Die naturwissenschaftliche Forschung kann heute auf gemeinsame, weltweit vernetzte Datenbasen zurückgreifen, von der Astronomie über die Life Sciences bis hin zur Klimaforschung.
Die Kultur- und Geisteswissenschaften stehen jetzt vor einer solchen Vernetzung und Weiterentwicklung großer, gemeinsamer Datenpools, mit deren Hilfe umfassende und gesellschaftsrelevante Fragestellungen aufgegriffen werden können, die bislang kaum umzusetzen waren.
Die Dokumentation und Erhaltung von Medienkunst oder eine Enzyklopädie der visuellen Medien und ihrer menschlichen Wahrnehmung können so angegangen werden. Die gegenwärtige Medien- und Bildrevolution wird besser zu verstehen sein. „Voraussetzung ist jedoch“, so Grau, „eine Internationalisierung der Forschungsförderung und eine entsprechende Anpassung der Forschungsmittel.“
Führende internationale ExpertInnen suchen auf diesem Spitzenforum im November nachhaltige Strategien für die Weiterentwicklung der internationalen Wissensökonomie.




