Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Rund wie ein Rad, magnetisch aufgeladen, extrem kalt und von einer Fangemeinde mit Anerkennung empfangen, sind einige winzige Ringe auf der internationalen Bühne angetreten. Dass ein am Physikalischen Institut der Universität Erlangen-Nürnberg erfolgreich angewendet wurde, erregt die Aufmerksamkeit der Fachwelt. Der Bericht über diesen Erfolg am Lehrstuhl für Supraleitung von Prof. Dr. Paul Müller, den die Zeitschrift Physical Review Letter veröffentlicht hat, wurde vom American Institute of Physics
IBM und Intel beanspruchen Führungsposition
IBM will als erster Hersteller die 90 Nanometer-Marke in der Serienproduktion von Chips durchbrechen. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat der Konzern nach eigenen Angaben zusammen mit Xilinx alle Vorbereitungen für die Erzeugung eines ersten 90-Nanometer-Prozessors abgeschlossen.
Die erste größere Vorserienproduktion wird bereits für März oder April 2003 erwartet. Die Serienproduktion soll in der zweiten Jahreshälfte aufgeno
Computergestütztes Qualitätssystem kontrolliert Belag und Rundform
Forscher des University College Dublin haben ein computergestütztes Qualitätssystem für Pizzen entwickelt. Es erkennt nicht nur die Abweichung von der idealen Form der Pizza, sondern auch eine schlechte Verteilung der Tomatensauce oder einen zu spärlichen Belag. Tadhg Brosnan und Den-Wen Sun von der Abteilung “Food Refrigeration and Computerised Food Technology” wollen mit ihrem “Qualitätssensor” Hersteller von Tiefk
Auf einem gemeinsam in München veranstalteten Workshop berichteten Experten von Compuware und des Fraunhofer IESE über Erfahrungen, die mit modellbasierter Softwareentwicklung gemacht wurden, über die technischen Möglichkeiten und Perspektiven sowie über den aktuellen Stand der Model Driven Architecture.
Die von der Object Management Group (OMG) propagierte Model Driven Architecture (MDA) enthält das Potenzial, grundlegende Probleme und Beschränkungen heutiger Softwareentwicklung zu beheben
Feinere Strukturen auf Computerchips können nur mit Hilfe lithographischer Verfahren unter Verwendung immer kleinerer Lichtwellenlängen realisiert werden. Eine Strahlquelle mit extrem kurzen Wellenlängen (13,5 nm) wird zur Zeit am LZH entwickelt, die sich durch eine sehr kompakte Bauweise und einen niedrigen Preis auszeichnet.
Gemäß dem “Mooreschen Gesetz” verdoppelt sich die Leistung von Computerchips etwa alle 18 Monate. Dies erfordert immer feinere Strukturen auf den Chips, die wie
“Dimensions” verwaltet Profile von Tatortspuren und verdächtigen Personen
Die Wiener Firma Ysselbach Security Systems (YSS) hat in Kooperation mit AWsoft und dem Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) der Universität Linz das Softwareprojekt “Dimensions” nach einjähriger Entwicklungszeit fertig gestellt. Es handelt sich dabei um eine DNA-Datenbank, die sowohl Profile von am Tatort gefundenen Spuren als auch solche von verdächtigen Personen verwalten kann. Laut YS
Die Gesellschaft für Informatik fordert die Bundesregierung auf, die OECD-Richtlinie zur Sicherheitskultur im Internet zügig bekannt zu machen und umzusetzen.
In Zeiten terroristischer Bedrohungen auch im und durch das Internet wird eine Sicherheitskultur im Netz immer wichtiger. Deshalb hat die OECD (Organisation for Economic Co-Operation and Development) bereits im Sommer 2002 eine Sicherheitsrichtlinie für Informationssysteme und Netzwerke verabschiedet. Diese Richtlinie umzusetze
Flachbildschirm, DVD-Brieftasche und Gesundheitskocher ebenfalls ausgezeichnet
Der “Family Doctor” des internationalen Hightech-Konzerns Samsung wurde mit dem Industrial Design Excellence Award (IDEA) für 2002 in Gold ausgezeichnet. Der Verbraucher schluckt eine “intelligente Pille” (“smart pill”), die auf ihrem Weg durch den Körper medizinische Daten von den verschiedenen Organen sammelt. Die Ergebnisse werden auf dem Display des elektronischen Hausarztes” auch für Laien verständl
Rund 300 junge Physiker werden in den nächsten vier Jahren in einem Europäischen Netzwerk Glas und glasähnliche Materialien erforschen – im Mittelpunkt stehen Alterungsprozesse und Gedächtniseffekte von Glas. Von den Erkenntnissen könnten sowohl Informationstechnik als auch Medizin profitieren.
