In der kulturellen Bildung lernen Menschen jeden Alters den Umgang mit künstlerischen Ausdrucks- und Darstellungsformen. Sie trägt bundesweit zur Belebung des Schulalltags bei und ist in vielen Fällen fester Bestandteil von Schulreformen.
Meistens ist an diese Angebote die Erwartung geknüpft, dass neben dem Malen, Musizieren und Theaterspielen auch der Erwerb sozialer Kompetenzen und die Persönlichkeitsentwicklung im Mittelpunkt stehen. Wie sich diese Zusammenhänge gestalten und wie man kulturelle Bildung wissenschaftlich erfassen kann – das sind die Themen, mit dem sich die TeilnehmerInnen der Tagung beschäftigen werden.
Die verschiedenen Ansätze der Bildungsforschung werden auf ihre Tauglichkeit zur Forschung im Bereich der kulturellen Bildung untersucht. Im Zentrum der Tagung steht die Frage nach neuen Forschungsansätzen, die der Spezifik des Gegenstandes gerecht werden. Besondere Herausforderungen sind dabei der Umgang mit Subjektivität und Komplexität sowie die angemessene Darstellung von Forschungsergebnissen.
Neben Grundlagenvorträgen werden auch Forschungswerkstätten und Kreativlabore angeboten, in denen die aktuelle Forschungspraxis diskutiert und weiter entwickelt wird. ReferentInnen aus unterschiedlichen Disziplinen bieten eine Vielzahl an Perspektiven und Anregungen für die Erforschung kultureller Bildung.
Die Tagung wird maßgeblich durch die Stiftung Mercator in Essen unterstützt.
