Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Die meisten Fertigungsunternehmen, die mit Kabeln oder empfindlichen Materialien umgehen, setzen heute verstärkt Automations-Steuerungssysteme ein. In vielen Fällen sind solche automatisierten Steuerungen nicht nur extrem komplex, sondern verursachen auch erhebliche Schwierigkeiten beim Umgang von Materialien, die keine hohen mechanischen Beanspruchungen vertragen. Ein italienischer Partner des HANDFLEX-Forschungsprojekts verfügt jetzt über Softwareentwicklungs-Tools für die Verwendung oder Herstellu
Thermotest heißt ein neues Gerät zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, das von Wissenschaftlern an einer russischen Universität entwickelt wurde und Materialdefekte präzise aufspürt, ohne den Prüfling zu beschädigen.
Die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (Non-Destructive Testing, NDT) beschäftigt sich mit der Erkennung und Analyse von Materialfehlern. Dazu zählen unter anderem Risse, unerwünschte Einschlüsse, die nach dem Gießvorgang zurückgeblieben sind, oder Inhomogenitäten in den strukt
Zusammen mit Projektpartnern entwickelt das LZH zur Zeit ein kostengünstiges Meßsystem, das die Effizienz von Filtersystemen für gasförmige Emissionen bei der Polymerbearbeitung mit Lasern überprüft. Diese Technik erlaubt eine bessere Ausnutzung der Filter, wodurch nicht nur die Betriebskosten reduziert sondern natürliche Rohstoffressourcen geschont werden.
Bei der Laserbearbeitung von Kunststoff und Holzwerkstoffen entstehen komplex zusammengesetzte partikel- und gasförmige Emission
Dreidimensionale spritzgegossene Schaltungsträger, 3D-MIDs (= Moulded Interconnect Devices), eröffnen im wahrsten Sinn des Worts eine neue Dimension gegenüber herkömmlichen zweidimensionalen Leiterplatten, denn sie bieten ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit. Ein neues lasergestütztes Strukturierungsverfahren für 3D-MIDs trägt zudem zu einer deutlichen Vereinfachung des Herstellprozesses bei. Auf diese Weise können beispielsweise Antennenstrukturen direkt und kostengünstig in die Gehäuse von Mobil
Das LZH hat eine Mikrobearbeitungsstation entwickelt, die das Potenzial der vakuum-ultravioletten Excimerlaserstrahlung bei 157 nm für die Erzeugung äußerst kleiner und präziser Strukturen ausschöpft. Hiermit sind feinste Strukturen oder Schnitte in Materialien wie Quarzglas oder Teflon mit hoher Präzision möglich.
Da die “harten” Photonen dieser Wellenlänge durch den Luftsauerstoff absorbiert werden, muss der Strahl entweder in hochreinen Inertgasen (Stickstoff, Helium) oder in eine
Dünne Schichten aus Diamant sind unvergleichlich hart und glatt und schützen stark beanspruchte Maschinenbauteile bestens vor Verschleiß. Außerdem leiten die Kohlenstoff-Kristalle überschüssige Wärme ab; nur dem elektrischen Strom setzen sie hohen Widerstand entgegen. Deshalb dürfen explosive Substanzen in einer Pumpe nicht mit diamantbeschichteten Teilen in Kontakt kommen. An der Universität Erlangen-Nürnberg hat die Diamantforschungsgruppe des Lehrstuhls für Werkstoffkunde und Technologie der M
Zentrum für umweltgerechtes Bauen und innovative Energien in Chemnitz gegründet
Um Architektur und Ökologie besser miteinander zu verzahnen, ist in Chemnitz das “Zentrum für umweltgerechtes Bauen und innovative Energien”, kurz zumbau, ins Leben gerufen worden. Zu den Gründungsmitgliedern gehören regionale 15 Unternehmen aus dem Bereich Passivhaus, der Solarbranche, spezialisierte Architektur- und Ingenieurbüros und Handwerksbetriebe. Koordiniert wird das Netzwerk vom Institut für Rev
Ein an der Fakultät Architektur Umwelt Gesellschaft der Technischen Universität Berlin laufendes EU-Forschungsprojekt behandelt ein neues Feuchtluft-Solarkollektorsystem zur Raumklimatisierung, Wärmeenergiegewinnung und Wasseraufbereitung. Das Projekt, das eine Forschungsgruppe um Prof. Claus Steffan am Fachgebiet Gebäudetechnik und Entwerfen seit April 2003 bearbeitet, wird über das 5. Rahmenprogramm der Europäischen Union im Bereich Umwelt, Energie und Nachhaltige Entwicklung gefördert. Die För
In der lösungsmittelhaltigen Abluft einer Lackiererei steckt Energie, die sich mit einer Brennstoffzelle nutzen lässt: Das zeigt eine Testanlage, die der kanadische Hersteller Fuel Cell Technologies (FCT) nun in Zusammenarbeit mit Ford in Dearborn (USA) in Betrieb genommen hat.
