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Innovationsministerium startet neues Förderprogramm für Nachwuchsforscher aus Nordrhein-Westfalen

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat am heutigen Mittwoch ein neues Förderprogramm für Nachwuchsforscher in NRW gestartet. In den nächsten fünf Jahren sollen bis zu 17 Millionen Euro für herausragende Nachwuchsforschergruppen zur Verfügung gestellt werden.

Das Ministerium übernimmt die Hälfte der Förderung, den anderen Anteil tragen Universitäten, Drittmittelgeber und Sponsoren. Bewerben können sich alle nordrhein-westfälischen Universitäten, die eine neue Forschergruppe in den Bereichen Energieforschung, Nanotechnologie, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften oder Neurowissenschaften gründen wollen. Insgesamt sollen durch diese individuelle Förderung landesweit bis zu 14 neue Jungforschergruppen entstehen.

“Mit dem Rückkehrerprogramm haben wir darum geworben, hervorragende Nachwuchsforscher nach NRW zu holen. Jetzt geht es darum, die Attraktivität des Standorts für unsere eigenen Nachwuchskräfte weiter zu verbessern. Wir wollen als Innovationsland an die Spitze, und dazu brauchen wir die besten Köpfe”, sagte Minister Pinkwart.

Jede Gruppe erhält bis zu 280.000 Euro pro Jahr – das Innovationsministerium übernimmt einen Anteil von 50 Prozent daran. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die neu gegründete Forschergruppe eine innovative Fragestellung aus einem der wissenschaftlichen Schwerpunktbereiche verfolgt. Zudem muss der jeweilige Projektleiter seine Promotion mit einem ausgezeichneten Ergebnis abgeschlossen haben und bereits über mehrjährige internationale Forschungserfahrung verfügen. Das Ministerium prüft gemeinsam mit externen Gutachtern die Bewerbungen und entscheidet über eine Förderung. Die Bewerbungsfrist beginnt ab sofort und endet am 31. Dezember.

Das Förderprogramm Nachwuchsforschergruppen ist der dritte Baustein des Innovationsministeriums, um die Attraktivität des Standorts für junge Spitzenforscher weiter zu steigern. Die nun gestartete Initiative ergänzt den Aufbau der 17 NRW-Forschungsschulen sowie das erfolgreich angelaufene Rückkehrerprogramm.



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