Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Niedertemperatur-Plasmen reinigen Abgase schon bei Temperaturen unter 200°C. Und sie sind gründlich. Auch winzige Schadstoffteilchen werden im Plasma unschädlich gemacht. Diese günstigen Eigenschaften nutzten Wissenschaftler des Greifswalder Institutes für Niedertemperatur-Plasmaphysik (INP) und entwickelten einen Plasmareaktor für die Reinigung von Dieselabgasen. Kern der Sache: Eine poröse Elektrode, die auch als Filter wirkt. Jetzt erkunden sie weitere Anwendungsmöglichkeiten ihrer inzwischen
Innovationen können gezielt provoziert werden – darüber einig waren sich führende Wissenschaftler und Führungskräfte, die vom 10. bis 12. Oktober 2001 beim 5. WOIS INNOVATIONS SYMPOSIUM an der Fachhochschule Coburg zusammen trafen. Innovationsfähigkeit wird zur entscheidenden Schlüsselkompetenz, wenn es darum geht, unter Wettbewerbsbedingungen eine führende Position zu erhalten oder einzunehmen. Die Widerspruchsorientierte Innovationsstrategie WOIS liefert neue “kompromisslose” Prinzipien für Produkt
“Der prognostizierte Anstieg der Gütertransportleistungen von mehr als 60 % bis 2015 kann nur bewältigt werden, wenn Straße, Schiene und Wasserstraße in einem integrierten Verkehrssystem effizient zusammenwirken. Wir benötigen zukunftsfähige, pragmatische, aber auch realisierbare Konzepte. Dazu gehört auch die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für die deutsche Binnenschifffahrt”, sagte Angelika Mertens, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, auf
Die Regionen BerlinBrandenburg und Wien präsentierten mit sachkundiger politischer Unterstützung durch die Berliner Staatssekretärin Maria Krautzberger ihre Kompetenzen im Bereich Verkehr und Mobilität vor Fachleuten der Europäischen Kommission in Brüssel. In Zukunft wird die Brückenfunktion der beiden Europäischen Metropolen zu den mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern durch intensivere Kooperationen weiter an Bedeutung erlangen. Der FAV Forschungs- und Anwendungsverbund Verkehrssystemtech
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Eisenforschung entwickeln neues Rechenverfahren / Neueste Ausgabe der MaxPlanckForschung erschienen
Seit einigen tausend Jahren bearbeitet die Menschheit Metalle. Doch während Chemiker inzwischen ganze Enzymkomplexe am Bildschirm zusammensetzen können, gab es bisher noch kein Verfahren, mit dem sich die Formänderungen, denen die vermeintlich einfach strukturierten metallischen Werkstoffe durch Krafteinwirkung unterworfen sind, zuverlässig und in
Bayerns Wirtschaftsminister, Dr. Otto Wiesheu, eröffnete die weltweit erste öffentliche Tankstelle, an der Fahrzeuge mit verflüssigtem Erdgas betankt werden können. Rund 800.000 Mark investierten der Freistaat Bayern, Aral, E.ON Energie, die BMW Group und die Erdgas Südbayern (ESB) in eine neue, wegweisende Technologie, die die Betankung von gasförmigem (CNG) und flüssigem Erdgas (LNG) an einer Tankstelle ermöglicht. Erdgas in flüssiger Form verfügt über eine wesentlich höhere Energiedichte
“Die Bundesregierung setzt sich für eine europaweite Lösung des Problems der Frontschutzbügel ein”, schrieb der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig in einem Brief an den Vorsitzenden der Kinderkommission, den Bundestagsabgeordneten Klaus Haupt. Weitere Maßnahmen würden auch in Deutschland geprüft, “beispielsweise ein nationales Verbot gefährlicher Fronschutzbügel”. Die Europäische Kommission habe auf der Sitzung der Arbeitsgruppe “Kraftfahrzeuge” am 28. September
Mit dem ersten “Aushallen” des Transport-Ballons CL 75 AirCrane hat die CargoLifter AG ein neues Kapitel in der Geschichte ihrer “Leichter-als-Luft”-Technologie aufgeschlagen. In circa 15 Meter Höhe schwebend, wurde der Ballon mit einem Durchmesser von 61 Metern am 12. Oktober 2001 gegen 7.30 Uhr von Mobilkränen aus der CargoLifter Werfthalle in Briesen-Brand rund einen Kilometer weit auf das benachbarte Flugfeld gezogen und dort verankert. “Der heutige Erfolg ist der erste Praxisbeweis dafür, dass
Mit der Entdeckung der Fullerene im Jahre 1985 begann eine Renaissance des elementaren Kohlenstoffs. Vor allem als sich herausstellte, daß die fußballförmigen Fullerene nur eine von vielen möglichen Architekturen des graphitischen Kohlenstoffs sind, setzte eine ungeheure weltweite Aktivität zur Erforschung der neuen Kohlenstoff-Nanoteilchen ein. Als wichtigste neue Modifikation gelten inzwischen Nanoröhrchen, die 1991 von Iijima in Japan entdeckt wurden. Sie bestehen aus einer oder mehreren konzentr
Kratzfeste Beschichtungen gibt es viele. Etwas ganz Besonderes sind Kunststoffgläser, die man mit Stahlwolle putzen kann. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF zeigen vom 25. Oktober bis 1. November auf der »K 2001« in Düsseldorf eine neue Beschichtung, die sensible optische Linsen und Displays aus Kunststoff kratzfest und reflexfrei macht.
