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Timbre verrät Lust und Promiskuitätsrate
Die Stimme eines Menschen gibt offensichtlich wesentlich mehr Aufschluss darüber wie viel Sexappeal jemand tatsächlich hat als bisher angenommen. Nach Untersuchungen von Forschern der Universität von Pittsburgh lassen sich daraus nämlich auch Rückschlüsse darauf ziehen, wie aktiv und wie schnell jemand zum Sex bereit ist, behaupten die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Evolution and Human Behaviour".
Menschen, deren Stimme von verschiedenen Testkandidaten als besonders attraktiv empfunden wurden, hatten tatsächlich früher und häufiger Sexverkehr als jene, die eine weniger attraktive Stimme hatten, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel. Die Forscherin Susan Hughes hat gemeinsam mit ihren Kollegen Franco Dispenza und Gordon Gallup festgestellt, dass die Stimme bei Frauen ein besserer Indikator für Promiskuität sei als das Verhältnis von Taillenweite und Hüftumfang. Die Entdeckung gilt, so die Forscher, aber nicht nur bei Frauen, sondern auch bei den Männern. So sei schnell und leicht am Timbre der Stimme erkennbar, ob der Gegenpart ein Gigolo sei oder nicht.
Die Wissenschaftlerin glaubt, dass dieser Umstand in der Evolution speziell dafür entstanden ist, dass besonders fortpflanzungsfreudige Partner leicht identifiziert werden können. Demnach sei die Stimme ein Indikator dafür wie fähig der zukünftige Geschlechtspartner tatsächlich ist. Vorhergehende Untersuchungen haben beweisen, dass die Stimme und die so genannte bilaterale Symmetrie eines Menschen in engen Zusammenhang miteinander stehen. Die nunmehrigen Erkenntnisse bestärken dies, wie Hughes meint.
Wolfgang Weitlaner | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.spiegel.de
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