Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Bisher gehörte das Forschen über Fledermäuse eigentlich in den Bereich der Zoologie. Wenn sich nun Wissenschaftler des Lehrstuhls für Sensorik der Universität Erlangen-Nürnberg mit den Aktivitäten dieser Tiere beschäftigen, hat das einen anderen Hintergrund. Die Forscher rund um Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Reinhard Lerch interessieren sich vor allem für die Nase, den Mund und die Ohren – vielmehr um das, was die flauschigen Flieger damit anstellen. Im Rahmen eines EU-Projekts wollen die Wissenschaftle
Neue relativistische Simulationen am Max-Planck-Institut für Astrophysik ermöglichen es, bislang unbekannte Eigenschaften kurzer Gammablitze vorherzusagen. Der Swift Gamma-Ray Burst Explorer, eine Satellitenmission der NASA, deren Start für den Herbst 2004 geplant ist, wird diese Modelle einer Prüfung unterziehen.
Gammablitze gehören zu den energiereichsten und hellsten Explosionen im Universum. Sie ereignen sich im Schnitt einmal am Tag, sind zwischen einer tausendstel Sekunde und
DFG bewilligt deutsch-norwegisches Graduiertenkolleg zur Entwicklung und Anwendung von intelligenten Detektoren in der Teilchenphysik – Physikalisches Institut der Universität Heidelberg maßgeblich beteiligt – Finanzierung des internationalen Graduiertenkollegs für zunächst viereinhalb Jahre zugesichert
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte kürzlich ein neues internationales Graduiertenkolleg, das sich der Entwicklung und Anwendung von intelligenten Detektoren widm
Verkleinerte Grundfläche durch ZIF-Konnektor
Der japanische Elektronikkonzern Hitachi Global Storage Technologies (Hitachi GST) hat eine neue 1,8-Zoll-Festplatte gelauncht, die sich vor allem durch einfachen Einbau und geringen Platzverbrauch auszeichnet. Eine Grundfläche von 3.780 mm2 und das “Fliegengewicht” von 46 Gramm soll die Travelstar C4K60-Serie im 1,8-Zoll-Segment zum “Überflieger” machen.
Durch die Integration eines ZIF-Konnektors (Zero Insertion Force) anstelle d
Zafi-B dominiert die Liste der Viren-Veteranen
Im August 2004 waren mehr Viren im Internet unterwegs als im bisherigen Rekordmonat Juli. An der Spitze der Top-Ten hat sich jedoch nicht viel verändert. Der seit drei Monaten dominierende Zafi-B-Wurm führt auch im Monat August mit 47,4 Prozent die Liste des “Bösen”. Dies geht aus dem August-Bericht des britischen Anti-Viren-Spezialisten Sophos hervor.
Mit großem Abstand und auf Platz zwei landete der alte Bekannte Netsky-P mit 1
Neuer Standard für Digital-Radio-Mondiale
Der schwedische Anbieter für Audiokompressionstechnologie Coding Technologies hat nach eigenen Angaben den weltweit ersten USB-Empfänger für Digital-Radio-Mondiale entwickelt. Digital-Radio-Mondiale ist der neue Standard für digitalen Rundfunk im Lang-, Mittel- und Kurzwellenband.
Der Empfänger mit der Bezeichnung “Digital-World-Traveller” wird an den USB-Port eines PCs oder Notebooks angeschlossen. Durch die mitgelieferte Software k
Bulmahn kündigt Kauf für Erweiterung des ESOC-Geländes in Darmstadt an
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt vier Millionen Euro für die Erweiterung des Europäischen Raumfahrtkontroll-zentrums ESOC in Darmstadt bereit. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn kündigte am Donnerstag den Kauf eines Grundstückes an,
das der Bund dem ESOC zur Verfügung stelle. „Damit schaffen wir die Grundlage für weitere erfolgreiche europäische Weltraummissionen“,
Staubdichte Archivierung großer Datenmengen
Der japanische Elektronikkonzern JVC (Victor Company of Japan) hat eine neue Lösung zum elektronischen Archivieren großer Datenmengen präsentiert. Die Jukebox-Serie MC-8000PD ist mit den PDD (Professional Disc for Data)-Medien von Sony ausgestattet und kann durch den Einsatz der Blue-Laser-Technologie bis zu 23,3 Gigabyte Daten fassen. Mit 600 Medien bestückt erreicht das größte Jukebox-Gerät sogar ein Speichervolumen von bis zu 14 Terabyte
Intel hat einen wichtigen Meilenstein für die Einführung der Halbleiterherstellung der nächsten Generation erreicht: Das Unternehmen konnte komplett funktionsfähige 70 Megabit Static Random Access Memory (SRAM) Zellen mit mehr als einer halben Milliarde Transistoren unter Verwendung der 65 Nanometer (nm) Halbleiterherstellung fertigen. Damit liegt das Unternehmen innerhalb des selbst auferlegten Zeitplans, alle zwei Jahre eine neue Halbleiterherstellungstechnik einzuführen und somit das Moore’sche Ge
Intel stellt die Intel® Celeron® M Prozessoren 350 und 360 für Notebooks vor. Der Intel Celeron M Prozessor basiert auf Intels Mobilarchitektur und bietet ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis für den Einsatz in dünnen und leichten Notebooks.
