Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Mit TAI-CHI durchs Fernsehprogramm zappen
Den menschlichen Tastsinn auf Maschinen zu übertragen, ist das Ziel eines aktuellen Forschungsprojekts an der TU Clausthal im europäischen Verbund. Es gibt fünf unterschiedliche menschliche Sinne und die dazugehörigen Reize. Das menschliche Gehirn kann den Ort und die Art der Berührung der Haut bestimmen. Das kann eine Maschine nicht ohne weiteres leisten. Der Frage, wie sich sich der menschliche Tastsinn auf Maschinen übertragen lässt, geh
Bei der Herstellung von Eisen aus Erzen müssen sich Eisenhütten besonders auf die Erfahrung der Produktionsexperten verlassen. Denn in den 900 Grad heißen Öfen können nur bedingt Sensoren eingesetzt werden, die für eine Automatisierung des Prozesses notwendig wären. Siemens-Forscher haben daher eine selbst lernende Software entwickelt, die den Anlagenfahrer bei der Eisenproduktion unterstützt. Die Software Simelt Simpax berechnet die nötigen Steuerungsdaten für den Ofen, um die gewünschte Eisenquali
Ein Großrechner an der Universität Bonn hat es unter die Top 500 der weltschnellsten Computer geschafft. Der Supercomputer mit Namen “Himalaya” steht am Institut für Numerische Simulation (INS) und liegt auf Platz 428. Er besteht aus 128 handelsüblichen PCs, die über ein ultraschnelles Netzwerk zusammengeschaltet wurden. Mit einer ähnlichen Technik hatten die Bonner Mathematiker 1999 sogar Platz 362 der damaligen Weltrangliste belegt. “Himalaya” ist allerdings knapp 40mal schneller. Deutschland
Eine PTB-Atomuhr im Braunschweigischen Landesmuseum
Man nehme Cäsium, Mikrowellen, Magnetfelder und ein Zählwerk, gebe reichlich Technik, handwerkliches Geschick und viel physikalisches Wissen hinzu. Nach diesem Rezept werden in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) Atomuhren gebaut, die zu den besten der Welt zählen. Eine von ihnen, die primäre Atomuhr CS4, ist nun ins Braunschweigische Landesmuseum umgezogen. In einer Dauerausstellung rund um CS4 können Interessierte erf
Wie komme ich am schnellsten von A nach B? Wo gibt es Straßen, Gehwege, Flüsse, Seen, etc.? Selbst um diese einfachen Fragen beantworten zu können, benötigt man verlässliches Wissen über unsere Umwelt. Wesentlich komplexer wird die Herausforderung, wenn es darum geht, beispielsweise Antworten darauf zu finden, wie hoch das Überflutungsrisiko von Grundstücken ist. Leider können manchmal keine optimalen Entscheidung getroffen werden, weil keine geeigneten raumbezogenen Daten verfügbar sind. Mit neuart
Immer mehr Multimedia-Geräte wie Fernseher, Stereoanlagen, digitale Videorecorder, aber auch Handys können heute miteinander vernetzt werden. Die bisherigen Anwendungen beschränken sich jedoch oft auf den reinen Datenaustausch oder beziehen sich nur auf bestimmte Hersteller. Die Mitarbeiter am Lehrstuhl für Computergraphik der Universität des Saarlandes haben deshalb die sogenannte “Netzwerk-Integrierte Multimedia Middleware (NMM)” entwickelt, die beliebige Netzwerke und ganz unterschiedliche Be
Das Segmentierungsverfahren des Technologie-zentrums für Informatik der Universität Bremen und dem Universitätsklinikum Würzburg dient zur Visualisierung von…
Chemnitzer Physiker entwickelt Analyseverfahren, mit dem sich Materialbelastungen von Surfbrettern genau ermitteln lassen Welcher Windsurfer denkt schon an die Physik, wenn er auf dem Brett wilde Wellenfahrten unternimmt. Dabei könnte gerade ein Naturwissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz so manchen Wellenreiter davor bewahren, sich über defektes Material ärgern zu müssen. Er heißt Dr. Norbert Schwarzer, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Physik fester K
