Zur Vorgeschichte: Die Polizei und die Verkehrswacht Melle e.V. haben zusammen mit den Berufsbildenden Schulen Osnabrück sowie Meller Unternehmen einen Überschlagssimulator für Autos aufgebaut. “Damit wollen wir Autofahrerinnen und -fahrern zeigen, wie man sich und seine Kinder richtig anschnallt”, sagt Polizist Wittek. “Der Überschlagssimulator verdeutlicht auch, welche Beschleunigungskräfte bei einem Überschlag auftreten und wie man bei einem Unfall richtig reagieren sollte”. Dabei erleben die angeschnallten Insassen einen Überschlag um die Fahrzeuglängsachse und müssen sich anschließend aus dem auf dem Dach liegenden Auto befreien.
“Bisher mussten mehrere Personen das Fahrzeug von Hand drehen”, berichtet Wittek. So kam die Idee, einen hydraulischen Antrieb für den Simulator entwickeln zu lassen. Mit der Umsetzung wurden die FH-Studenten beauftragt. In drei Monaten haben sie im Labor für hydraulische Antriebe und Kolbenmaschinen einen neuen Antrieb entwickelt. “Unser Konzept ermöglicht einen mobilen Einsatz des Simulators bei einfacher und komfortabler Bedienung”, erklärt Ralf Brandmüller. “Dabei berücksichtigt unsere Lösung auch die unterschiedliche Anzahl der Insassen und garantiert dabei die passende Drehgeschwindigkeit”.
Nun werden Mitarbeiter der Polizei und der Verkehrswache Simulationen ohne körperlichen Einsatz durchführen. Zudem können sie die Überschlagszahl frei wählen und auch den Simulator in beliebiger Drehposition anhalten.
Der Simulator steht für die gesamte Region Osnabrück zur Verfügung.



