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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Energie & Elektrotechnik

Ein Netz Für Klimagas: Zukunft Von CO2-Transport In Deutschland

In vielen Bereichen der Industrie wird auch künftig noch Kohlendioxid in erheblichen Mengen anfallen. Damit die Emissionen nicht in die Atmosphäre gelangen, braucht es ein flächendeckendes, sicheres und wirtschaftlich sinnvolles CO2-Transportnetz. Zwei Fraunhofer-Institute arbeiten an diesem Plan. Sankt Augustin – Im Fraunhofer-Exzellenzcluster CINES entwickeln Fraunhofer ISI und Fraunhofer SCAI Szenarien für ein künftiges CO2-Pipelinenetz. Dazu kombinieren sie strategische Standortplanung mit physikalischer Simulation und liefern damit eine belastbare Grundlage für Entscheidungen von Politik, Industrie und Netzbetreibern. Woher kommt das CO2 und…

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Energie & Elektrotechnik

Geothermie-Booster: Neue Karte Enthüllt Erdwärmenutzungspotenziale

Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung: Erstmals zeigt eine bundesweit einheitliche Geothermie-Karte, wo die Nutzung oberflächennaher Erdwärme durch Erdwärmesonden möglich ist – und wo nicht. Die interaktive Karte wurde im Forschungsprojekt WärmeGut unter Leitung des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) in Hannover mit der Georg-August-Universität Göttingen (UGOE) und der Firma geoENERGIE Konzept GmbH aus Freiberg in Zusammenarbeit mit allen 16 geologischen Landesdiensten entwickelt. Sie steht nun im Geothermischen Informationssystem GeotIS frei zur Verfügung. Das Bundesministerium für Wirtschaft…

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Energie & Elektrotechnik

Mit Energiespeichern zu einer günstigeren Energiewende?

Ein Team der Leibniz Universität Hannover hat untersucht, wie die kluge Ansiedlung von Elektrolyseuren und Batteriespeichern die Kosten der Energiewende senken kann Ein Forschungsteam der Leibniz Universität Hannover (LUH) und des Instituts für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) hat gezeigt, dass die effiziente Nutzung von Elektrolyseuren und Batteriespeichern einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Energiewende-Kosten hat. Denn die Anpassung des Energiesystems an die schwankenden Angebote von Wind- und Sonnenenergie ist eine große Herausforderung. Bei viel Wind und Sonne entsteht ein Stromüberschuss….

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Energie & Elektrotechnik

Mit RESTORE Saisonale Energieschwankungen Ausgleichen

Forschende der TU Wien entwickeln thermochemische Speicher, mit denen sich Energie über sehr lange Zeiträume nahezu verlustfrei speichern lässt. Energie lässt sich in verschiedenen Formen speichern: elektrisch, thermisch oder auch thermochemisch. Je nachdem welche Speicherform verwendet wird, lässt sich Energie unterschiedlich lang speichern beziehungsweise in unterschiedlicher Form wieder entnehmen. Im EU-Projekt RESTORE haben Forschende der TU Wien nun thermochemische Energiespeicher entwickelt, mit denen sich Energie nahezu verlustfrei und über längere Zeiträume speichern lässt. Die Rede ist hier von Monaten, Jahren…

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Energie & Elektrotechnik

Wasserstofftransport Mit Salz: Effiziente Lösungen Entdecken

Rund 1 Mio. Euro Förderung für Hochschule Wismar im Projekt zur innovativen Wasserstoffspeicherung auf Basis von Formiatsalzen:(Rostock/Wismar) Heute, am 8. August 2025, überreichte Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommerns, im Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (LIKAT) in Rostock den Zuwendungsbescheid für das neue FuE-Verbundvorhaben „FormaPort – Entwicklung eines neuartigen Wasserstofftransportmediums auf Basis von Formiatsalzen”. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines wirtschaftlichen und technologisch effizienten Systems zur sicheren Speicherung und zum Transport von Wasserstoff. Innovationspotenzial und…

