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Lakritze verhindert bei Herpes Krebserkrankung

02.03.2005


Wirkstoff zielt auf Latenz des Virus ab




Wissenschafter der New York University haben nachgewiesen, dass die in Lakritze enthaltene Glycyrrhizinsäure verhindern kann, dass das Herpesvirus die Entstehung eines Kaposi-Sarkoms auslöst. Diese Krankheit führt zu der Bildung von Tumoren unter der Hauptoberfläche. Das Karposi-Sarkom tritt bei Menschen mit einem geschädigten Immunsystem häufig auf. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Clinical Investigation veröffentlicht.

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Das Team bewies, dass Glycyrrhizinsäure Zellen abtöten kann, die das Herpesvirus in sich trugen, das mit dem Kaposi-Sarkom in Zusammenhang gebracht wird. Die Säure konnte laut BBC die Aktivitäten der entscheidenden Gene blockieren, die die Fähigkeit des Virus kontrollieren in einer Zelle latent zu verbleiben und trotzdem eine Erkrankung auszulösen. Als Ergebnis wurde die Produktion wichtiger Proteine aus dem Gleichgewicht gebracht. Damit wurde die empfindliche Balance zwischen Virus und Zelle gestört und so das Absterben der infizierten Zellen verursacht. Die Wissenschafter gehen davon aus, dass mit diesem Ansatz erstmals ein antiviraler Wirkstoff gefunden wurde, der speziell auf die Gene abzielt, die für das latente Vorhandensein des Virus entscheidend sind.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.nyu.edu
http://www.jci.org

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