Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
An der TU Wien wurde der Beweis erbracht, dass Stroh ein rundum konkurrenzfähiger Baustoff ist. In der alten amerikanischen Erzählung vom bösen Wolf und den drei Schweinchen wird ein Haus aus Stroh als wenig widerstandsfähig beschrieben. Dabei haben in den USA Bauten aus Stroh eine lange Tradition, und das aus gutem Grund. ForscherInnen der Gruppe Angepasste Technologie (GrAT) an der Technischen Universität Wien haben bewiesen, dass Stroh ein ernstzunehmender Baustoff ist. Stroh als B
Der Maschinenbau mit seinen modernen Produktions-, Informations- und Kommunikationstechnologien ist ein wichtiger Kernbereich in der Wirtschaft. Und da gerade auf diesem Gebiet die Innovationsrate sehr hoch ist, müssen auch die Studieninhalte an den Hochschulen ständig auf den neuesten Stand der Forschung gebracht werden. Dabei wird klar, dass ein modernes Maschinenbau-Studium nicht mehr viel mit dem “ölverschmierten Schraubenschlüssel-Image” zu tun, was insbesondere junge Frauen noch immer häufig
Verdrängt der Einsatz von Transpondern die EAN-Strichcodierung? Diese und andere Fragen diskutierten die 150 Teilnehmer des 5. IIR Logistik-Kongress Toplog 2002 im Januar in Rüsselsheim. Die Vorteile der neuen Radiofrequenz-Identifikation (RFID) liegen sind bekannt: Schnelle und zuverlässige Identifikation durch Transpondertechnologie, komfortabel und dabei robust gegenüber Schmutz oder Nässe. Dennoch ist er nach Ansicht von Andreas Füßler von der Centrale für Coorganisation, kein Allhei
Die Railog GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Stinnes AG und der Deutschen Bahn AG, zieht eine positive Bilanz zum ersten Halbjahr ihrer Geschäftstätigkeit. Das seit dem 1. Juli 2001 tätige Joint Venture hat sich mit seinem Angebot für schienenintegrierte Logistikdienstleistungen am Markt etabliert. Railog entwickelt für europäische Großkunden wettbewerbsfähige Konzepte für Bahnverkehre und übernimmt darüber hinaus das komplette Management bahnverwandter Dienstleistungen. Für das Rumpfgeschäfts
Baumaterial wiegt weniger als ein Fünftel herkömmlichen Betons Wissenschaftler des Oak Ridge National Laboratory (ORNL) haben in Zusammenarbeit mit dem US-Energieministerium einen extrem leichtgewichtigen Baustoff aus Kohlenasche und Beton entwickelt. Die Blöcke wiegen weniger als ein Fünftel herkömmlichen Betons und sollen sich durch gute Wärmeeigenschaften auszeichnen. Die Asche wird aus den Brennkammern von Kohlekraftwerken recyclet und macht 70 Prozent der porösen Blöcke aus. In
Zu seinem dritten Industriekolloquium lädt der Sonderforschungsbereich 362 – Fertigen in Feinblech “Leichtbau durch innovativen Werkstoffeinsatz – Werkstoffe – Fertigung – Prüfung” am 6. und 7. Februar in die Aula der Technischen Universität Clausthal ein. Das Dritte Industriekolloquium des SFB 362 “Fertigen in Feinblech” soll den Teilnehmern aus Industrie und Forschung eine Plattform bieten, um gemeinsam Schwerpunkte und Innovationen aus dem Bereich des Leichtbaus zu diskutieren und einen umfas
Bundesregierung will Windkraftanteil am Stromverbrauch bis 2025 auf mindestens 25 Prozent steigern Um die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern und die Energieversorgung auf eine nachhaltige Basis zu stellen, strebt die Bundesregierung einen massiven Ausbau der Windenergie an. Durch den Bau von Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee soll der Anteil der Windenergie am Stromverbrauch innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte auf mindestens ein Viertel wachsen. Dies sieh
In der kalten Jahreszeit gehört die brummelnde Heizanlage zur alltäglichen Geräuschkulisse. »Hausbesitzer haben in der Regel kaum Probleme damit«, weiß Stefan Zimmermann vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP in Stuttgart. »Unsere Erfahrungen zeigen aber, dass sich Nachbarn oder Mieter vom Brummen aus der Wand oder vom Kamin durchaus belästigt fühlen. Nicht selten kommt es deshalb zu Streitigkeiten, die sogar vor Gericht enden können.« Abgasgeräusche bei Heizungen entstehen durch turbulente Luft
