Die vorliegende Erfindung zur Nutzung der akustisch-induzierten Laserstreuung (AILS) umgeht diese Nachteile, indem mit einem Messaufbau das Prinzip der akusto-optischen Modulation genutzt
wird. Hierbei wird durch eine geeignete Anordnung einer Ultraschallquelle ein Schallgitter im Gewebe erzeugt, an dem
Laserlicht gebeugt wird. Die Erfindung eröffnet durch die ausschließliche Nutzung des Beugungssignals des Laserlichts Möglichkeiten einer berührungslosen Bestimmung biomechanisch relevanter Eigenschaften von Geweben und besitzt vor allem im Bereich der Augenheilkunde
ein großes Anwendungspotenzial. Anhand der maximalen Intensität der
Beugungsstruktur können die rheologischen Eigenschaften bestimmt
werden. Dabei sind die Messsignale um Größenordnungen intensiver, wodurch deutlich kürzere Messzeiten sowie ein geringerer technischer Aufwand im Vergleich zur konkurrierenden Brillouin-Spektroskopie ermöglicht werden.
Die vorliegende Erfindung zur Nutzung der akustisch-induzierten Laserstreuung (AILS) umgeht diese Nachteile, indem mit einem speziellen Messaufbau das Prinzip der akusto-optischen Modulation genutzt wird. Hierbei wird durch eine geeignete Anordnung einer Ultraschallquelle ein Schallgitter im zu untersuchendem Material erzeugt, an dem Laserlicht gebeugt wird. Die vorliegende Erfindung
eröffnet durch die ausschließliche Nutzung des Beugungssignals des Laserlichts Möglichkeiten einer nicht-invasiven Bestimmung relevanter rheologischer und weiterer mechanischer Eigenschaften des Untersuchungsobjektes und besitzt vor allem in den Bereichen Werkstoffkunde, Materialprüfung oder Qualitätssicherung ein großes Anwendungs- und Marktpotenzial. Mit diesem Verfahren ist eine zerstörungsfreie Messung bei geringem technischen Aufwand und sehr kurzen Messzeiten möglich. Insbesondere ist dieses Verfahren, im Gegensatz zu konventionellen Rheometern, für in situ Messungen geeignet.
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