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Neue Studie von Deloitte & Touche prognostiziert deutschem Wellness- und Fitnessmarkt glänzende Zukunftsaussichten
Düsseldorf (ots) - Bis zu 6,8 Mio. Mitglieder in deutschen Fitnessclubs im Jahr 2005 gegenüber 5,4 Mio. zum Ende des Jahres 2001 sowie die zunehmende Nachfrage nach Wellness- und zusätzlichen Dienstleistungsangeboten - so lauten die Prognosen aufgrund einer aktuellen Studie, die die Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH jetzt vorgelegt hat. In der Untersuchung, die die Aussichten des Fitnessmarkts in Großbritannien, den USA und Deutschland bis zum Jahr 2005 miteinander vergleicht, werden der deutschen Fitness- und Wellnessbranche beste Konjunkturaussichten bescheinigt.
Steigende Marktdurchdringung
Die Studie zeigt, dass die Marktdurchdringungsraten im Fitnessbereich in Deutschland heute mit 6,6 % der Bevölkerung über 15 Jahren deutlich höher sind als in Großbritannien (5,9 %) und sich Zahlen annähern, wie sie in den USA üblich sind (7 %). Die von Deloitte & Touche erarbeitete Prognose geht für das Jahr 2005 von einem Marktdurchdringungsanteil in Deutschland von ca. 10 % aus.
Steigende Umsätze
Ähnlich günstig präsentieren sich die Aussichten für die Umsatzentwicklung. Laut Angaben des DSSV (Deutscher Sportstudio Verband) lagen die Umsätze in der deutschen Fitnessbranche im Jahr 2001 bei rund 3,2 Mrd. EURO, was einem durchschnittlichen Umsatz pro Mitglied von ca. 600 EURO im Jahr ergibt. Bei einer prognostizierten Mitgliederzahl von 6,8 Mio. Mitgliedern in 2005 ergibt sich eine Umsatzsteigerung auf jährlich über 4 Mrd. EURO, wobei noch zu berücksichtigen ist, dass die Jahresumsätze pro Mitglied seit Mitte der neunziger Jahre stetig gestiegen sind und voraussichtlich weiterhin wachsen werden.
Steigende Konzentration
Ein weiteres Ergebnis der Studie sagt eine zunehmende Konzentration im Fitnessmarkt voraus, ausgelöst u.a. durch das verstärkte Vordringen von Studio-Ketten auf den Markt. Der beschleunigte Konzentrationsprozess schlägt sich in einem für 2005 erwarteten Mitgliedermarktanteil von ca. 27 % der größten Anbieter auf dem deutschen Markt gegenüber 11 % Ende 2001 nieder. Unter Berücksichtigung der Expansionspläne der größten Anbieter ist eine Marktverdrängung von mindestens 300 Studios bis 2005 zu erwarten. In Großbritannien ist die Konzentration bereits wesentlich weiter fortgeschritten: Hier verfügten bereits Ende 2000 die fünf größten Anbieter über einen Anteil von 25 % der Gesamtmitglieder.
Steigende Qualitätsstandards
Für die Zukunft ist - und das wird die Verbraucher freuen - in Deutschland mit einer stetigen Erweiterung des Angebots sowie einer allgemeinen Qualitätssteigerung der Wellness- und Fitnesseinrichtungen zu rechnen. Das zeigt sich daran, dass der Anteil sog. Medium-, Country- und Premiumclubs, also Studios mit einem ausgesprochenen Qualitätsangebot, im Jahr 2005 auf 76 % gegenüber 62 % in 2001 steigen wird. Damit einher geht die Erschließung neuer Zielgruppen wie Familien mit Kindern sowie den Senioren, der auch als "Grey Market" bezeichnet wird.
Anders als in Großbritannien oder den USA stellen die öffentlichen Vereine mit ihrem Fitness- und Wellnessdienstleistungen in Deutschland noch keine ernst zu nehmende Konkurrenz für die kommerziellen Clubs dar. Nur durch eine konsequente Leistungs- und Qualitätssteigerung im Serviceangebot werden sich diese Anlagen langfristig zu wichtigen Wettbewerben entwickeln können.
Die Studie kann bei Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, kostenlos bezogen werden. Für weitere Fragen steht Karsten Hollasch zur Verfügung.
Karsten Hollasch ist Senior Manager im Bereich Corporate Finance Services bei Deloitte & Touche in Düsseldorf.
Kontakt:
Karsten Hollasch, Deloitte & Touche, Düsseldorf
Tel.: 0211-8772-847
Fax 0211-8772-877
E-Mail: khollasch@deloitte.de
Quelle: ots
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