Beteiligt sind Wissenschaftler aus acht Ländern, die Koordination des deutschen Knotens übernimmt Prof. Dr. Heiko Rieger vom Lehrstuhl für Theoretische Physik der Saar-Uni. Von der EU wird das
Einsatz bei Airbag-Produzenten und Autokonzernen
Ein Wissenschaftler der Virginia Tech hat ein Computermodell entwickelt, das mit hoher Genauigkeit die Wahrscheinlichkeit von Augenverletzungen vorhersagen soll. Laut dem Entwickler Joel Stitzel könnte das Modell u.a. Airbag-Produzenten und Autokonzerne unterstützen. “Das Modell sagt zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit vorher, dass durch eine angenommene Entfaltung des Airbags die Augen im Falle eines Kontakts verletzt werden”, erklärte
Umgebautes Kernfusionsexperiment TEXTOR wieder in Betrieb
Energie nach dem Vorbild der Sonne zu erzeugen, ist das Ziel der Kernfusionsforschung. Bei der Fusion verschmelzen schwere Wasserstoffkerne unter Freisetzung von sehr großen Energiemengen. Auf der Erde sind dafür Temperaturen von etwa 100 Millionen Grad nötig. Mit der Einweihung des Dynamischen Ergodischen Divertors (DED) steht den Fusionsforschern am Forschungszentrum Jülich ab 6. Dezember ein weltweit einzigartiges Experiment
Fraunhofer IPSI arbeitet am Projekt Vernetztes Informationssystem für europäische Wasserstrassen “EurEauWeb”
Für private Benutzer europäischer Wasserstrassen soll es ab dem Jahr 2005 möglich sein, aktuelle Informationen über ihren Standort mit Hilfe mobiler Endgeräte abzufragen, die mit GPRS oder UMTS ausgestattet sind.Von Schleusenwartenzeiten, Marina-Informationen bis hin zu touristischen Hinweisen soll das Spektrum reichen. Realisiert wird dies durch das EurEauWeb, ein vernetztes
Zehn Mal kleiner als gegenwärtige Produktionsmodelle
IBM Research, der Forschungsarm von Big Blue, hat nach eigenen Angaben den kleinsten arbeitsfähigen Silizium-Transistor vorgestellt. Bei einer Gate-Länge von sechs Nanometer ist der Transistor rund zehn Mal kleiner als heute Produktionsmodelle. “Indem wir Transistoren in dieser Größe bauen, können wir bis zu 100 Mal mehr Transistoren auf einen Chip packen als es bisher möglich ist”, erklärte Randy Isaac, Vice President bei IBM Resea
Bundesministerium richtet an der Universität Leipzig eine Nachwuchsforschergruppe auf dem Gebiet der Nanotechnologie ein.
Das Institut für Experimentelle Physik II der Universität Leipzig hat eine Nachwuchsgruppe auf dem Gebiet der Nanotechnologie eingeworben. Der von Frau Dr. Heidemarie Schmidt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen Nachwuchswettbewerbs “Nanotechnologie” gestellte Antrag wurde in einem mehrstufigen Verfahren begutachtet. Von
Der japanische Telekommunikationskonzern NTT hat einen IC-Baustein für optische Kommunikation entwickelt, der Daten mit einer Geschwindigkeit von 100 Gigabit pro Sekunde überträgt.
Der Chip arbeitet damit rund zehn mal schneller als bestehende Systeme. In der Umsetzung der neuartigen optischen Halbleitertechnologie ersetzten die Forscher das normalerweise in der Chipherstellung verwendete Silizium durch Indium-Phosphit, das eine höhere Elektronen-Mobilität aufweist. Diese ermöglicht d
Robben, Seehunde und Pinguine haben mit Walen und Delphinen zweierlei gemein: Sie schwimmen im Meer und sind Sympathieträger – nicht nur bei Kindern. Insbesondere wenn Wale stranden oder Seuchen unter den Tieren grassieren, fragt mancher: Wie kam es dazu? Was kann zukünftig dagegen unternommen werden? Antworten soll die meeresbiologische Forschung liefern, weshalb auch »BioMar« initiiert wurde.
Das dreijährige BMBF-Projekt im Programm Mikrosystemtechnik 2000+, das vor einem Monat zu E