Die Anlage wird mit den flüchtigen Lösungsmitteln betrieben, die beim Lackieren der Autos in der Produktionsstätte in großen Mengen frei werden. Diese organischen Verbindungen werden gesammelt, konzentriert und in e
Bei der In-Prozess-Messtechnik wird die Fertigungsqualität nicht mehr aus der Ferne in einer Laborumgebung beurteilt, sondern die Messwerte werden direkt in der Werkzeugmaschine erfasst. Mit diesem Ziel entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT im Geschäftsfeld “Optik und optische Systeme” zurzeit ein Messsystem zur Prozessüberwachung in der Ultrapräzisionsbearbeitung.
Das Messsystem des Fraunhofer IPT bestimmt mit einem modular aufgebauten Interferometer nan
Der Platz für die umweltfreundliche Windenergie wird langsam knapp. Auf dem Land sind bereits alle Flächen genutzt.
Nach den Vorstellungen der Bundesregierung soll das künftige „Ruhrgebiet Deutschlands“ in der windreichen Nordsee liegen.
Erst elf maritime Windkraft-Projekte sind bislang weltweit realisiert: fünf in Dänemark, dass zu Beginn der Neunzigerjahre mit zwei Windparks in der Ostsee den Anfang machte, sowie drei in Schweden, zwei in den Niederlanden und in England. I
Bayer Polymers, ein Unternehmensbereich der Bayer AG, bietet für Karosserieteile von Automobilen nun auch eine leitfähige Variante des kürzlich entwickelten Online-lackierbaren Polyamid-ABS-Blends an.
“Mit Triax® TP 3161 kann der Lackierprozess um einen Schritt verkürzt werden, weil sich der Einsatz Leitprimers erübrigt. Das ermöglicht zum Teil erhebliche Kosteneinsparungen bei Material, technischem Aufwand, Personal und Logistik”, erklärt Thomas Malek, Manager für Karosserieaußenan
Thyssen-thermodach Solartec – die 5. Generation der Metallleichtbauelemente ist nun da! Dieses Produkt vereint Energieerzeugung, Wärmedämmung, Lastabtragung und Raumabschluß in einem einzigen optisch repräsentativen Stahlbauelement. Thyssen Bausysteme hat in diesem Sandwichprodukt seine über 30jährige Erfahrung in der Produktion der Thyssen-thermodach und -wand-Elemente mit dem innovativen und ökologischen Photovoltaik-System Thyssen-Solartec kombiniert, welches mit Solarlaminaten von UNI-SOLAR gefe
Dörrpflaumen sind süß und können lange gelagert werden. Bei ihrer Herstellung gehen jedoch einige der Vorteile von Frischobst verloren. Wie diese Nachteile minimiert werden können, ohne etwa die lange Haltbarkeit zu gefährden, untersucht ein gerade gestartetes Forschungsprojekt der Technischen Universität Dresden, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Fruchtveredlungs GmbH, Zittau. In den nächsten zwei Jahren soll ermittelt werden, welchen Einfluss ein neuartiges Trocknungsverfahren auf di
Die Situation kennt jeder Fahrschüler: Beim Anfahren am Berg muss die Handbremse vorsichtig gelöst und das Auto gleichzeitig mit Gas und Kupplung in Bewegung versetzt werden. Die auch für erfahrene PKW-Fahrer komplizierte Prozedur wird mit der vollautomatischen Elektrischen Parkbremse (EPB) der Automobilspezialisten von Siemens VDO künftig einfacher.
Die neue Technik ersetzt den gewohnten Bremshebel durch eine ausgeklügelte Elektronik, die die Handbremse selbständig auslöst. Ein Neigungsse
Für den Einsatz von Bio-Alkoholen als Kraftstoffbeimischung in Ottomotoren hat sich Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller ausgesprochen. Wie Miller bei der Vorstellung einer Studie des Lehrstuhls für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der Technischen Universität München erklärte, habe gerade Deutschland beim Einsatz von Bio-Alkohol aus Getreide, Kartoffeln oder Zuckerrüben einen ernormen Nachholbedarf. Während weltweit rund 66 Prozent der Produktion in die Mobilität gehen,