Anzeige
"Der Bahnhof Zoo wird abgehängt", "Einkaufstempel mit Gleisanschluss" - Print-Schlagzeilen wie diese zeigen, wie hoch das öffentliche Interesse am alten inoffiziellen wie am neu erbauten Hauptbahnhof war und ist.
Sie zeigen auch, wie emotional zu diesem Thema polarisiert wurde. Studierende der TU Berlin legen nun eine umfangreiche empirische Studienarbeit vor, die sich dem Thema sachlich nähert und überraschende Ergebnisse enthält.
15 Studierende des Institutes für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin haben während eines aktuellen einjährigen Studienprojektes "Stadt und Bahnhof" im Hauptstudium untersucht, welche Auswirkungen die Verlagerung des Fernverkehrs vom Bahnhof Zoologischer Garten an den Hauptbahnhof hat. Die Ergebnisse ihres Projektes stellen die Studierenden am Mittwoch im TU-Hauptgebäude vor. Interessierte Medienvertreter sind herzlich zu dem Workshop eingeladen.
Die angehenden Stadt- und Regionalplaner werden ihre Analyse zu den Folgen der Abkopplung des Bahnhofes Zoo vom Fernverkehr präsentieren. Externe Experten kommentieren im Anschluss die thematischen Blöcke "Verkehr", "Immobilienmarkt", "Einzelhandel", "Bahnhof als sozialer Ort" und "Image" zu beiden Stationen. Bislang gibt es nur sehr wenige empirische Studien zu diesem Thema.
Allgemein wurde dem Bahnhof Zoo, ja der gesamten City-West, eine eher negative Zukunft prophezeit, sollten keine Schnellzüge (ICE) mehr am Zoo stoppen. Wie es an den beiden Bahnhöfen tatsächlich aussieht, werden die Studierenden während des Workshops erläutern und mit Zahlen und Fakten belegen.
Um ihre Materialsammlung vor Ort auch mit anderen Städten vergleichen zu können, beinhaltete das Projekt mehrtägige Studienreisen nach Stuttgart und Wien. In allen drei Städten führten die Studierenden Gespräche mit Bahnexperten und Planern. Der abschließende Bericht hat es in sich: Auf 359 Seiten fassten die künftigen Stadt- und Regionalforscher ihre Erkennt-nisse zusammen.
Bahnhof Zoologischer Garten - Hauptbahnhof Berlin, Folgen der Fernverkehrsverlagerung
Zeit: 9. April 2008 von 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr
Ort:TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Senatssitzungssaal H 1035.
Wir bitten um kurzfristige Anmeldung unter:
pressestelle@tu-berlin.de, Tel: 314-23922
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Dietrich Henckel, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Tel.: 030/314-28090, Fax: -28150
E-Mail: d.henckel@isr.tu-berlin.de
Dr. Kristina R. Zerges | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tu-berlin.de/
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
Weitere Berichte zu: Fernverkehr
Big jolt to state economy with new tax on cigarettes
07.02.2012 | University of California - San Francisco
Kindheit und Jugend im Fokus aktueller Studien
07.02.2012 | Fachhochschule Potsdam
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
Eine Notunterkunft muss schnell verfügbar, kostengünstig, leicht zu transportieren und unkompliziert im Aufbau sein.
In der Katastrophenhilfe ist daher das Zelt die erste Wahl. Doch oft wird aus dem Provisorium ein Dauerzustand, der sich über Jahre erstrecken kann. Ziel des Projektes Architekturstudierender am KIT: ein Ansatz, der die Lebensbedingungen in solchen Zeltlagern verbessert. Mit der sechseckigen Konstruktion „x-tent.me“ entwickelten sie eine Übergangsform zwischen temporärer ...
Viele Insektenlarven fressen Pflanzen und richten so in der Landwirtschaft Schaden an. Wie wird das Fressverhalten der Larven gesteuert, welche Hormone sind daran beteiligt? Das untersuchen Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität Würzburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ihr Projekt.
Ob ein Mensch Hunger spürt oder sich satt fühlt, wird durch ein komplexes Signalnetzwerk in seinem Organismus bestimmt. Daran beteiligt sind Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse und Fettzellen, wobei diese Akteure über so genannte Neuropeptide wie Orexin und über Peptidhormone wie Insulin oder Leptin miteinander kommunizieren. Peptide von diesem Typus spielen im ...
Siemens hat eine getriebelose Windenergieanlage mit sechs Megawatt (MW) Leistung für den Offshore-Einsatz auf den Markt gebracht.
Windturbinen ohne Getriebe zeichnen sich durch ein robustes Design und ein geringes Gesamtgewicht aus. Diese Kombination senkt Infrastruktur-, Installations- und Wartungskosten und steigert die Energieausbeute und damit die Rentabilität über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Die Rotorblätter der SWT-6.0-Windturbine sind mit 75 Meter Länge die größten für 6-MW-Anlagen.
Sie basieren auf ...
Siemens hat den weltweit ersten Leistungsschalter entwickelt, der bei Spannungen von 1,2 Millionen Volt arbeitet.
Solche Ultrahochspannungen erhöhen die Übertragungskapazität von Stromleitungen und bieten so die Möglichkeit, auf relativ wenigen Trassen große Mengen elektrischer Energie zu transportieren.
Leistungsschalter werden in Umspannwerken eingesetzt, um einzelne Stromleitungen zu- oder abzuschalten. Der neue Schalter ist für eine Testinstallation im indischen Bina bestimmt. Indien setzt auf die Ultrahochspannungs-Technik, um seine ...
Anzeige
Anzeige

07.02.2012 | Physik Astronomie
Sharp images from the living mouse brain
07.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
07.02.2012 | Architektur Bauwesen
Zuverlässig und sicher fahren mit alternativen Antrieben
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
II. HHL-Energiekonferenz zu “Smart Cities“
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
GI-VDE-Forum zum Thema IT-Sicherheit auf der CeBIT am 9. März 2012 ab 11:00 Uhr
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten