Erstes europaweites Verteilnetz für digitales Kino
T-Systems baut erstes europaweites Verteilnetz für digitales Kino auf / Vertrag mit ASTRA sichert Satellitenübertragung
T-Systems und SES ASTRA unterzeichneten einen Kooperationsvertrag für das Verteilen digitaler Kinofilme über ASTRA-Satelliten. Damit baut die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom das erste europaweite Verteilnetz für digitales Kino auf. Zur kompletten Dienstleistung von T-Systems gehören Übertragen, Speichern und Verwalten digitaler Kinofilme. Das elektronische Verteilen dieser Filme ist kostengünstiger als das Kopieren von Zelluloid-Film und dessen Versand. Darüber hinaus erreichen Filme auf diesem Weg alle Kinos zeitgleich: So sieht der Kinogänger den neuesten Blockbuster auch in kleinen Kinos gleich zum Filmstart.
“SES ASTRA ist eine treibende Kraft bei der Digitalisierung und kann die Vorteile der Satellitenübertragung auch bei der Distribution von Filmen an Kinos voll entfalten”, sagte Thomas Wrede, Vice President Product Management von SES ASTRA. “Zusammen mit T-Systems können wir der Kino- und Medienbranche ein funktionsfähiges System für die effiziente Verteilung digitaler Kinosignale in ganz Europa anbieten. Für uns ist der Vertrag mit T-Systems zugleich ein weiterer Schritt, um unsere Orbitalposition 23.5° Ost für New Media, Content on Demand und andere innovative Dienste auszubauen.”
“Nachdem Hollywood-Studios die Spezifikationen für Digital Cinema verabschiedet haben, besteht nun für alle Beteiligten ein hohes Maß an Investitionssicherheit”, sagte Timo von Lepel, Mitglied der Geschäftsleitung Media&Broadcast bei T-Systems. von Lepel weiter: “Dank der Zusammenarbeit mit SES ASTRA sind wir jetzt in der Lage eine Verteilplattform in Betrieb zu nehmen, die allen Anforderungen an das digitale Kino gerecht wird. Die gesamte Dienstleistung steht ab sofort zur Verfügung.”
T-Systems bietet nicht nur das Komplettpaket für das digitale Kino, sondern auch einzelne Komponenten wie die serverbasierte Kino-Inhouse-Lösung “Feature Film DC”: Dabei stellt der Vorführer Filme, Trailer und Werbeblöcke am Rechner zusammen und weist sie den Sälen zu. Die Lösung entspricht den Spezifikationen der Digital Cinema Initiative (DCI).




