko besser einschätzen, wenn sie sich auf die persönliche Erfahrung als auf die Auswertung von Zahlenmaterial verlassen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Basel gekommen. Wenn man sich selbst frage, wie viele der Freunde und Verwandten eine bestimmte Krankheit gehabt haben, erreiche man eine bessere Einschätzung des individuellen Risiko
Drogenkonsum drei Mal so hoch wie offiziell geschätzt
Wissenschafter des Istituto di Ricerche Farmacologiche Mario Negri haben große Mengen von Kokainrückständen in einem norditalienischen Fluss nachgewiesen. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Drogenkonsum in dieser Region viel höher ist als bisher angenommen. Das Team um Ettore Zuccato wies eine Menge, die rund 40.000 Portionen monatlich entspricht, in der Poebene nach. In dieser Region leben rund 5 Millionen Menschen. Für die im
Angestellte verschwenden Zeit auf nachlässig verfasste Mails
Täglich werden mehrere Stunden der Arbeitszeit von Angestellten in Büros auf das Lesen beziehungsweise das Schreiben von E-Mails verwandt. Dies besagt eine Studie des Marktforschers Information Mapping Inc. (IMI). 63 Prozent der Befragten gaben an, täglich eine bis drei Stunden mit dem Verfassen von E-Mails zu verbringen, 65 Prozent sagten, dass sie ebenso lange mit dem Lesen von elektronischer Post beschäftigt sind.
Wer an Prostatakrebs erkrankt, merkt davon manchmal zeitlebens nichts: Oft wachsen Tumoren der “Vorsteherdrüse” so langsam, dass sie über viele Jahre keine Beschwerden verursachen. Mit trickreichen Mechanismen sorgt der Körper dafür, dass sich die Krebszellen nur langsam teilen. Bei manchen Patienten sind die Tumoren aber erheblich aggressiver. Wissenschaftler aus Freiburg und Bonn haben nun ein Enzym identifiziert, das dafür verantwortlich sein könnte: Es bewirkt, dass die Zellteilungs-Gene in d
Osteuropa ist derzeit einer der am schnellsten wachsenden Handymärkte der Welt, nicht zuletzt da die vergleichsweise geringe Penetrationsrate von Mobiltelefonen in dieser Region mit enormen Wachstumschancen lockt. Im Gegensatz zu den weitestgehend gesättigten Märkten in Westeuropa hat eine Frost & Sullivan Analyse dort weiterhin substantielle Gewinnsteigerungen identifiziert.
Allerdings geraten die Mobilfunkbetreiber besonders im stark konkurrierenden Voice-Markt immer mehr unter Dru
Gefahr einer weltweit tödlichen Erkrankung groß
Es ist zwar nur ein Modell, aber die Ergebnisse sind schockierend: Wenn sich die Vogelgrippeerreger zu einer Form mutieren, die eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ermöglicht, reicht eine Infektion von 40 Menschen aus, um den gesamten Erdball zum “Schlachtfeld” zu machen. Innerhalb eines Jahres würde die Hälfte der Erdbevölkerung infiziert sein. Die Todesrate würde bei 50 Prozent liegen, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientis
Der neue bayerische Forschungsverbund FORTRANS.net hat jetzt seine Arbeit aufgenommen und will den Beitrag transnationaler Netzwerke für das Risikomanagement analysieren, aber auch Handlungsempfehlungen für die praktische Gestaltung von Netzwerken entwickeln. Erster Sprecher ist der Bayreuther BWL-Professor Torsten M. Kühlmann.
Zum 1. August hat der neu gegründete bayerische geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsverbund “Transnationale Netzwerke – Geschäftserfolg von KMU du
Positiv nachhaltige Wirkung auf Flora und Fauna
Ökologischer Landbau wirkt sich insgesamt wesentlich besser auf die Flora und Fauna aus als konventioneller. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als 180 Bauernhöfen in Großbritannien. Insgesamt waren auf den Ökobauernhöfen um 85 Prozent mehr Pflanzenspezies, um ein Drittel mehr Fledermäuse, um 17 Prozent mehr Spinnen und um fünf Prozent mehr Vogelarten anzutreffen. Die Forscher der Oxford University, des Britischen Trust for Or
Technische Schwierigkeiten müssen noch behoben werden
Durch die noch vergleichsweise geringe Penetrationsrate von Mobiltelefonen in Osteuropa ist der osteuropäische Markt einer der am schnellsten wachsenden Handymärkte weltweit. Einer Analyse der Marktforscher Frost & Sullivan zu Folge finden in Osteuropa derzeit substanzielle Gewinnsteigerungen statt. Gebremst wird das Wachstum höchstens durch den derzeit noch niedrigen durchschnittlichen Umsatz pro Anwender.
Um dieser Ent
Forscher untersuchen Sedimentproben des Larsen B-Eisschelfs
Das im Frühling 2002 abgebrochene Packeis des Larsen B-Schelfs ist ein immenser Verlust und der Hinweis auf extreme Klimaänderungen. Zu diesem Urteil kommt eine heute, Donnerstag, veröffentlichte Studie von Forschern des Hamilton College im Wissenschaftsmagazin Nature. Die 3.200 Quadratkilometer große Eisscholle war mindestens 11.000 Jahre lang mit dem restlichen Larsen-Schelf verbunden.
“Das Ereignis ist ein noc
Mikro- und Nanoelektronik, Mobilfunk sowie Breitband im Fokus
Die EU-Kommission will rund eine Mrd. Euro in die IKT-Forschung stecken. Insgesamt werden 276 neue Forschungsprojekte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unterstützt, teilte die EU-Kommission heute, Mittwoch, bei der Vorstellung des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU mit. Die für die Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding forderte darüber hinaus eine wei
Fachgruppe der “Partner für Innovation” veröffentlicht Zwischenbilanz Forschungsprämien für Wissenschaftler, ein bundesweites Wissensradio und der Seitenwechsel auf Zeit zwischen Forschung und Wirtschaft: Dies sind nur einige der Projekte, die die Fachgruppe “Austauschprozesse Wirtschaft – Wissenschaft – Politik” entwickelt hat und jetzt in ihrer Zwischenbilanz-Broschüre vorstellt. Die Konzepte und Ideen sollen dazu beitragen, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen
Bundesministerin Renate Schmidt stellt zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Altersfragen den Zweiten Alterssurvey vor Die Deutschen stellen sich zunehmend darauf ein, länger zu arbeiten und später in Rente zu gehen als bisher: Planten 1996 noch die Hälfte aller Befragten, mit spätestens 60 Jahren aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, sind es jetzt nur noch ein Drittel. Zugleich sind die meisten Senioren und Seniorinnen mit ihrer Lebenssituation insgesamt zufrieden, bleiben länger ges