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Vorrichtung für die veterinärmedizinische Diagnostik

Die vorliegende Erfindung beschreibt ein System, welches zur Befestigung der Messeinheit „Polar Equine RS800 CX“ an Großtieren dient.
Es besteht aus einem Elastischen Material, welches die Bewegungsfreiheit und die Atmung nicht beeinträchtigt. Das System ist an die Individuelle Brustkorbgröße des Tieres anpassbar. Weiterhin beinhaltet es Ledertaschen, in denen die Elektroden, die Sendeeinrichtung und ggf. ein Empfänger Platz finden, um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Taschen sind mittels Klettverschlüssen variabel am Fixiergurt befestigt. Die Funktionsfähigkeit und Passgenauigkeit des Systems wurde für verschiedene Messzeiträume bereits erprobt. Weiterhin ist es für Außeneinsätze geeignet.

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PTB – Doping mit Wachstumshormon – zuverlässig nachgewiesen durch Massenspektrometrie

Höher, schneller, weiter… Dieses Motto ist Ansporn vieler Leistungssportler, um noch größere Höchstleistungen zu erbringen. Leider beschränken sich manche Athleten dabei nicht bloß auf präzise abgestimmtes Training und Ernährung, sondern greifen zu unerlaubten leistungssteigernden Substanzen. Die neue massenspektrometrische Analysemethode der PTB verspricht mehr Zuverlässigkeit im Nachweis von Doping mit Wachstumshormon.

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PTB – Neuer Schallschutz mit Knick – deutlich verringerte Schallbelastung im Orchester!

Amateur- und Berufsmusiker sind zum Teil gehörschädigenden Schallpegeln ausgesetzt, besonders dort, wo die Schalltrichter der Blechläser (Trompete, Posaune) nach vorne, d.h. auch auf die Ohren der vor ihnen sitzenden Musiker, gerichtet sind. Seit 2007 schreibt die EU-Richtlinie 2003/10/EG einen angemessenen Schallschutz auch für Berufsmusiker vor. Mit den neu entwickelten Schallschutzschirmen der PTB ist bei Orchesterproben trotz guter Abschirmung eine gute Kommunikation zwischen den Musikern möglich.

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PTB – Raumresonanzprobleme bei der Basswiedergabe gelöst

Ob der High-End-Freund in seinem Wohnzimmer oder der Musiker in einem kleinen Heimstudio, jeder kennt die ortsabhängigen Tiefton-Resonanzen, die das Musikempfinden unangenehm stören können. Durch die neuartige PTB-Erfindung, einem speziell feinabstimmbaren Helmholtzresonator, ist nun die Optimierung der Musikwiedergabe im Tieftonbereich möglich.

Die Wiedergabe tiefer Töne wird in kleinen Räumen durch Raumresonanzen erheblich beeinträchtigt. Diese führen zu starken Lautstärkeüberhöhungen und bewirken durch Interferenzen auch örtlich begrenzte Verringerungen des Pegels.

Im Studio- und High-End-Bereich sind bisher Absorber erhältlich, die zwar breitbandig Schall dämpfen, aber das grundlegende Problem, den Abgleich auf die tatsächlichen Resonanzen eines bestimmten Studios, nicht in Angriff nehmen. Hier setzt die neue PTB-Idee an: Ein vordimensioniertes Modul in der Größe einer mittleren Lautsprecherbox, kombiniert mit einem Einstellelement, dass die Abstimmung auf die Resonan-zen des Raumes ermöglicht. Tieftonresonanzen werden dadurch im Bereich von 20 Hz bis 200 Hz spürbar abgesenkt.

Im Ergebnis hört man ein wesentlich ausgeglicheneres Klangbild und erreicht eine geringere Ortsabhängigkeit des Höreindruckes. Dröhnende Einzeltöne werden vermieden.

Das System kann als Box mittlerer Größe frei im Raum platziert werden, oder bei größeren Tonstudios hinter gezielt eingebrachten Öffnungen in der Verschalung installiert werden. Musikräume in Schulen sind ebenfalls ein bevorzugtes Einsatzgebiet.

Ein weiterer Anwendungsbereich ist der industrielle Arbeitsschutz. Besonders tonale Geräusche von Maschinen und großen Netztransformatoren, die teilweise durch Raumresonanzen verstärkt wurden, können durch genau abgestimmte Resonatoren gezielt unterdrückt werden. Das System benötigt keine elektrischen Anschlüsse. Durch die Möglichkeit zur Feinabstimmung ist mit dem PTB-Verfahren eine große Einsatzbandbreite durch bereits vorgefertigte Module möglich.

