Fusarium-Arten haben als Krankheitserreger bei Getreide seit etwa 20 Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bisher wurde die Kontaminationsrate hauptsächlich in Getreide untersucht. Weitgehend unklar ist auch, in welchem Ausmaß Fusarientoxine gemeinsam auftreten, wie ihr toxikologisches Zusammenwirken zu bewerten ist und wie ihr Vorkommen von klimatischen und pflanzenbaulichen Faktoren beeinflusst wird. Im Rahmen der Forschergruppe wird deshalb nach Verfahren gesucht, die den Befall von Getreide mit Fusarien und ihren Toxinen zurückdrängen (Prophylaxe). Daneben ist es wichtig, das Schädigungspotenzial der Fusarientoxine für Mensch und Tier noch genauer abzuklären. Nur so können begründete Empfehlungen für die Ernährung von Mensch und Tier gegeben werden.



