»Es ist ein äußerst erfreuliches und deutliches Signal, dass trotz Zeiten knapper Kassen auf Forschung und Bildung gesetzt wird«, kommentiert Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft die Entscheidung. »Wir sind sehr dankbar und froh über diese Unterstützung. So können wir die im Zug des Pakts für Forschung etablierten und erfolgreichen Maßnahmen auch in den kommenden Jahren fortsetzen.«
2005 haben Bund und Länder gemeinsam mit den großen Forschungsorganisationen den »Pakt für Forschung und Innovation« geschlossen. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren im Rahmen dieser Vereinbarung mehrere Aktivitäten vorangebracht, zum Beispiel die Fraunhofer-Innovationscluster. Mittlerweile gibt es 16 Cluster. Dort kooperieren Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Staat und Gesellschaft in räumlicher Nachbarschaft.
Von den neuen Infrastrukturen sollen Impulse ausgehen, um den Wissensaustausch zu beschleunigen und verteilte Kompetenzen zu kombinieren. So entstehen Netzwerke für Innovationen. Durch ihre Fokussierung auf die regionalen Stärken erzeugen sie die kritische Masse, die nötig ist, um in globalisierten Märkten herausragen zu können.
»Die geplanten Investitionen in Bildung und Forschung zahlen sich für den Standort aus. Denn auf diesem Weg kommt die deutsche Wirtschaft schneller aus der Krise«, sagt Prof. Bullinger.




