Welche Ausgangsgrößen haben den stärksten Einfluss auf den Flächenbedarf im Hochschulbereich? Welche Umstrukturierungen führen zu welchen Ressourcenfolgen? Wie wirken sich unterschiedliche Arbeitsweisen und Forschungsprofile auf den Bedarf aus? Wodurch kann eine Umverteilung in der Flächenversorgung bewirkt werden? Was für Bilanzen ergeben sich für die wichtigsten Nutzungsbereiche? etc. etc.
Diese und weitere Fragen treten in HIS-Projekten auf, die zur Erstellung von Standortkonzepten, zur landesweiten Hochschulentwicklung und zur betriebsinternen Flächensteuerung durchgeführt werden. In all diesen Vorhaben stellen die Ermittlung des Flächenbedarfs und die Saldierung mit dem jeweiligen Flächenbestand ein “Kernstück der Arbeit” dar.
Mit einem Überblick über das Flächenbemessungsverfahren “Parametersteuerung” und dessen Einsatz in einer Reihe aktueller Planungs- und Steuerungsprojekte beabsichtigt HIS, eine Bemessungsmethodik breiter bekannt zu machen, die in gleichzeitig differenzierender wie standardisierender Form, mit aggregierten Größen und verdichteten Algorithmen Flächenbedarfsermittlungen vollziehbar und nachvollziehbar macht.
Das Verfahren “Parametersteuerung” arbeitet mit unterschiedlichen Ausgangsgrößen (Personal, Studienplätze, Flächen). Es bleibt mit einer überschaubaren Anzahl von Parametern und kompakten Darstellungen der Bemessungsvorgänge vergleichsweise transparent und einfach handhabbar. Bei zahlreichen Aufgaben löst es die Arbeit mit so genannten Flächenrichtwerten ab, die – als studienplatzbezogene und nutzungsunspezifische Werkzeuge – sich als weitgehend unsensibel im Hinblick auf Struktureinflüsse erwiesen haben.




