Alle Neuigkeiten

Biowissenschaften Chemie

Erster Schritt auf dem Weg zur synthetischen CO2-Fixierung in lebenden Zellen

Drei Module, die einen in der Natur neuartigen CO2-Fixierungszyklus bilden, funktionieren auch in E.coli. Die synthetische Biologie schafft neue biochemische Wege für die Umwandlung von Kohlendioxid (CO2). Forscher des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie haben einen synthetischen Zyklus entwickelt, der aus CO2 den zentralen Baustein Acetyl-CoA generiert. Den Forschern gelang es, die drei Module des Zyklus jeweils erfolgreich in lebende Bakterien einzubringen. Die Arbeit ist damit ein bedeutender Schritt zur Realisierung synthetischer CO2-Fixierungswege im Kontext lebender Zellen. Die synthetische Biologie bietet…

Architektur Bauwesen

Innovatives Tool für Stadtplanung gewinnt NextReality Award

Der nächste Erfolg für COUP… Die Zukunft der Stadtplanung wird greifbar – dank des innovativen Tools COUP (Cockpit for Collaborative Urban Planning), entwickelt von der Professur Digital City Science der HafenCity Universität Hamburg. Davon war auch die Jury des NextReality Contest überzeugt und zeichnete COUP in der Kategorie „Interactive Business“ aus. Innovatives Tool für innovative Planungen Die interaktive Anwendung erweckt Planungsentwürfe digital zum Leben und ermöglicht es Stadtplanern und Architekten, komplexe und belastbare Entscheidungen zu treffen – schon in der…

Architektur Bauwesen

Lärmschutzwände aus Lehm

Das Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung der FH St. Pölten und der Forschungsbereich Baugeschichte und Bauforschung an der TU Wien untersuchten in einem Sondierungsprojekt den Einsatz von Lehm als Baustoff für Lärmschutzwände. Das Ergebnis: Lärmschutzwände aus Lehm stellen eine nachhaltige und kostengünstige Alternative dar. Bis zu einem Regeleinsatz ist allerdings noch einiges an Forschungsarbeit notwendig. Lehm: Umweltfreundlich und wiederverwendbar Die Baubranche trägt signifikant zu den gesamten CO²-Emissionen bei, hauptsächlich durch Baustoffe wie Beton und Stahl. Um diesen…

Geowissenschaften

Corona-Pandemie hat Himalaya-Gletscher weniger schmelzen lassen

Eine Verringerung der Luftverschmutzung auf ein Maß wie zu Zeiten der Corona-Pandemie könnte die Gletscher im Himalaya schützen und vor dem Verschwinden bis Ende des Jahrhunderts bewahren. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam durch eine Analyse der Situation während des COVID-19-Lockdown 2020. Die sauberere Luft habe dafür gesorgt, dass sich weniger Ruß auf den Gletschern abgelagert hat und so pro Tag 0,5 bis 1,5 mm weniger Schnee geschmolzen ist. Der rasche Rückzug der Gletscher und der Verlust der Schneedecke…

Informationstechnologie

Auf dem Weg zu Computern nach dem Vorbild des Gehirns

Kieler Forschungsteam identifiziert wesentliche Mechanismen und neuartige Materialien für eine energieeffizientere Informationsverarbeitung. Jede Anfrage bei einer Suchmaschine, jeder KI-generierte Text und erst recht Entwicklungen wie das autonome Fahren: Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (KI) und Big Data verbrauchen Computer und Rechenzentren viel Energie. Weitaus sparsamer arbeitet dagegen das menschliche Gehirn. Um nach seinem Vorbild leistungsfähigere und energieeffizientere Computer entwickeln zu können, hat ein Forschungsteam der Materialwissenschaft und der Elektrotechnik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) jetzt wesentliche Voraussetzungen für eine passende…

Materialwissenschaften

Ein Glas, das CO2 siebt

Forschungsgruppe der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universität Leipzig und Universität Wien entwickelt ein Glasmaterial, das Gase präzise voneinander trennt. Um Kohlendioxid-Moleküle aus Gasgemischen abzutrennen, braucht es Materialen mit äußerst feinen Poren. Eine Möglichkeit dafür haben nun Forschende der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Kooperation mit der Universität Leipzig und Universität Wien gefunden: Sie wandelten kristalline Metall-Organische Gerüstverbindungen in Glas um. Dabei gelang es ihnen, die Poren des Materials so zu verkleinern, dass sie für bestimmte Gasmoleküle undurchlässig werden. Das berichten sie im Fachmagazin „Nature…

Unternehmensmeldungen

Laserschneiden vs. mechanisches Schneiden: Welche Methode überzeugt?

