Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Max-Planck-Forschern gelingt erstmals die direkte Beobachtung, wie ein Stern von einem massereichen Schwarzen Loch zerrissen und dann verschlungen wird
Heute geht man davon aus, dass Schwarze Löcher auch im Kern nicht aktiver Galaxien zu finden sind. Direkter Beleg dafür wäre das Auseinanderreißen einzelner Sterne, deren Verschwinden von extrem intensiven Ausbrüchen elektromagnetischer Strahlung begleitet sein müsste. Astrophysikern des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Phys
Quellcodes auf Hacker-Seiten aufgetaucht
Der russische Sicherheitsexperte Kaspersky Labs weißt darauf hin, dass durch die illegale Veröffentlich des Windows-Quellcodes in naher Zukunft Sicherheitslücken entstehen könnten, für die es keine Patches mehr gibt.
Quellcodes erleichtern die Analyse des Programms auf Schwachstellen. Das gibt Übeltätern die Chance, Malware in die tiefsten Schichten des Betriebssystems zu schleusen, um sie zu einem Bestandteil von Windows zu machen. So
Der heutige Energiebedarf ist – vorsichtig ausgedrückt – beträchtlich, und die Energieanlagen müssen nicht nur immer strengeren Kontrollen und Leistungswerten gerecht werden, die von staatlicher Seite vorgeschrieben sind, sondern auch nach Gesichtspunkten wie Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit betrieben werden.
Die Auswirkungen auf die Umwelt, das Aufkommen von Abfallprodukten und die Effizienz des Gesamtsystems sind Kriterien, die genau bekannt sein müssen, bevor sich die Energievers
Größter Edelstein Lucy 50 Lichtjahre von der Erde entfernt
Der größte Diamant der Welt heißt Lucy, er wurde am Valentinstag 2004 entdeckt. Es handelt sich um einen Stern in der Konstellation Centaurus, der etwa 50 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, berichten Forscher des Harvard Smithsonian Center of Astrophysics. Lucy wiegt zehn Mrd. Billionen Billionen Karat (eine Eins mit 34 Nullen dahinter).
Der kosmische Edelstein besteht aus Kohlenstoff und ist nach Ansicht der For
Kometenmission zur Erforschung der Ursprünge des Lebens – DLR koordinierte Lander-Konsortium Philae
Reisestrecke – mehr als fünf Milliarden Kilometer. Reisezeit – zehneinhalb Jahre durch unser Sonnensystem. Reiseziel – ein Komet mit einem Durchmesser von etwa vier Kilometer. Dies sind die Eckdaten der Rosetta-Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA, die am 26. Februar 2004 um 08.16 Uhr MEZ vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten soll.
Licht wird heute vielfach als Informations- und Energieträger eingesetzt. Ein prominentes Beispiel betrifft die optische Kommunikationstechnik. So saust das Licht beim modernen Telefonieren zwar mit Lichtgeschwindigkeit durch das Glasfaserkabel. In der Wechselwirkung mit dem Material erfährt es aber Modifikationen, so ändert sich beispielsweise die Farbe oder der zeitliche Verlauf des Signals. Doch das Licht kann auch seine Umgebung verwandeln, in diesem Fall das Glas, was wiederum eine Rückwirkung a
Siemens hat optische Schalter für Glasfasernetze entwickelt und erstmals unter Realbedingungen erfolgreich getestet. Die Technik, die in Zusammenarbeit mit der TU Eindhoven und der British Telecom erarbeitet wurde, kann die Kosten für künftige optische Netze deutlich senken und damit das Wachstum des internationalen Datenverkehrs fördern. Allein in den USA hat der Internetverkehr eine Wachstumsrate von 400 Prozent im Jahr. Insbesondere Videokonferenzen oder der Download von Musikdateien verlangen nac
OSGi-Lösungen (Open Gateway Services Initiative) kennt man bisher als intelligente Gateways in der Telekommunikation, der Heimvernetzung und im Automobilbereich. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS bietet diese standardisierte Plattform-Technologie auch für Steuerungsaufgaben in der Automatisierungstechnik.
OSGi-Plattformen stehen für Flexibilität, Internetfähigkeit und Interoperabilität. Diese positiven Eigenschaften finden mit dem Multi-Bus-Controller des Fraunhofer II
Preisreduzierungen bei Breitbandkommunikation erwartet
Der US-Chiphersteller Intel hat mit dem Silizium-Modulator “Silicon Photonics” einen neuen Geschwindigkeitsrekord von einem GHz erreicht. Damit ist die Komponente 50-mal schneller als vergleichbare Modulatoren aus Silizium. Wie das Wall Street Journal (WSJ) heute, Donnerstag, berichtet, könnten dadurch erhebliche Preisreduzierungen in der Breitbandkommunikation erzielt werden.