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PTB – Dosimeter für kleine Strahlungsfelder

Für strahlentherapeutische Beschleuniger existiert erstmals ein patentiertes Konzept, mit dem Referenzdosismessungen trotz kleinster Kammerabmessungen in wenigen Sekunden Messzeit pro Punkt möglich werden. Aufgrund der zusätzlich erhaltenen mikrodosimetrischen Information können zukünftig Aussagen über die relative biologische Wirksamkeit für die Behandlung von Patienten gemacht werden.

Das Konzept enthält die pulsaufgelöste Auswertung von Detektoren, um auch bei sehr kleiner Sensitivität den Abzug von ungewolltem Signal in Zuleitungen, Verbindungen und Auswerteelektronik zu ermöglichen.

Das Signal einer oder mehrerer luftgefüllter Ionisationskammern mit nur 1 mm3 Luftvolumen reicht zur genauen Dosisbestimmung aus. Bei nur 5 Sekunden Messzeit im Dosismaximum eines typischen Teletherapiegerätes kann das Signal auf 0,1 % und die durchschnittliche Anzahl erzeugter Ionenpaare im Detektor je wechselwirkenden Primärstrahlungsteilchen auf 6 % bestimmt werden (Mikrodosimetrie).

Strahlentherapie mit Beschleunigern wird als Standardbehandlung von Krebs in Krankenhäusern eingesetzt. Sie dürfen nur unter strenger Kontrolle mit täglichen/wöchentlichen Kontroll- und Kalibriermessungen betrieben werden. Moderne Behandlungsmethoden (z.B. IMRT, Protonentherapie) benutzen kleine und unregelmäßige Feldkonturen zur Behandlung, die durch Mehrfachüberlagerung eine möglichst volumenkonforme Behandlung ermöglichen. Aufgrund der steilen Feldgradienten und fehlendem Sekundärelektronengleichgewicht sind herkömmliche Sonden nur bedingt zur Dosisbestimmung geeignet. Insbesondere bei der Schwerionentherapie ist die RBW der Strahlung stark tiefenabhängig und wird bisher nur rechnerisch berücksichtigt. Mit dem vorgeschlagenen Dosimeter ist es möglich, diese Beschränkungen aufzuheben.

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Verfahren und Vorrichtung zur ultraschallbasierten Bildgebung

Erfindungsgemäß erfolgt hierfür eine Zeitkodierung der Schallimpulse, die eine eindeutige Zuordnung der Schaltimpulse zum Empfangstor ermöglicht, indem dem Nutzsignal ein zusätzliches Zeitsignal angehängt wird. Ein wechselseitiges Senden von Schallimpulsen mit und ohne Zeitsignal erlaubt die Zuordnung der reflektierten Schallimpulse zu geraden bzw. ungeraden Pulsen eines Repetitionszyklus. Eine fehlerhafte Echolokalisa-tion wird dadurch verhindert und die Eindringtiefe verdoppelt sich. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Schallimpuls durch Frequenz- oder Amplitudenmodu-lation zu kodieren. Beim Empfangen wird der Schallimpuls somit in ein Nutz- und Kodiersignal aufgetrennt und entsprechend zugeordnet. Hiermit ist nicht nur eine zeitliche sondern auch eine räumli-che Zuordnung der Schallimpulse realisierbar, wodurch weitere Artefakte gefiltert und die Bildqualität weiter optimiert werden.

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Verfahren zur thermisch entkoppelten Messung des Drucks in einem Hohlkörper

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung des Innendrucks von Zylindern bzw. Hohlräumen bei Temperaturen bis zu 1.200 °C oder mehr, z. B. in Spritzgießanlagen zur Verarbeitung von Glasschmelzen.

