Highlighted in
Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

Weiterlesen

Alle Neuigkeiten

Verfahrenstechnologie

Die Kommunikation zwischen Neuronen im Gehirn besser verstehen

Forscher*innen der Universität Freiburg entwickeln neues Verfahren für die kontrollierte Abfrage und Aufzeichnung der Neuronen-Aktivität. System kombiniert Technologie aus der mehrkanaligen Optogenetik mit der Aufzeichnung von laminaren Strömungen im Gehirn. Das Forschungsteam schlägt alternatives Design für Silizium-Sonden vor und entwickelt Fasern mit einer Lambert‘schen Emissionsverteilung. Im Bereich der Optogenetik erforschen Wissenschaftler*innen die Aktivität von Nervenzellen im Gehirn mithilfe von Licht. Ein Team um Prof. Dr. Ilka Diester und Dr. David Eriksson vom Optophysiologie Labor der Universität Freiburg hat ein neues…

Materialwissenschaften

Flexible OLED für homogenes Licht im OP-Saal

Innerhalb des vom BMBF geförderten und nun beendeten Gemeinschaftsprojektes LAOLA (Förderkennzeichen: 03INT509AF) sollten großflächige Beleuchtungsanwendungen mit Organischen Leuchtdioden auf flexiblen Substraten entwickelt werden. Im Fokus stand dabei Ultradünnglas, dass durch seine hervorragenden Barriereeigenschaften Vorteile gegenüber Kunststoff als Substrat bietet. Am Fraunhofer FEP wurden die OLED auf das flexible Glas im Rolle-zu-Rolle-Verfahren aufgebracht. Eine damit gestaltete OP-Leuchte wird auf der LOPEC 2022, am 23. und 24. März 2022, in München, auf dem Gemeinschaftsstand des Projektkoordinators Organic Electronics Saxony e.V. (OES), Nr….

Energie & Elektrotechnik

Lithium-Schwefel-Akkus: Erste multimodale Analyse im Pouchzellenformat

Lithium-Schwefel-Akkus (Li/S) haben deutlich höhere Energiedichten als konventionelle Lithium-Ionen-Akkus, altern allerdings sehr rasch. Nun hat ein Team am HZB erstmals Li/S-Akkus im industrierelevanten Pouchzellen-Format mit unterschiedlichen Elektrolyten untersucht. An der Studie waren auch Teams der TU Dresden sowie des Fraunhofer-IWS beteiligt. Mit einer eigens entwickelten Messzelle können Impedanz, Temperatur, und Druck zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und mit radiographischen Aufnahmen kombiniert werden. Die Auswertung zeigt, wie sich der Elektrolyt auf die Bildung von unerwünschten Schwefelpartikeln und Polysulfiden auswirkt. Die Studie ist…

Energie & Elektrotechnik

Kleinste Batterie der Welt kann Computer in Staubkorngröße antreiben

Forschungsteam unter Federführung der TU Chemnitz und unter Beteiligung des IFW Dresden sowie des Changchun Instituts für Angewandte Chemie stellt anwendungsnahe Methode für bisher ungelöstes Problem der Mikroelektronik vor – Veröffentlichung im renommierten Journal „Advanced Energy Materials“. Computer werden immer kleiner, man denke nur an das Smartphone oder Smartwatches – und der Trend zur Miniaturisierung setzt sich fort. Im Extremfall verlangen winzige smarte mikroelektronische Geräte – sogenannte „Smart-Dust-Anwendungen“ – wie beispielsweise biokompatible Sensoriken im Körper nach noch viel kleineren Computern…

Materialwissenschaften

Lebensdauer verlängern und gleichzeitig Ressourcen sparen

Unter Beteiligung von Forschenden des Helmholtz-Zentrums Hereon hat ein Team in dem Projekt „Neuartige Triebwerksreparaturverfahren“ neue Methoden zur Reparatur von Triebwerksschaufeln der jüngsten Generation entwickelt. Gemeinsam mit der Lufthansa Technik AG konnte das Hereon zwei neuartige Reparaturverfahren bis zur Patentreife entwickeln. Ressourcen einzusparen ist das Ziel moderner Industrie. Eine längere Lebensdauer ist der beste Weg, das zu erreichen – und im Flugzeugbau ist das eine reale Perspektive geworden. Diese Perspektive besteht nun für einen zunehmenden Teil der zivilen Flugtriebwerke der…

