Bulmahn: „Wir sichern die Zukunft der jungen Menschen in Ostdeutschland“
Bund und Länder haben das Ausbildungsplatzprogramm Ost 2004 wieder auf das bisherige Niveau um 4.000 auf 14.000 Stellen erhöht. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn bezeichnete die am Donnerstag in Berlin unterzeichnete Vereinbarung als wesentlichen Bestandteil des gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft geschlossenen „Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs“. „Mit der Förderung der beruflichen Ausbildung junger Menschen sichern wir vor Ort die Zukunftsfähigkeit Ostdeutschlands.“ Das Ausbildungsplatzprogramm Ost schaffe Perspektiven in den Neuen Ländern und wirke auch der Abwanderung entgegen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert die Plätze in der Programmlaufzeit von September 2004 bis August 2007 mit insgesamt knapp 95 Millionen Euro. Die Länder tragen Kosten in vergleichbarer Höhe. Von den geförderten Stellen entfallen 3.020 auf Sachsen, in Brandenburg sind es 2.770, in Sachsen-Anhalt 2.305,
in Mecklenburg-Vorpommern 2.300, in Berlin 1.955 und in Thüringen 1.650 Plätze. Gefördert wird die Berufsausbildung in anerkannten Berufen nach dem Berufsbildungs-gesetz oder der Handwerksordnung oder eine schulische Berufsausbildung, die zu einem Abschluss nach Landes- oder Bundesrecht führt.