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Intuitive Programmierung von Robotern

Bei der TeachIn-Programmierung von Robotern, besteht, abgesehen von der grundsätzlichen Herausforderung eine einfache Programmierumgebung bereitzustellen, gerade im industriellen Umfeld die Herausforderung externe Hardware anzubinden und die Roboter mit unterschiedlichen Hardwarekomponenten zu synchronisieren. Die entwickelte Lösung bietet eine Möglichkeit mehrere Roboter einfach und übersichtlich zu programmieren und bestehende Programme aus einer vorgelagerten Offline-Programmierung anzupassen. Bewegungen und andere Aktionen werden in einer übersichtlichen Diagrammdarstellung angezeigt, aus der direkt die Laufzeit beziehungsweise die Taktzeit ersichtlich ist. Dabei besteht die Möglichkeit unterschiedliche Komponenten zu synchronisieren und zu editieren, Bewegungen aufzunehmen und zu trainieren („teach-in“).

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PTB – Nanoindentor mit Mikroabmessungen

Unter den Verfahren zur Charakterisierung der mechanischen Eigenschaften kleiner Werkstoffvolumina hat die instrumentierte Eindringprüfung im Nanobereich Alleinstellungsmerkmale vorzuweisen.

Die Fortschritte in der Nanotechnologie haben das Interesse an einer Verbesserung des Verfahrens deutlich verstärkt. Der MEMS-basierte Nanoindentor (mikroelektromechanisches System) ermöglicht das Ermitteln von Eindringtiefe und -kraft in einem Arbeitsschritt.

Die Forschung der letzten Jahre hat das Grundprinzip, Prüfverfahren und Datenanalyse der instrumentierten Eindringprüfung im Nanobereich etabliert. Eine neue Herangehensweise ermöglichte die Entwicklung der nächsten Generation von Nanoindentoren. Das hier präsentierte, neuartige Verfahren beruht auf der gleichzeitigen Messung von Prüfkraft und Eindringtiefe, wobei die Auflösung der Prüfkraft bis in den Bereich von nN reicht, die der Eindringtiefe beträgt sogar 1 nm oder noch weniger.

Als eine der wesentlichen Komponenten wird die Krafterzeugung hier mit einem elektrostatischen Kammantriebsaktuator realisiert, der die erforderliche Prüfkraft mit hoher Auflösung generiert. Das zweite Merkmal ist der integrierte eindimensionale Scan-Mechanismus. Dieser ermöglicht, die Oberflächen-topografie der Probe und das Bild des erzeugten Eindrucks aufzunehmen. Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt des Aufbaus des auf einem MEMS beruhenden Nanoindentors.

Ein Kammantrieb dient zur Realisierung der vertikalen Bewegung des in die Probe gedrückten Eindringkörpers. Dieser Antrieb ermöglicht das Aufbringen der allmählich gesteigerten Prüfkraft und die gleichzeitige Messung der Eindringtiefe des Körpers.

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Herstellung einer kieferorthopädischen Apparatur

Die Erfindung stellt eine Lösung bereit, die es ermöglicht, auf eine Vielzahl der bisherigen durchgeführten Arbeitsschritte zur Herstellung einer Zahnspange zu verzichten.
Die erfindungsgemäße Fertigung einer kieferorthopädischen Apparatur erfolgt durch die Kombination neuster Compu-tertechnik und der Nutzung generativer Fertigungsverfahren. Zur Gebissabfor-mung wird mit einem Oralscanner ein dreidimensionales Computermodell er-stellt, welches im Anschluss dazu dient, unter Nutzung generativer Fertigungsver-fahren, wie beispielsweise 3D-Drucken, eine patientenspezifische Zahnspange zu fertigen. Zur Befestigung der Apparatur an den Zähnen ermöglicht die Erfindung, per Ultraschallsenken Drahtelemente direkt in die Kunststoffbasis einzubringen. Zudem ermöglicht das digitale Modell in Kombination mit der Nutzung der dentalen-Volumen-Tomografie und einer Finite-Elemente-Vernetzung eine individualisierte Belastungssimulation.

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Verfahren und Vorrichtung zur Detektion der Endoprothesenlockerung

Die Neuerung der vorliegenden Erfindung betrifft ein System, welches der Ermittlung des Einwuchs- bzw. Lockerungszustands dient.
Die Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Kombination von Körperschallsensoren und Ultraschallempfänger auf der Prothesenoberfläche. Diese ermöglicht eine Detektion von Mikroreibvorgängen aufgrund von Relativbewegungen der Prothese zum umliegenden Hart- und Weichgewebe sowie eine Ultraschalluntersuchung des Ein-wuchs- oder Lockerungszustandes.
Die Erfindung bietet somit ein integriertes Messsystem zur nichtinvasiven und strahlenfreien Untersuchung des Lockerungs- bzw. Einwuchszustands von Hüft-endoprothesen und könnte helfen, die Zahl der unnötigen Revisionsoperationen sowie damit einhergehenden Kosten zu senken.