Automotive

Mit Plug & Play zum Elektroauto

Start-up „DeepDrive“ baut Plattform mit integrierter elektrischer Antriebstechnik. Die Entwicklung neuer Elektroauto-Modelle ist aufwändig und teuer. Die Gründer des Start-ups DeepDrive, das an der Technischen Universität München (TUM) gegründet wurde, wollen das ändern: Die von ihnen entwickelten modularen Plattformen mit integrierten Batterien und hocheffizienten Radnaben-Motoren beinhalten Antrieb, Lenkung, Bremsen und Fahrwerk. Auf dieser Basis können Hersteller schnell neue Modelle aufbauen und auf den Markt bringen. „Wir waren schon vor sieben Jahren ein gutes Team“, sagt Felix Poernbacher. Er und fünf…

Materialwissenschaften

Solarzellen ultrahochauflösend drucken

FAU-Wissenschaftler erhält ERC Proof of Concept Grant. Besonders dünne Solarzellen mit einem 3D-Drucker herstellen, aus nachhaltigen Materialien und präzise bis auf den Nanometer: Daran forscht Prof. Dr. Julien Bachmann, Lehrstuhl für Chemistry of Thin Film Materials an der FAU. Für sein Projekt erhält er nun den ERC Proof of Concept Grant. Der ERC Proof of Concept Grant wird an Forschende vergeben, die bereits einen ERC Grant erhalten haben und nun ausloten, wie ihre Ergebnisse in der Praxis ökonomischen oder sozialen…

Materialwissenschaften

Flugsicherheit: Diagnose im Flug

Gemeinsam mit Teams aus England und Deutschland entwickelten Empa-Forscher ein Überwachungssystem für Flugzeug-Bauteile. In Zukunft könnten kleine Beschädigungen schon während des Fluges aufgespürt und überwacht werden, ohne dass das Flugzeug zur Wartung in den Hangar muss. Das senkt die Betriebskosten und erhöht zugleich die Sicherheit. Die Druckkabinen von Verkehrsflugzeugen, ebenso wie deren Flügel und Leitwerke, werden in regelmässigen Abständen auf Risse und Schäden untersucht. Alle sechs bis zehn Jahre muss jeder Jet zum sogenannten D-Check für ein bis zwei Monate…

Materialwissenschaften

Entlastung für Ozeane und Mülldeponien?

Fest und elastisch, aber abbaubar: Protein-basierte Biokunststoffe. Mehr als acht Millionenen Tonnen Kunststoff gelangen jedes Jahr in die Ozeane – eine ernste Gefahr für Umwelt und Gesundheit. Bioabbaubarer Biokunststoffe könnten ein Ausweg sein. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellt ein Forschungsteam jetzt einen neuen Ansatz zur Herstellung einfach verarbeitbarer, bioabbaubarer, biokompatibler Kunststoffe mit günstigen mechanischen Eigenschaften auf Protein-Basis vor. Ob Verpackung oder Spielzeug, ob Mulchfolie oder Auto: Kunststoffe auf Basis von Erdöl sind allgegenwärtig. Die Nachfrag steigt ebenso wie die…

Materialwissenschaften

HygroShape: Holzmöbel, die sich selbst formen

Elegant geschwungene Sitzmöbel, die in einem flachen Karton geliefert werden und sich nach dem Auspacken über Nacht ganz von selbst in Form bringen – wer je über der Bauanleitung eines Möbelstücks gerätselt hat, mag dies als Traum empfinden. Wirklichkeit wird er durch HygroShape, dem ersten Konzept für Möbel, das auf die Formkräfte der Natur setzt und diese mit den Möglichkeiten der Digitalisierung verbindet. Entwickelt wurde das Konzept am Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung (ICD) der Universität Stuttgart unter der…

Architektur Bauwesen

Perowskit-Solarmodule in Marmoroptik

Ab 2022 gilt für alle Neubauten in Baden-Württemberg die Photovoltaik-Pflicht. Betroffen sind davon ab Mai auch private Haushalte, bei denen der Anteil an Solarinstallationen noch sehr gering ist. Studien zufolge könnte neben den hohen Anschaffungskosten die mangelnde Ästhetik der Anlagen ein Grund dafür sein. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben farbige Solarzellen aus günstigem Perowskit-Halbleitermaterial entwickelt, die auf lange Sicht in Gebäudefassaden oder Dächern integriert werden können und dabei die Optik bekannter Baumaterialien imitieren. Darüber berichten sie in…