Die Intel Celeron M Prozessoren 350 und 360 sind die ersten Intel Celeron M Prozessoren, die unter Verwendung der 90 Nanometer (nm) Fertigungstechnik von Intel hergestellt werden. Die Prozessoren werden mit Taktfrequenzen von 1.30 GHz beziehu
Neurowissenschaftler benötigen mehrkanalige Aufzeichnungssysteme, um aus verschiedenen Teilen des Gehirns und Nervensystems gleichzeitig Informationen gewinnen zu können. Je moderner die Wissenschaft wird, umso mehr steigt auch die Zahl der benötigten Kanäle. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine integrierte Lösung entwickelt.
Ergebnis dieses EU-finanzierten Projekts ist ein geräuscharmer Verstärker mit 128 Kanälen und einer programmierbaren Verstärkung, die von einem Mikroprozessor
Navtel Communications Inc. und TU Berlin starten Kooperation
Der kanadische Spezialist für Testlösungen in der Telekommunikation, Navtel Communications Inc. und die Technische Universität Berlin haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Vertragspartner der TU Berlin ist das DAI-Labor (Distributed Artificial Intelligence), das von Prof. Dr. Sahin Albayrak geleitet wird.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, Testkonzepte für multimediale Anwendungen und Technologien für zukünft
Kernstück entspricht Größe eines Reiskorns
Forscher des National Institute of Standards and Technology (NIST)haben ein sehr kleines Kernstück für eine Atomuhr entwickelt. Die Größe des Kernstückes entspricht ungefähr einem Reiskorn. Die neue Entwicklung soll eine präzisere Zeitmessung in tragbaren, Batterie betriebenen Geräten ermöglichen, berichtete der Branchendienst Cnet. Die Integration von Atomuhren in GPS-Geräte könnte darüber hinaus zu einer präziseren Satelliten-basierte N
Baustelle auf der Zufahrtsstraße, Triebwerksschaden bei der Straßenbahn – wer ohne aktuelle Informationen seine Fahrt antritt, kann stundenlang im Stau stehen oder vergeblich auf die Straßenbahn zum Bahnhof warten. Nicht so in Dresden. Dort informiert das Stadt- und Verkehrsinformationssystem DORIS über Staus, Baustellen und die aktuellen Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs. Das System stellen Fraunhofer-Forscher auf der Messe InnoTrans in Berlin (21.-24. September) in Halle 2.1a, Stand 125
Darmstädter Wissenschaftler erforschen innovative Mehrwertdienste im Kontext von Preis- und Erlösmodellen für das Internet
Wissenschaftler vom Fachgebiet Sicherheit in der Informationstechnik der TU Darmstadt entwickeln unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Eckert im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts PREMIUM (Preis- und Erlösmodelle für das Internet – Umsetzung und Marktchancen) innovative Mehrwertdienste für Pr
Deutsch-österreichischem Forscherteam gelingt erste Messung der hyperschnellen Schwingungen des sichtbaren Lichts mit Hilfe eines “Attosekunden-Oszilloskops”
Unser Auge kann zwar die Intensität des Lichtes, nicht aber die Lichtwellen selbst wahrnehmen, weil diese viel zu schnell, etwa 1.000 Trillionen Mal pro Sekunde schwingt. Einem internationalen Forscherteam der Technischen Universität Wien, des Max-Planck-Institutes für Quantenoptik und der Universität Bielefeld ist es jetzt unt