Den Dialog zwischen Verwaltung und Wissenschaft fördern
Was wäre, wenn in Deutschland zum Beispiel Wahlen zum Bundestag per Mausklick möglich wären? E-Government macht das und weitere demokratische Mitwirkungsformen möglich, denn der Begriff umfasst die “Virtualisierung des Staates” mit digitalisierten, integrierten, personalisierten und immer verfügbaren Serviceangeboten. Ziel ist, mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnik einerseits Bürger und Wirtschaft in das Verwaltungshandeln einzubeziehen und andererseits Verwaltungsabläufe effizienter zu gestalten. E-Government birgt aber auch Gefahren, zum Beispiel durch Hackerangriffe. Auf der Tagung “E-Government-Forschung in NRW – Identifizierung von Akteuren, Themen und Trends” am 9. August stellt der Datenschutzbeauftragte der RUB Prof. Dr. Thomas Herrmann seine Studie zum E-Government in NRW vor (Rohrmeisterei Schwerte, Ruhrstr. 20, ab 12 Uhr). Veranstalter ist das Informationsbüro d-NRW. Die Teilnahme ist kostenlos, Interessierte können sich per Mail anmelden unter workshop@d-nrw.de.
Austausch zwischen Wissenschaft und Verwaltung
In Nordrhein Westfalen erforschen Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete, unter anderem Datenschützer das Thema E-Government. Da bisher kein systematischer Überblick über den Stand der Forschung existiert, beauftragte das Informationsbüro d-NRW Prof. Dr. Thomas Herrmann (Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement) mit der Erstellung einer entsprechenden Studie, deren Ergebnisse er bei der Veranstaltung vorstellt. Prof. Herrmann ermittelte die Stärken und Schwächen der E-Government-Forschung in NRW und leitete einen Forschungsbedarf ab, zum Beispiel auf dem Gebiet des Datenschutzes. Ziel der Tagung ist, den Dialog zwischen Wissenschaft und Verwaltung und somit Kooperationen zwischen Theorie und Praxis zu intensivieren.
Weitere Informationen
Informationsbüro d-NRW, Tel. 0234/43870-329, E-Mail: infobuero@d-nrw.de
Prof. Dr. Thomas Herrmann, Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement, Institut für Arbeitswissenschaft der RUB, Tel. 0234/32-27721, E-Mail: thomas.herrmann@ruhr-uni-bochum.de