Materialwissenschaften

Nanopartikel-basierte Aerogele aus dem 3D-Drucker

… leicht, stabil und funktional. Ein Forschungsteam von der Universität Hamburg und DESY hat ein neues Verfahren entwickelt, mit welchem kolloidale Nanomaterialien in Form eines sogenannten Aerogels in 3D geduckt werden können. Diese Materialklasse zeichnet sich durch eine außergewöhnlich hohe Porosität aus und eröffnet vielseitige Anwendungen in der Katalyse, Energiespeicherung oder Sensorik. Im Fachmagazin Advanced Functional Materials berichten die Forschenden, wie der 3D-Druck durch eine raffinierte Behandlung während des Verfahrens möglich wurde. Aerogele sind makroskopische Feststoffe und bestehen abseits eines…

Energie & Elektrotechnik

Was kommt nach der Kohle?

Zukunftschancen durch Mikrosensorik und Digitalisierung! Bundesforschungsministerium fördert den regionalen Strukturwandel in der Kohle­region Lausitz durch innovative Technologien mit 20 Millionen Euro. Mit einem Kick-off-Treffen am 10.2. startet die zweite Phase des »Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik (iCampµs Cottbus)«, in der die bisherigen Ergebnisse für die wirtschaftliche Verwertung weiterentwickelt werden. Die Energiewende ist gerade für Regionen, deren Wirtschaftskraft eng mit der Kohleförderung verbunden ist, eine große Herausforderung. Bis zu 25.000 Industrie-Arbeitsplätze hängen alleine in der Lausitz direkt und indirekt an der Braunkohle….

Energie & Elektrotechnik

Neue Lichtquelle: Eine Million mal heller als die Sonne

Doktorarbeit untersuchte Anwendung eines speziellen Weißlichtlasers für Halbleiterindustrie und Mikrobiologie. Ein neuer leistungsstarker Weißlichtlaser soll die Qualitätskontrolle in der Halbleiterindustrie beschleunigen und in der Mikrobiologie für eine engmaschigere Kontrolle von Toxizitätstests sorgen. In einem Schritt ermöglicht dieser die beidseitige Charakterisierung von Oberflächen und lässt sich in Produktionsketten eingliedern. Die Technologie wurde am Fraunhofer-Anwendungszentrum für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien (AZOM) und der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) im Rahmen einer Doktorarbeit entwickelt. Die optische Leistung von Weißlichtlaser in der Messtechnik zu erhöhen,…

Verfahrenstechnologie

Leipziger Wissenschaftler entwickeln neues Thermofluidik-Verfahren

Für das Labor auf dem Chip: Forschern der Universität Leipzig ist es gelungen, winzige Flüssigkeitsmengen nach Belieben zu bewegen, indem sie Wasser über einem Metallfilm mit einem Laser ferngesteuert erhitzen. Die derart erzeugten Strömungen können genutzt werden, um winzige Objekte zu manipulieren und sogar einzufangen. Dies schafft neue, bahnbrechende Lösungen für die Nanotechnologie, die Manipulation von Flüssigkeiten in Systemen auf kleinstem Raum oder in der Diagnostik, indem es den Nachweis kleinster Stoffkonzentrationen mit neuartigen Sensorsystemen ermöglicht. Die Ergebnisse wurden nun…

Maschinenbau

Durch 3D-Druck individuell anpassbar für den Alltag

Veronika Selmaier entwickelt in ihrer Bachelorarbeit Unterarmgehstütze. Einige Medizinprodukte werden bereits individuell für Patient*innen hergestellt. Bei Unterarmgehstützen ist dies bisher jedoch noch weitestgehend unüblich. Da sie meistens zeitlich begrenzt nach Unfällen oder Operationen eingesetzt werden, handelt es sich üblicherweise um Massenprodukte, die sich zwar kostengünstig herstellen lassen, aber außer einer Längenverstellung keine weitere individuelle Anpassung erlauben. Insbesondere wenn eine langfristige Nutzung medizinisch erforderlich ist, sollten Gehstützen sehr viel besser an die individuelle Physis der Patient*innen angepasst und möglichst komfortabel sein,…

Rückmeldung