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Automotive

Innovativer Entwicklungsprozess Für Last-Drohnen An Der FH Kiel

Die FH Kiel und TECCON Consulting & Engineering GmbH entwickeln im Projekt AERO-SH eine innovative, flexible Entwicklungsplattform für Lastdrohnen mit bis zu 100 kg Nutzlast. Ein softwarebasierter, simulationsgestützter Prozess und neue Leichtbaukonzepte ermöglichen maßgeschneiderte, energieeffiziente Drohnen für die maritime und logistische Branche. Ziel ist es, Entwicklungskosten zu senken und den Technologietransfer in eine nachhaltige Luftlogistik zu fördern. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Transferprojekt mit einer Laufzeit von drei Jahren mit 660.000 Euro. Forschende der FH Kiel…

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Materialwissenschaften

Selbstorganisierte Monolage Für Effiziente Perowskit-Solarzellen

Zinn-Perowskit-Solarzellen sind nicht nur ungiftig, sondern auch potenziell stabiler als bleihaltige Perowskit-Solarzellen. Allerdings sind sie auch deutlich weniger effizient. Nun gelang einem internationalen Team eine deutliche Verbesserung: Das Team identifizierte chemische Verbindungen, die von selbst eine molekulare Schicht bilden, welche sehr gut zur Gitterstruktur von Zinn-Perowskiten passt. Auf dieser Monolage lässt sich Zinn-Perowskit mit hervorragender optoelektronischer Qualität aufwachsen. Perowskit-Halbleiter sind ein spannendes neues Material für Solarzellen. Sie sind extrem dünn und flexibel, einfach und günstig herzustellen und hoch effizient. Bevor…

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Energie & Elektrotechnik

Neuer Katalysator-Ansatz verknüpft Vorteile aus zwei Welten

Ein Team des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen University hat einen neuartigen Ansatz für einen Katalysator entwickelt, der die Vorteile der beiden meistgenutzten Katalysemethoden kombiniert. Der neue Katalysator-Ansatz basiert auf dem Metall Iridium und erreichte im Labor eine fünfmal höhere Aktivität als bisherige Referenzsysteme – bei hoher Stabilität über mehrere Tage. Beides gleichzeitig – sehr aktiv und langfristig stabil – galt bislang als schwer vereinbar. Die gewonnenen Ergebnisse können dazu beitragen, die Effizienz des hochaktiven, aber teuren Katalysatormaterials Iridium…

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Energie & Elektrotechnik

Echtzeit-Messverfahren Für Längere Lebensdauer Von Batterien

Ein neuartiges Messverfahren ermöglicht ein optimiertes Batteriemanagement in E-Autos und hilft so, sie sicherer zu machen und ihre Lebensdauer zu verlängern. Die Impedanzspektroskopie aus dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM wertet detaillierte Messdaten zum Batteriezustand während des Betriebs in Echtzeit aus. Damit könnten Batterien auch für sicherheitskritische Anwendungen genutzt werden. Leistungsfähige und sichere Batterien sind ein zentraler Baustein für den Erfolg der Elektromobilität. Entsprechend entscheidend ist die Messung von Kapazität und Zustand einer Batterie. Am aussagekräftigsten ist hier…

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Energie & Elektrotechnik

Graphen In Der Energietechnik: Skalierbare Superkondensatoren

Superkondensatoren sind schnelle, leistungsfähige Energiespeicher. Sie ergänzen die relativ langsam ladenden und entladenden Batterien in zahlreichen Einsatzgebieten, von Elektroautos über Industriemaschinen bis hin zu Windrädern. Ein Empa-Team will bessere Superkondensatoren auf der Basis von Graphen entwickeln – und sie gleich fit machen für die kommerzielle Herstellung im Grossmassstab. Superkondensatoren oder Supercaps (vom englischen «Supercapacitors») sind die flinken kleinen Geschwister von Batterien. Beide Technologien speichern elektrische Energie. Batterien haben eine grosse Energie-, aber eine geringe Leistungsdichte. Will heissen: Sie können viel…

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Materialwissenschaften

Mit KI schneller zu neuen Materialien

In einem neuartigen Ansatz haben Forschende der Universität Bayreuth und der Hong Kong University of Science and Technology erstmals ein sogenanntes Multiagentensystem im Batteriedesign eingesetzt. Mit diesem KI-basierten Tool lassen sich Vorschläge für neue Materialien für Batterien deutlich schneller generieren, was das Design von langlebigen und nachhaltigen Next-Generation-Batterien vorantreibt. Über ihre Ergebnisse berichten die Forschenden im renommierten Fachjournal Advanced Materials. What for? Für die globale Energiewende sind nachhaltige und langlebige Batterien von zentraler Bedeutung. Um die Lebensdauer und Kapazität von…

