Erneuerbare Energie: Umweltfreundliche Versorgung wird bei Immobilien immer relevanter

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Energie, die z.B. aus Wasser, Wind, Sonne, Biomasse oder Erdwärme gewonnen wird, ist nahezu konstant erneuerbar und verfügbar und wird nicht unwiederbringlich verbraucht, wie es bei fossiler Energie der Fall ist. Bei dem Einsatz von erneuerbaren Energien kommt es auch nicht zu dem Treibhausgasausstoß, der oft beim Verbrennen von fossilen Energieträgern entsteht. Auch im Privathaushalt kann man heute erneuerbare Energie nutzen, sei es zur Stromerzeugung oder zum Heizen, und dabei auch noch Geld sparen.

Warum wird Umweltschutz und Nachhaltigkeit für viele Menschen immer relevanter?

Umfragen ergeben, dass immer mehr Menschen in Deutschland Innovationen im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit für eines der wichtigsten sozialen Themen halten. Während noch vor Jahren ein relativ geringes Interesse an Umweltschutzmaßnahmen bestand, so haben Naturkatastrophen in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass Umweltschäden eine spürbare Realität geworden sind. Daher erwarten viele Menschen heute nicht nur von der Regierung effektivere Maßnahmen zum Umweltschutz, sondern sind auch dazu bereit, einige Veränderungen im privaten Bereich vorzunehmen. Erneuerbare Energien bieten dazu eine ausgezeichnete Möglichkeit. Mit dem Einbau eines neuen Heizsystems kann man einen wichtigen persönlichen Beitrag leisten und Solaranlagen erweisen sich als effiziente Methode, zumindest teilweise von den kommerziellen Stromanbietern unabhängig zu werden.

Welche Faktoren sollten im Bereich Umweltschutz speziell beim Hausbau beachtet werden?

Beim Hausbau spielt der Umweltschutz heute eine große Rolle. Umweltfreundliche Baumaterialien und eine energieeffiziente Bauweise sind dazu heute die Grundlagen. Bei modernen Baukonzepten spricht man heute von einem Drei-Säulen-Modell, das auf ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Qualität basiert. Diese drei Konzepte fügen sich zu nachhaltigem Bauen zusammen und sorgen dafür, dass beim Bauen die Umwelt geschont wird, während dabei auch wirtschaftliche Aspekte beachtet werden und eine hohe Lebensqualität garantiert wird. Dazu unterscheidet man heute zwischen unterschiedlichen Arten von nachhaltigen Gebäuden – dazu gehören z.B. Solar-Häuser, Null-Energiehäuser und Plus-Energiehäuser.

Warum wird besonders das Thema erneuerbare und nachhaltige Energiegewinnung bei Immobilien immer wichtiger?

Nachhaltige und erneuerbare Energie ist heute für Hausbesitzer auf lange Sicht eine wichtige finanzielle Hilfe. In den letzten Jahren sind die Kosten für Strom, Gas und fossile Brennstoffe wie Heizöl immer weiter in die Höhe geschnellt, und tragen zu hohen Kosten für den Hausbesitzer bei. Heute ist es jedoch möglich, im eigenen Haus Strom aus nachhaltigen Energiequellen selbst zu beziehen und auch bei den Heizkosten durch neue Energien zu sparen. Informationen zum Energieausweis sind für Hausbesitzer auch für den Verkauf eines Hauses ein nützlicher Indikator. Das Immobilienangebot auf dem Markt umfasst heute viele Immobilien mit guten Energiewerten, wobei Käufer beginnen, verstärkt auf Nachhaltigkeit Wert zu legen.

Welche nachhaltigen Energieträger sind besonders beliebt, wenn es um die Energieversorgung von Immobilien geht und welche Vorteile und Nachteile haben diese?

Beim Heizen von Immobilien sind Wärmepumpen, die Geo- und Umweltthermie nutzen, heute besonders beliebt. Zu ihren Vorteilen gehören eine meist günstige Anschaffung und sehr günstige Heizkosten. Doch gibt es bei den unterschiedlichen Wärmepumpen auch einige Nachteile. So muss eine Brauchwasserwärmepumpe beispielsweise mit einer anderen Heizung kombiniert werden und bei Wasser-Wärmepumpen sind oft Bohrungen nötig. Zur Stromgewinnung wird besonders häufig Photovolaik eingesetzt, die das komplette Haus mit Strom versorgen kann und dabei einen geringen Wartungsaufwand hat. Zu den Nachteilen gehören neben den hohen Anschaffungskosten auch ein hoher Flächenbedarf und die Tatsache, dass nur Strom produziert wird, wenn die Sonne scheint.

Welche staatlichen Zuschüsse gibt es für Bauherren bei der Nutzung von erneuerbaren Energien?

Für nachhaltiges, energiesparendes Bauen gibt es für Bauherren interessante Förderungsmöglichkeiten, über die man sich einmal ausführlich informieren sollte. Seit Juli 2021 sind diese Förderungen noch weiterhin erhöht worden. Wer sich beispielsweise für ein KfW 40 Plus-Haus entscheidet, kann Förderung in Form eines Tilgungszuschusses von 37.500 EUR rechnen. Darüber hinaus gibt es innerhalb des Erneuerbare-Energien-Gesetzes kann man Förderung für nachhaltig erzeugten Strom erhalten werden und für energiefreundliche Heizungen kann man über das Marktanreizprogramm Förderung erhalten.

Schlussbemerkung

Mit nachhaltigem Bauen kann man heute nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten, sondern außerdem von Zuschüssen profitieren sowie für niedrige Energiekosten im Haushalt sorgen. Die Investition in innovative Technik kann sich also durchaus lohnen.

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