Bisher wurden solche Modulatoren bei hohen L
“Im Märzen der Bauer die Rösslein …”, ist längst passé, denn er besitzt eine Sämaschine und sein Saatzüchter setzt auf Optimierung mit Röntgentechnik. Ein Mikro-Computertomograph analysiert Samen von Zuckerrüben und klassifiziert sie automatisch nach ihrer Qualität.
In wenigen Wochen beginnen Landwirte mit der Aussaat von Zuckerrüben. Selbst wenn möglichst viele Pflänzchen keimen und gut gedeihen, so zeigen letztlich erst Ertrag und Zuckergehalt im Herbst, welche finanzielle Ernte
Eine monumentale Statue samt Schäden bildlich zu dokumentieren, ist eine Arbeit, die schnell unzählige Aktenordner füllt. Dreidimensional gescannte Denkmäler lassen sich viel eleganter handhaben. Eine Software setzt selbst größte Objekte in detailgetreue Kopien um.
Berühmtheiten, deren Abbilder in Stein gemeißelt oder in Bronze gegossen wurden, führen draußen ein unangenehmes Dasein: Schutzlos sind sie der Witterung ausgesetzt und dienen Tauben als Toilette. Für eine dreidimensional
Am 26. Februar 2004 um 4.16 Uhr oder 4.36 Uhr Ortszeit (8.16 Uhr oder 8.36 Uhr Mitteleuropäische Zeit) soll von Kourou in Französisch-Guayana aus die ESA-Mission “Rosetta” zu einer spektakulären Kometenmission starten. Die Raumsonde besteht aus zwei Teilen – dem Orbiter “Rosetta” und einem integrierten Landegerät, das erst vor wenigen Tagen “Philae” getauft wurde (http://www.dlr.de/dlr/News/pi06_2004.html). Beide treten ihren Flug gemeinsam an und sollen sich nach einer räumlich und zeitlich langen R
Göttinger Astrophysiker hat mit neuem Verfahren Umgebung von Sonnenflecken untersucht
Die Bewegungen der rund um Sonnenflecke gelagerten kleinen magnetischen Gebiete, die durch rollenförmige Strömungen unter der Sonnenoberfläche verursacht werden, sind erstmals von Göttinger Wissenschaftlern exakt gemessen worden. Diese magnetischen Gebiete bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 300 Metern pro Sekunde – das entspricht der Schallgeschwindigkeit auf der Erde – tendenziell strahlenfö
Der US-Rover «Spirit» hat zum ersten Mal ein winziges Loch in einen Felsen auf der Oberfläche des Planeten Mars gebohrt. Der Roboter habe besser funktioniert als erwartet, sagten NASA-Wissenschaftler am Samstagabend. «Wir haben hier Geschichte geschrieben», meinte NASA-Experte Stephen Gorevan. Der Felsen sei sehr hart gewesen, sodass die Bohrung drei Stunden gedauert habe. Gorevan: «Dass es gelungen ist, ein kreisrundes Loch zu bohren, ist mehr, als wir uns jemals erträumt haben könnten.» Das 2,65 Mi
Eine Schlüsselbranche für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit meldet sich zurück. Die Informations- und Kommunikationstechnik entwickelt sich wieder zum Impulsgeber für zahlreiche Branchen. Damit Deutschland möglichst rasch den Anschluss an die internationalen Wachstumsraten finden kann, unterstützen die Fraunhofer-Gesellschaft und der Branchenverband BITKOM die Innovationsoffensive und fordern, einen Schwerpunkt auf IuK zu setzen.
Die Informationstechnik und Telekommunikations-Wirtschaft (IT
Die satellitenbasierte Technik durchdringt heute schon viele Bereiche des täglichen Lebens. Insbesondere vor dem Hintergrund des zukünftigen europäischen Satellitennavigationssystems GALILEO beziffert die Europäische Union das Marktpotential in Anwendermärkten der Satellitennavigation bis zum Jahr 2015 auf 270 Mrd Euro, wobei der größte Anteil dem Consumerbereich zugerechnet wird.
Unter Federführung der Ifen GmbH in Poing hat sich ein Bayerisches Konsortium aus der Infineon Technologies AG