In der Welt der modernen Produktion entbrennt ein Wettstreit zwischen Präzision und Schnelligkeit, bei dem das seit 1967 etablierte Laserschneiden auf die breite Palette des mechanischen Schneidens trifft. Doch welches dieser Verfahren gewinnt am Ende die Oberhand oder genießen beide ihre Daseinsberechtigung? Dieser Frage gehen wir in unserem heutigen Artikel auf den Grund. Zwischen Laser- und mechanischem Schneiden: Ein Vergleich der beiden Techniken Nicht nur bei dem Namen sind Unterschiede zu erkennen, auch die Herangehensweisen unterscheiden sich deutlich voneinander! Nehmen…

Förderungen Preise

DFG fördert neue Großgeräte für das HALO-Forschungsflugzeug

Universität Leipzig mit zwei Projekten beteiligt. Das High Altitude and Long Range Research Aircraft, kurz HALO, leistet seit über einem Jahrzehnt einmalige Dienste für die Erdsystemforschung. Darüber hinaus steht das Höhenforschungsflugzeug mit weltweiten Messkampagnen als Symbol für eine internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit, wenn es um Schlüsselfragen zu atmosphärischen Prozessen und deren globale Auswirkungen auf das Klima geht. Unter der Federführung des Meteorologen Prof. Dr. Manfred Wendisch hat die Universität Leipzig jetzt 4,6 Millionen Euro bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die…

Geowissenschaften

Grundwasser für die Gesundheit des Planeten

…von zentraler Bedeutung: Besserer Schutz gefordert. Internationale Studie stuft das Grundwasser als Schlüsselökosystem ein und schlägt Wege für besseren Schutz vor, um biologische Vielfalt zu erhalten und Klimawandel abzufedern. Wasser ist die Basis allen Lebens auf der Erde. Welche wichtige Rolle das Grundwasser für die Menschheit und die biologische Vielfalt dabei spielt, wird häufig übersehen. In einer neuen Veröffentlichung zeigt ein internationales Forschungsteam zum ersten Mal auf, weshalb Grundwasser als ein Schlüsselökosystem zu bewerten ist. „Grundwasser ist nicht nur selbst…

Biowissenschaften Chemie

Dunkle Froschlurche lieben es kühl

Frösche und Kröten weisen umso dunklere Farben auf, je kälter es in ihrem Lebensraum ist, je mehr Krankheitserreger ihnen dort drohen und je stärker sie ultravioletter Strahlung ausgesetzt sind. Das hat ein Forschungsteam aus der Biologie herausgefunden, indem es Daten von mehr als 40 Prozent aller bekannten Frosch- und Krötenarten verglich. Die Forschungsgruppe berichtet im Wissenschaftsmagazin „Nature Communications“ über ihre Ergebnisse. Grelle Warntöne, unscheinbare Tarntrachten – Frösche und Kröten zeigen eine beeindruckende Farbenvielfalt. Die Färbung hängt dabei auch von äußeren…

Biowissenschaften Chemie

Zellen der Zukunft: Möglichkeit zur gezielten Reprogrammierung

Der dynamische Prozess des DNA-Replikations-Timing beeinflusst die Plastizität von Zellen. Um Leben von einer Zelle auf eine neue zu übertragen, muss die genetische Information mittels eines Prozesses namens DNA-Replikation vervielfältigt werden. Das geschieht nicht nur durch das „Kopieren“ genetischer Informationen; vielmehr erfordert es eine präzise Abfolge zahlreicher molekularer Ereignisse. Forschende um Prof. Maria-Elena Torres-Padilla von Helmholtz Munich haben kürzlich einen speziellen Aspekt dieses Prozesses namens „Replication Timing“ (RT) und dessen Besonderheiten bei der Entstehung von neuem Leben aufgedeckt. Die neuen…