An den neuen mit »AR-hard« beschichteten Oberflächen darf man getrost kratzen: »Sie sind ungewöhnlich hart,
Ein neuer polymerer Werkstoff vereinigt Ökologie und Ökonomie. Er enthält Produktionsreste und Abfälle, genügt jedoch trotzdem hohen mechanischen Ansprüchen: Die in Sandwichaufbau gefertigten Bauteile sind leicht, fest und vollständig recycelbar. Ein Anwendungsbeispiel ist die preisgekrönte Automobil-Fußstütze, die Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT vom 25. Oktober bis1. November auf der Kunststoffmesse »K 2001« in Düsseldorf vorstellen.
Die Automobilin
Ein Buch entstanden aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Bauhaus-Universität Weimar, Professur Entwerfen und Städtebau I, Prof. Wolfgang Christ, und dem Öko-Institut e.V., Büro Freiburg, Arbeitsfeld Verkehr, Willi Loose.
Die sich verschärfenden Konfliktbereiche zwischen Verkehr, Wirtschaft, Umwelt, Raumordnung und Städtebau sind mit Maßnahmen der Verkehrspolitik allein nicht mehr lösbar.
Das Konzept ” autofreies und autoarmes Stadtquartier ” ist eine integrative Lösung
Eine thermische Großanlage zur solarunterstützten Nahwärmeversorgung des Cohn`schen Viertels in Hennigsdorf (Brandenburg) wurde am 10. Oktober 2001 – zeitgleich mit der Fertigstellung des 1. Bauabschnittes zur Sanierung und Modernisierung dieses Wohngebietes – ihrer Bestimmung übergeben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert dieses Projekt im Rahmen des Programms Solarthermie 2000.
Mit 854 m2 Kollektorfläche und 40 m3 Solarpufferspeicher ist die Anlage zugleich eine
Auf der internationalen Fachmesse der Elektronik-Fertigung Productronica in München präsentiert das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT vom 06.11. bis 09.11.2001 erstmals ein innovatives Laserstrahl-Löt-Tool für die Handbestückung und das Reparaturlöten elektronischer Komponenten.
Durch die wachsende Anzahl der Kontakte elektronischer Bauelemente steigen im Bereich der Handbestückung und des Reparaturlötens die Ansprüche an das Fügewerkzeug. Die immer kleineren Dimensionen, die
Verfahren zur Nickwinkelbestimmung verbessert
Die größte Gefahr für den Autofahrer ist der Autofahrer, so lassen sich Unfallstatistiken zusammenfassen. Automobilhersteller setzen deshalb auf aktive Sicherheitssysteme wie ABS (Anti-Blockier-System) oder ESP (Electronic Stability Program), aber auch auf solche Systeme, die den Fahrer bei der Informationsaufnahme unterstützen. Und da 90 Prozent der Informationen, die ein Fahrer für ein sicheres Lenken benötigt, über das Licht getragen w
Forschungszentrum Karlsruhe entwickelt Mikrowellenheizung für die Kernfusion
Mit dem Mikrowellenherd in der Küche verbindet diesen Mikrowellengenerator nur noch das ähnliche Funktionsprinzip. Auch wärmt er keine Tiefkühlgerichte auf. Stattdessen soll der am Forschungszentrum Karlsruhe entwickelte Generator, ein so genanntes Gyrotron, das Plasma eines künftigen Fusionskraftwerks auf 100 Millionen Grad Celsius erhitzen. Diese Temperatur muss man erreichen, um Wasserstoffisotope zu Heli