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Materialwissenschaften

Vier gewinnt: Neuer Halbleiter für die Chips der Zukunft

Forschende des Forschungszentrums Jülich und des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik (IHP) haben ein Material entwickelt, das es bislang nicht gab: eine stabile Legierung aus Kohlenstoff, Silizium, Germanium und Zinn. Die neue Verbindung, abgekürzt CSiGeSn, eröffnet neue Möglichkeiten für Anwendungen an der Schnittstelle von Elektronik, Photonik und Quantentechnologie. Das Besondere: Alle vier Elemente stammen wie Silizium aus der vierten Hauptgruppe des Periodensystems. Das macht die Legierung kompatibel mit dem Standardverfahren der Chipindustrie, dem sogenannten CMOS-Prozess – ein entscheidender Vorteil. „Mit der…

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Energie & Elektrotechnik

ChemDelta Bavaria: Sommerlounge Für Energieinnovation

Burghausen / Burgkirchen, 18. Juli 2025 – Traditionell dient die Summer Lounge von ChemDelta Bavaria, der Gemeinschaftsinitiative von Chemieunternehmen im Bayerischen Chemiedreieck, dem Austausch von Verantwortlichen der Che-mieunternehmen mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Be-hörden aus den südostoberbayerischen Landkreisen – dieses Jahr stand sie ganz im Zeichen der Energietransformation. Erstmalig vorgestellt wurde bei der diesjährigen Summer Lounge die Ergebnisse der brandaktuellen Energiestudie „Trans4In 2.0: Energietransformation im Chemiedreieck Bay-ern“ der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE). Sie liefert Antworten auf die zentrale…

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Energie & Elektrotechnik

Energie-Trilemma: Sicherheit Unserer Energieversorgung Im Fokus

Wir müssen unser Energiesystem nachhaltiger gestalten – aber welcher Weg dazu ist der beste? Um die Energieversorgung der Zukunft planen zu können, brauchen Entscheidungsträgerinnen und -träger stichhaltige Zahlen und Fakten. Die Wissenschaft liefert bereits zuverlässige Modelle, um einerseits die Nachhaltigkeit und andererseits die Kosten von unterschiedlichen Energiesystemen miteinander vergleichen zu können. Nun haben Empa-Forschende auch ein Modell für die Berechnung der Versorgungssicherheit entwickelt. Die Energiewende stellt Länder, Städte und Regionen vor Herausforderungen. Die Nutzung von möglichst nachhaltigen Energiequellen ist zentral,…

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Materialwissenschaften

Magnetisch Kühlen: Neues Mineral aus der Wüste Entdeckt

Natürliche Kristalle faszinieren den Menschen durch ihre teils leuchtenden Farben, ihre nahezu makellose Gestalt und ihre vielfältigen symmetrischen Formen. Unter den zahllosen bekannten Mineralen finden sich auch immer wieder Materialien mit ungewöhnlichen magnetischen Eigenschaften. Etwa Atacamit, der bei tiefen Temperaturen ein magnetokalorisches Verhalten zeigt – also seine Temperatur durch Anlegen eines Magnetfeldes drastisch verändert. Diese seltene Eigenschaft hat nun ein internationales Team unter Federführung der TU Braunschweig und des HZDR untersucht. Die Ergebnisse könnten langfristig dazu beitragen, neue Materialien für…

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Materialwissenschaften

Natur Inspiriert: Laserstrukturierte Oberflächen Für Neue Materialien

Wenn man die Oberflächen von Materialien mit einer speziellen Lasertechnik behandelt, können sie zum Beispiel besser elektrisch leiten oder Bakterien und Viren abweisen. Ein Experte für diese Lasertechnologie sowie für Funktionswerkstoffe aller Art ist Professor Frank Mücklich von der Universität des Saarlandes. Seit 30 Jahren leitet er dort den gleichnamigen Lehrstuhl, vor 15 Jahren gründete er das Steinbeis-Forschungszentrum für Werkstofftechnik und vor fünf Jahren kam die Firma Surfunction hinzu. Die Zukunftsthemen seines Fachgebiets kennt er zudem als Sprecher des Themennetzwerks…

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