Quantencomputer sollen auch bei hochkomplexen Anwendungen einen Bruchteil der Rechnerzeiten herkömmlicher Geräte benötigen – und damit mehrere Milliarden Mal schneller sein. Noch aber sind Quantencomputer eine Zukunftsvision, der die Wissenschaft allerdings Schritt für Schritt näher kommt. Diese Maschinen nutzen die quantenmechanischen Eigenschaften von Partikeln und benötigen dazu eine nicht ganz herkömmliche Lichtquelle. Dr. Andreas Zumbusch, jetzt am University College London, führte dazu an der
Siemens hat speziell für medizintechnische Geräte wie Computertomographen, Röntgen- oder Ultraschallsysteme ein Virenschutzprogramm entwickelt. Auch diese Systeme sind von Softwareviren, Würmern oder trojanischen Pferde bedroht. Siemens Virus Protection wird auf die Systeme in Kliniken über eine geschützte Datenleitung übertragen und regelmäßig aktualisiert. Voraussetzung für die proaktive Verteilung des Virenschutzprogramms ist Siemens Remote Service, eine effiziente Infrastruktur für die Fernwartun
Erst geht es langsam. Und dann ganz schnell. Grid-Computing galt in der Öffentlichkeit lange als eine Art Bermuda-Dreieck der Informationstechnologie – es schien nur Ressourcen zu schlucken und wenige Ergebnisse zu produzieren. Doch weltweit haben Wissenschaftler einen Knoten nach dem anderen geknüpft, um räumlich weit verstreute Computer zur Bewältigung gewaltiger Datenmengen zu vernetzen. Zwei Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, die Forschungszentren Jülich und Karlsruhe, sind maßgeblich
Auf dem Saturnmond Titan gibt es möglicherweise Vulkane. Dies ist das Ergebnis von Spektrometerdaten, die von der NASA-Raumsonde Cassini am größten Trabanten des Ringplaneten aufgezeichnet wurden. Über die Datenauswertung berichten Christophe Sotin von der Universität Nantes in Frankreich und Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit weiteren Kollegen in der morgigen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature”.
Am Rand eines größeren, dunklen Gebiets namen
Sind Sie schon einmal von einem Neutrino getroffen worden? Sie würden es allerdings nicht spüren und es ist nicht beweisbar. Denn Neutrinos aus dem Weltall durchfliegen ungehindert die ganze Erdkugel, fast ohne Spuren zu hinterlassen. Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft widmen sich im Rahmen großer internationaler Projekte der schwierigen Aufgabe, Neutrinos und andere Elementarteilchen aus dem All zu erforschen. Die Wissenschaftler begeben sich in das Eis des Südpols oder in die Pampa Argentinie
Zwei TeraFlop-Supercluster der Uni-Paderborn
Am 21. Juni wird im Paderborn Center for Parallel Computing (PC2), einem Institut der Universität Paderborn, ein neuer Supercomputer hochgefahren. Der “hpcLine” von Fujitsu Siemens verfügt über 400 Intel-Xeon-Prozessoren und liefert eine Rechenleistung von zwei Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde (2 TeraFlops/s im Linpack-Benchmark). Damit gehört der Hochleistungsrechner laut PC2 zu den weltweit 500 schnellsten Rechnersystemen.
Konsolidierung auf dem US-Markt ermöglicht Wachstumschancen
Die US-amerikanischen virtuellen Netzwerkbetreiber (MVNO – Mobile Virtual Network Operator) erfüllen derzeit alle Voraussetzungen, um den etablierten Mobilfunkprovidern in den kommenden Monaten Marktanteile abzujagen. Dabei hilft ihnen vor allem die anhaltende Konsolidierung auf dem US-Telekommarkt, wie aus einer aktuellen Studie der Marktforscher von Heavy Reading hervorgeht. Die Zahl der Unternehmen, die MVNO-Dienste anbi
Die “Conference on Detection of Intrusions and Malware & Vulnerability Assessment” – kurz DIMVA – steht am 7. und. 8. Juli 2005 an der Technischen Universität Wien ganz im Zeichen der Sicherheit. Schwerpunktthemen: Schutzzielverletzungen, Hackerangriffe, Malware-Bekämpfung und Verwundbarkeitsanalyse.
Viren, Würmer, und Sicherheitslücken – 2004 bescherte uns eine Reihe von – verzichtbaren – neuen Rekorden. Die Zahl der eindeutig als Viren identifizierten Programme durchbrach von 1986