“Agency and Changing World Views in Africa” lautet der Titel des internationalen Symposiums des fächerübergreifenden Bayreuther Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs “Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse” (SFB/FK560). Das dritte Symposium im Rahmen des auf Afrika bezogenen Forschungsprogramms wird am 26. April von Universitätspräsident Professor Dr. Dr. h.c. Helmut Ruppert im Iwalewa-Haus, Afrikazentrum der Universität Bayreuth, eröffnet.
Im Zentrum der Veranstaltung diskutieren Wissenschaftler über die vielfältigen Sichtweisen von Menschen in Afrika auf die Welt: Wie äußern und manifestieren sich Weltanschauungen in den unterschiedlichen Gesellschaften und Regionen des Kontinents? Wie schlagen sie sich etwa in künstlerischen Ausdrucksformen nieder? Wie werden Weltsichten in den Medien thematisiert oder beispielsweise in der Sprache von Jugendlichen in den Metropolen Afrikas deutlich? Welche Normen und Werte bedingen diese Weltanschauungen und wie leiten sie Akteure? Und nicht zuletzt: Auf welche Weise verändern sich Werte in der Auseinandersetzung mit den normativen Vorstellungen anderer?
Religionswissenschaftler, Soziologen, Geografen, Ethnologen, Literatur- und Sprach- sowie Kunst- und Medienwissenschaftler aus Europa, Afrika und Amerika präsentieren neben Bayreuther Vertretern des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs die Ergebnisse ihrer Forschungen in englischer Sprache. Damit bildet die Konferenz den Abschluss der sieben Jahre lang von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Arbeit des Bayreuther Sonderforschungsbereichs.




