Allerdings fand die Psychologin bei Alleinlebenden bzw. Alleinverdienenden gelegentlich einen Zusammenhang: Steigt das Beschäftigungsrisiko, nimmt die psychische Beeinträchtigung zu; der Effekt verstärkt sich zusätzlich, wenn die/der Beschäftigte Verantwortung für Kinder trägt.
Dr. Jäger fand bestätigt: Entscheidend für die psychische Gesundheit im Arbeitsleben sind drei Merkmale:
– mittlere Tätigkeitsintensität
– soziales Klima, Unterstützung durch Vorgesetzte
– eigene, angepasste Handlungsspielräume
Die entsprechende Gestaltung der konkreten “Arbeitssituation ist und bleibt die relevante Stellschraube zur Gesundheitsprävention.”
Die Studie ist veröffentlicht: Ruth Jäger: Arbeitsmarkt und psychische Gesundheit, Pabst, 216 Seiten, ISBN 978-3-89967-372-2, Preis: 20,00 Euro
Informationen für Journalisten: Dr. Ruth Jäger, Tel. 0531 7014427,
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Prof. Dr. Bärbel Bergmann, Tel. 0351 463-33258
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