Einen Faden durch ein Nadelöhr zu fädeln, ist für die meisten Menschen kein Problem. Schwierig wird es erst, wenn die Nadel sehr klein ist. Bei einem Loch von nur einem tausendstel Millimeter Durchmesser versagt jedes noch so tapfere Schneiderlein – nicht hingegen ein vollautomatischer Justierautomat. Vor vier Monaten nahm er beim Unternehmen Agilent Technologies Deutschland GmbH in Böblingen seinen Betrieb auf. Selbstverständlich bedient er keine Näherinnen im Reiche Lilliput, sondern positioniert
“Die deutsche Güterverkehrs- und Logistikbranche ist aus Sicht der Innovationsfähigkeit immer noch ein Zwerg”, sagt Professor Peter Klaus vom Lehrstuhl für Logistik der Uni Erlangen-Nürnberg. Anlass war die Präsentation der ersten Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebenen Studie zur Innovationsfähigkeit der Deutschen Logistikdienstleistungswirtschaft. Die Auswertung von 20 Praxisfällen macht die Probleme deutlich. Anders als in einem Industr
Ein richtlinientaugliches Verfahren zur Ermittlung der Notwendigkeit von Zusatzfahrstreifen an Steigungsstrecken entwickelte Dr.-Ing. Andrea Breßler im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen. Ein richtlinientaugliches Verfahren zur Ermittlung der Notwendigkeit von Zusatzfahrstreifen an Steigungsstrecken entwickelte Dr.-Ing. Andrea Breßler im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen. Für ihre Dissertation “Verkehrssicherheit und Verkehrsablauf an Steigungsstrecken – Kriterien für Zu
Ab dem kommenden Jahr wirds teuer. Zumindest für Lastwagen über zwölf Tonnen muss dann auch auf deutschen Autobahnen eine Maut gezahlt werden, die mit voraussichtlich rund 30 Cent pro Kilometer zu Buche schlagen wird. Grund genug, dass sich Spediteure noch mehr Gedanken machen, wie sie die Leerfahrten ihrer Lkws reduzieren können. Beispielsweise, indem sie auf dem Rückweg eine neue Fracht übernehmen. Doch nicht alle Fahrzeuge sind gleich flexibel. So eignen sich Transporter für Baumstämme
Halogenlampen strahlen heller und brillianter als gewöhnliche Glühbirnen gleicher Leistung. Der Grund für die bessere Lichtausbeute: ein heißes Plasma. Der entscheidende Trick, Lebensdauer und Wirkungsgrad der Lampen weiter zu steigern, besteht darin, den Gasdruck in ihrem Inneren zu erhöhen. Doch hier wie bei der Temperatur setzt das umgebende Material des Kolbens Grenzen: Quarzgläser und die bisher verwendeten Keramiken erweichen, halten dem hohen Druck nicht stand und können schließlich platzen.
Drähte werden an allen Ecken und Enden der Welt gezogen. Doch werden sie nicht nur gezogen, sondern häufig gewalzt. Wesentlich härter als Metalldrähte und -bänder müssen die Walzen sein, die ihnen die gewünschten Abmessungen oder ein Profil verleihen. Das wichtigste Merkmal der dafür verwendeten Stähle und Hartmetalle wie Wolframkarbid ist deren Verschleißbeständigkeit. Denn möglichst lang sollen die Walzwerke mit bis zu zehn Metern pro Sekunde einen Draht gleichbleibend hoher Qualität ausspucken.
Dipl.-Ing. Jana Mickley und Dipl.-Ing. Michael Vogel heißen die Träger des Förderpreises 2001 der Kasseler-Beton-Betriebe. Die Kasseler-Beton-Betriebe GmbH & Co. KG (KBB) loben den Preis jährlich für die beste Diplomarbeit des Kasseler Fachbereichs Bauingenieurwesen aus. Kassel. Dipl.-Ing. Jana Mickley und Dipl.-Ing. Michael Vogel heißen die Träger des Förderpreises 2001 der Kasseler-Beton-Betriebe. Die Kasseler-Beton-Betriebe GmbH & Co. KG (KBB) loben den Preis jährlich für die beste Di
Eine innovative Drehmaschine zur Unrundbearbeitung vereinigt Präzision mit Dynamik. Ihr neues Linearmotor-Schlittensystem stammt aus der industriellen Gemeinschaftsforschung der AiF. Nicht alle Kolben sind kreisrund. In vielen Verbrennungsmotoren und anderen Maschinen befinden sich Bauteile mit einem elliptischen oder nicht exakt kreisrunden Querschnitt, die auf speziellen Unrunddrehmaschinen hergestellt werden. Auf den bislang gebräuchlichen Maschinen werden Kurvenscheiben eingesetzt,