Dass sich zahlreiche forschungsstarke Fachhochschulen durchaus mit Universitäten messen können, obwohl sie in der Regel über geringere finanzielle oder personelle Kapazitäten verfügen, ist eine der Kernaussagen des jüngst veröffentlichten Berichts zur „Tätigkeit der Transferstellen an deutschen Hochschulen“.
Zu den Aufgaben der Transferstellen gehört die Koordination des Austauschs von Forschungsergebnisse, Technologien und Wissen zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft. Ein Wissenschaftlerteam der Technischen Universität Berlin sowie der Fachhochschulen Worms und Jena untersuchte 67 Hochschul-Transferstellen im Rahmen eines Kooperationsprojektes. Insgesamt hat sich mehr als jede dritte deutsche Hochschule, die im Transfergeschehen aktiv ist, an der Studie beteiligt.
Ein Spezialthema war hierbei die bestehende Vernetzung der Transferstellen. Es wurde deutlich, dass sich strategische Netzwerke zwar äußerst positiv auf den Erfolg der Institutionen auswirken, ihr Vernetzungsgrad jedoch im Durchschnitt gering ausfällt.
Der vollständige Bericht steht kostenlos im Internet zur Verfügung:
http://www.transferstellen.de
Informationen und Kontakt:
arndt.lautenschläger@fh-jena.de