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Einrichtung zur Flusssteuerung durch einen Mikrofluidikkanal

Mit der Erfindung sollen die genannten Schwierigkeiten behoben werden. Zur Lösung wird ein Drehventil vorgeschlagen, dessen Aufbau dafür sorgt, dass das Ventil zwar direkt auf die Fluidik wirkt, von dieser jedoch konstruktionstechnisch getrennt wird. Durch elektronisch gesteuerte Aktoren, sollen die auf die Fluidik gepressten Ventilköpfe zum Öffnen und Schließen gedreht werden. Im Gegensatz zu Membranventilen würde die erfindungsgemäße Konstruktion keine Energie zur Aufrechterhaltung des geschlossenen oder geöffneten Zustandes benötigen. Darüber hinaus können auch Kleinstservosysteme als Steller verwendet werden.

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Verfahren und Vorrichtung zur Hohlraumdetektion

Die Neuheit der Erfindung liegt insbesondere in der konstruktiven Auslegung der Ultraschallwandler. Die Vorrichtung ist mit einer großen Anzahl von piezoelektrischen aktiven Schwingern an der Oberfläche des Sensorkopfes ausgelegt. Diese sind mosaikartig auf einer flexiblen Fläche angeordnet und sollen auf einen bevorzugt stabförmigen Träger angebracht werden, in dem sich eine oder mehrere Längskanäle befinden. In diesen Längskanälen wird mit Hilfe einer Pumpe kontinuierlich Gel in die Umgebung des Sensors geführt. Das Gel dient dabei der akustischen Ankopplung an das Material und somit der Schallübertragung.

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Biotechnologische Produktion von Roseoflavin und 8-Demethyl-8-amino-riboflavin

Flavinanaloga sind eine Klasse antimikrobieller Verbindungen, die prinzipiell auch als Zytostatika Verwendung finden. Die einzigen bekannten natürlichen Flavinanaloga, die antibiotische Aktivität aufweisen, sind Roseoflavin und dessen direkte Vorstufe 8-Demethyl-8-amino-riboflavin, deren Biosyntheseweg nun durch Wissenschaftler der Hochschule Mannheim geklärt werden konnte. Die Ein-Schritt-Synthese von phosphoryliertem 8-Demethyl-8-amino-riboflavin aus FMN findet an dem jetzt charakterisierten Enzym RosB statt. Durch die Ergebnisse der Forschungsarbeit wird erstmals die biotechnologische Synthese und damit die wirtschaftliche industrielle Produktion von 8-Demethyl-8-amino-riboflavin möglich. Darüber hinaus wiesen die Wissenschaftler nach, dass RosB eine bislang unbekannte Reaktion, nämlich den Austausch einer Methylgruppe gegen eine Aminogruppe, katalysiert. Diese Erkenntnis kann völlig neue Synthesestrategien für Aromaten eröffnen.

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Oxidationsbeständige Füllstoffe in Beschichtungsmitteln für hochschmelzende Metalle, deren Legierungen und Werkstoffverbunde daraus

Bei Molybdenwerkstoffen und deren Legierungen kommt es im Temperaturbereich von ca. 900 – 1173 K an der Oberfläche zur Bildung von Molybden-3-Oxid, was zur Materialauflösung und Beschädigung des Bauteils führt. Die Erfindung betrifft den Einsatz von polymer-basierten Beschichtungsmitteln, umfassend zumindest siliziumhaltige Füllstoffphasen, die während des Beschichtungsprozesses eine Oxydationsschutzschicht ausbilden.

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Kopfhalterung für Duplex- und Dopplersonden

Kopfhalterungen für Dopplersonden werden diagnostisch bei der transtemporalen Doppler-sonographie zum Nachweis von Flussveränderungen in Blutgefäßen , zur Emboliedetektion, zur Hirntoddiagnostik, aber auch zur Sonothrombolyse (= Therapie des akuten Schlaganfalles) verwendet. Auf dem Markt befindliche Kopfhalterungen sind herstellerabhängig und gerätespezifisch. Für Duplexsonden existieren bisher keine Kopfhalterungen. Mit der erfindungsgemäßen Kopfhalterung können beliebige Duplex- und Dopplersonden verwendet werden.

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