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HSG-Studie ermöglicht Ranking Europäischer Forschungslabors

24.04.2008
Die deutschen Fraunhofer Institute, die Max-Planck-Gesellschaft sowie das IBM Forschungslabor Zürich werden in Europa als führende Forschungs- und Entwicklungszentren angesehen. Dies zeigt eine Studie des Instituts für Technologiemanagement der Universität St.Gallen (ITEM-HSG), in der sich erstmals 112 Forschungsmanager zur Reputation von 33 Forschungslabors in Europa äusserten.

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Top-Ten in Europa
Zu den zehn führenden Forschungslabors bezüglich ihrer Reputation in Europa gehören laut der
Studie folgende Institutionen (siehe oben)

In der Untersuchung des ITEM-HSG wurden sowohl öffentliche geförderte als auch industrielle Forschungsinstitutionen beurteilt. Für eine hohe Reputation sind laut der Mehrheit der 112 befragten europäischen Forschungsmanager folgende Kriterien entscheidend: Wissenschaftliche Durchbrüche, die bereits führende Position in einem Forschungsfeld, die kommerziellen Auswirkungen von Forschungsresultaten, elegante Lösungen zu wissenschaftlich-technischen Problemen, die Übertragbarkeit von Resultaten auf andere Forschungsgebiete sowie die Reputation einzelner Forscher. Ein breites Portfolio an Forschungsfeldern wurde hingegen als unbedeutendster Faktor für die Reputation angesehen.

Attraktiv für Nachwuchstalente

Die Untersuchung ergab zudem, dass die Reputation von grosser Bedeutung ist, um talentierte Nachwuchskräfte zu rekrutieren sowie strategische Forschungspartnerschaften eingehen zu können. Um für junge top-talentierte Nachwuchswissenschaftler als Arbeitgeber gefragt zu sein, müssen neben dem guten Ruf einer Institution auch attraktive Arbeitsbedingungen wie flexible Arbeitszeiten, Publikationsfreiheit und eine offene Diskussionskultur geboten werden.

Welchen Wert hat die Marke eines Forschungslabors?

Die Studie wurde durch die Schweizerische Kommission für Technologie und Innovation (KTI) geför-dert und durch das Institut für Technologiemanagement an der Universität St.Gallen (ITEM-HSG) entwickelt und durchgeführt. Sie ist das Resultat einer ersten Phase eines KTI-Projektes zum Markenwert von Forschungsorganisationen (Research Brand Equity). Dessen Ziel ist es, eine Methode zur Messung des Markenwertes von Forschungsorganisationen zu entwickeln sowie Massnahmen zur gezielten Steuerung und Management (Toolbox) solcher Forschungsmarken abzuleiten, um die Innovationsleistung der Organisationen zu steigern. In der nächsten Phase des Projektes soll eine solche Toolbox entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem IBM Forschungslabor Zürich getestet und optimiert werden. Schliesslich sollen in einer dritten Phase die Ergebnisse in Form einer Toolbox mit Hilfe der BGW Management Advisory Group im Schweizer Markt verbreitet werden.

Kontakt für Rückfragen:
Wolf-Christian Rumsch, Dipl.-Phys.
Institut für Technologiemanagement (ITEM-HSG)
Tel.: +41 (0)71 224 72 33, E-Mail: wolf.rumsch@unisg.ch

Wolf-Christian Rumsch | Quelle: Universität St. Gallen
Weitere Informationen: www.unisg.ch

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