Ein Studium in Ostdeutschland kostet nach einem Zeitungsbericht im Durchschnitt 10 500 Euro weniger als im Westen. Wie die «Schweriner Volkszeitung» (Dienstag) unter Berufung auf eine Untersuchung des Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln berichtet, liegt das vor allem an der kürzeren Studiendauer. So bräuchten Jura-Studenten im Osten etwa zwei Jahre weniger, Philosophie-Studenten etwa ein Jahr. Zurückgeführt werde die Zeitersparnis unter anderem auf eine bessere Betreuung infolge geringerer Studierendenzahlen, aber auch auf mehr Zeitaufwand fürs Studium: Das Wochenpensum für Studium und Nebenjob liege deutschlandweit relativ einheitlich bei 42 Wochenstunden – der Anteil des Studiums im Osten aber bei 36 Stunden, im Westen bei 34.