Medizintechnik

Weltweit erste wiederherstellende Operation am zentralen Lymphsystem

… mit einem Mikrochirurgie-Roboter am USZ. Weil eine schwer erreichbare Aussackung am zentralen Lymphsystem nicht entfernt werden konnte, legte ein Ärzteteam der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ) einen neuen Abfluss, um den quälenden Lymphstau der Patientin zu beheben. Zum ersten Mal kam bei einem solchen Eingriff ein mikrochirurgisches Operationssystem zum Einsatz. Als die Patientin in die Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des USZ kam, hatte sie bereits einen langen Leidens- und Behandlungsweg hinter sich….

Biowissenschaften Chemie

Libellenfarbe verändert sich im Jahreslauf

Die Farbe von Libellengemeinschaften reagiert auf jahreszeitliche Schwankungen der Sonneneinstrahlung. Über die letzten 30 Jahre hat sich dieses Farbmuster allerdings verändert – wohl eine Auswirkung des Klimawandels. Forschende der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) haben in einer neuen Studie herausgefunden, dass die Farbe von Libellengemeinschaften auf jahreszeitliche Schwankungen der Sonneneinstrahlung reagiert. Im Frühjahr und im Herbst fliegen eher Libellen mit dunkleren Farbnuancen, die im Sommer auftretenden Exemplare sind eher heller gefärbt. Die Ergebnisse der Studie wurden nun im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht….

Veranstaltungsnachrichten

Weltfunkkonferenz setzt Radioastronomie auf die Agenda

Tausende Delegierte von Mitgliedstaaten der Internationalen Fernmeldeunion und Vertreter von Industrie und Wissenschaft trafen sich vier Wochen lang in Dubai. Bei der Weltfunkkonferenz wurden wichtige Weichen für neue Funkanwendungen gestellt. Auch der Schutz der Radioastronomie, insbesondere vor den Auswirkungen von neuen Satellitenkonstellationen, stand im Fokus. Bis zur nächsten Funkkonferenz im Jahr 2027 sollen nun Studien durchgeführt werden. Das Ziel: verbesserte technische oder regulatorische Maßnahmen identifizieren, damit die Geheimnisse des Universums auch in Zukunft ergründet werden können. „In Anbetracht der Tatsache,…

Geowissenschaften

Mit Satellitendaten zu mehr Sicherheit im Bergbau

EU-Forschungsprojekt MOSMIN startet am 1. Januar 2024. Bergbau bleibt unverzichtbar, um den Bedarf an Rohstoffen für unseren Lebensstandard zu decken. Nicht selten stellen dabei Sicherheits- und Umweltrisiken eine Herausforderung dar, wie die potentielle Instabilität von Bergbauhalden oder Verunreinigungen von Böden und Gewässern. Um diesen Risiken vorzubeugen und die Effizienz beim Abbau von Ressourcen zu optimieren, haben es sich zwölf internationale Partner im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts MOSMIN zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von Copernicus Satellitendaten und In-situ-Daten Bergbauhalden geotechnisch und…

Biowissenschaften Chemie

Wie haben sich die Pflanzen an Land durchgesetzt?

Universität Göttingen koordiniert zweite Phase des DFG-Schwerpunktprogramms „MAdLand“. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die zweite Förderperiode für das Schwerpunktprogramm „MAdLand – Molekulare Adaptation an das Land: Evolutionäre Anpassung der Pflanzen an Veränderung“ bestätigt. Diese wird von der Universität Göttingen koordiniert und in den folgenden drei Jahren mit über sieben Millionen Euro gefördert. Gegenstand der Forschung ist der Landgang der Pflanzen. Bevor sich die ersten Pflanzen das Land als neuen Lebensraum erschlossen, war die Erdoberfläche von Mikroorganismen bedeckt. Der Landgang der…

Rückmeldung