OECD-Studie: Deutschland bei Bildungsausgaben nur noch auf Platz 15
Deutschland ist nach einem Zeitungsbericht bei den Bildungsausgaben pro Schüler und Student von Platz 10 auf Platz 15 abgerutscht. Dies schreibt das «Handelsblatt» (Dienstag) unter Berufung auf die neue Studie der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die heute in Berlin vorgestellt wird.
Deutschland sei bei der Bildungsförderung im Vergleich zur vorherigen OECD-Studie von Frankreich, Japan, Finnland, Belgien und den Niederlanden überholt worden. Basis der Studie sind Daten aus 26 Industriestaaten aus dem Jahr 2001. Die aktuellen Kürzungen der Bildungsetats in vielen Bundesländern signalisierten, dass sich die Situation noch verschlimmern dürfte, schreibt das «Handelsblatt».
Es sei ganz entscheidend, «dass mehr in Bildung investiert wird», sagte OECD-Bildungsexperte Andreas Schleicher am Morgen im ZDF. «Und das geht nicht allein ums Geld, es geht wirklich darum (…), dass Bildung eine zentrale Rolle in der Gesellschaft bekommt.» Vor allem fehle es dem deutschen Bildungssystem an «Dynamik beim Aus- und Umbau».




