Während die Transponder in den Paletten sitzen, wurden die Antennen in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Fördertechnik, Materialfluss, Logistik (fml) der TU München in die Gabelzinken des Staplers integriert. Gelesen werden die Transponder automatisch beim Hineinfahren in die und Herausfahren aus den Paletten.
Leserate der RFID-Transponder erreicht fast 100%
Die Leserate beträgt angeblich nahezu 100%, wobei auch die abschirmende Wirkung von Flüssigkeiten, die sich gegebenenfalls auf den Paletten befinden, die Identifizierung nicht beeinflussen soll. „Damit ist eine schnelle und vor allem sichere Identifizierung aller Paletten gewährleistet“, so Dr. Markus Heinecker, verantwortlich für den Bereich Warehouse Management und Neue Technologien im Geschäftsbereich Logistiksysteme bei Jungheinrich.
Gemäß der EU-Norm 178/2002, die auch für die Getränkeindustrie gilt, muss jeder Produzent eine vollständige Chargenrückverfolgbarkeit seiner Waren gewährleisten. Dazu ist es auch notwendig, dass dem Lagerverwaltungssystem jederzeit bekannt ist, wo sich welche Palette befindet.
In Anwendungen aus der Getränkeindustrie werden bisher die Barcodes der Paletten meist manuell gescannt. „Dieses Verfahren ist fehleranfällig, Bestandssicherheit kann hier nicht gewährleistet werden“, kritisiert Heinecker. Mit dem automatischen RFID-System soll dieser Nachteil deutlich reduziert werden.



