Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Wissenschaftler der Monash University in Melbourne haben zusammen mit weiteren australischen Forscherkollegen ein Isoliermaterial entwickelt, das sich von Plastik in Keramik verwandelt und so elektrische Leitungen vor Feuer schützen kann. Das keramisierbare Polymer, das sich bei normalen Temperaturen wie eine Plastikart verhält, verwandelt sich bei hohen Temperaturen, wie sie bei einem Brand auftreten, in eine harte Keramikart. Elektrische Leitungen könnten so vor Feuer geschützt und Elektrosysteme
Am 1. Januar 2005 beginnt in Deutschland der Emissionshandel. Ab diesem Zeitpunkt müssen Betreiber energieintensiver Anlagen ihre CO2-Emissionen erfassen und dafür mit Zertifikaten im entsprechenden Umfang “bezahlen”. “Von dieser Neuregelung ausgenommen sind jedoch Brennstoffe aus Biomasse, also Brennstoffe, die nicht fossilen Ursprungs sind”, erläutert Jochen Dettke, Sachverständiger der DEKRA Umwelt. Zu diesen Ausnahmen zählen z.B. Holz, Biogas, Klärschlamm und Tiermehl, aber auch d
Siemens übernimmt Planung für ein Erdwärmekraftwerk nach dem Kalina-Prinzip
Der Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) wird im Auftrag der HotRock Erdwärmekraftwerk GmbH & Co. Objekt-KG, Karlsruhe, die Planung für das Erdwärmekraftwerk Offenbach a.d. Queich übernehmen. In dieser geothermischen Anlage soll das Kalina-Prinzip zur Stromerzeugung angewendet werden. Damit lässt sich Wärme mit einem gegenüber herkömmlichen Anlagen höheren Wirkungsgrad in elektrische Energ
Bei vielen Anwendungen scheitert der Einsatz aber an den hohen Herstellungskosten. Die Herstellung durch die an sich billige, chemische Fällung führt bislang nicht zu Produkten mit den gesuchten Eigenschaften in reproduzierbarer Qualität. Zudem werden meist Partikel benötigt, die auf ihrer Oberfläche gleichmäßig und reproduzierbar modifiziert sind, um Agglomeration zu verhindern oder um in einen Kunststoff eingearbeitet zu werden.
Synthesechemie und Prominent GmbH haben Know-How und Anlagen
Dem Forscherteam um Anatoly Rosenflanz von dem Unternehmen 3M in Minnesota ist es durch die Entwicklung eines intelligenten Sinterprozesses gelungen, ein Glas mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften zu synthetisieren.
Dazu stellten sie eine Ausgangsmischung aus Aluminiumoxid-Pulver und Lanthan-, Gadolinium- und Yttriumoxid her. In einer Knallgasflamme schmolzen die Forscher das Pulver zunächst auf, um es dann schockartig in Wasser zu erstarren. Dabei bildeten sich etwa rund 1
Entwicklung Dresdner Forscher hat “Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung” erhalten
Die Grundlagenforschung, die am Sonderforschungsbereich 528 “Textile Bewehrungen zur bautechnischen Verstärkung und Instandsetzung” derzeit in der zweiten Phase höchst erfolgreich vorangetrieben wird, macht sich nun auch in der Alltagspraxis bemerkbar: Unter der Nummer “Z-33.1-577” hat das Deutsche Institut für Bautechnik die “Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung” für Fassadenplatten aus Betonwerkstei
Der Trend zur Miniaturisierung betrifft auch optische Bauteile. Doch bisher können Glaslinsen nicht in jeder gewünschten Abmessung hergestellt werden. Mit einem neuen Verfahren lassen sich unterschiedlich hohe Mikrolinsen in großer Stückzahl zu kleinem Preis fertigen.
Miniaturisierung wird groß geschrieben. Hersteller mikrooptischer Bauelemente verspüren eine immer größere Nachfrage nach immer kleineren Teilen. Linsen etwa werden in der Telekommunikation eingesetzt, wo sie Lichtsign
Kältemaschinen verhindern Schweißperlen auf der Stirn und halten Lebensmittel länger frisch. Mit dem neuen Flüssigeis CryoSol®, einer leicht pumpbaren Wasser-Eis-Suspension, lässt sich mehr Kälte auf kleinerem Raum speichern als mit konventionellen Kälteträgern.
Nicht nur im Sommer ist der Bedarf an Kälte groß: Speiseeis und Bier schmecken nur gut gekühlt. Milch muss gleich nach dem Melken in den Kühlraum. Jedes Produkt erfordert eine spezielle Kältetechnik. Mit dem Flüssigeis CryoSo
Auf den Automärkten in Europa, Japan und den USA grassiert das Hybridfieber: Seit der japanische Autohersteller Toyota sein Modell “Prius” auf den internationalen Markt gebracht hat, schnellen die Verkaufszahlen dieser Fahrzeuge, die sowohl mit einem Elektro- als auch mit einem Verbrennungsmotor ausgerüstet sind, enorm in die Höhe. Die Technologie wird vielfach als Brücke zum Brennstoffzellenauto angesehen. Doch könnte der Einstieg der Automobilkonzerne in die Hybridtechnik die Entwicklung von Bren
The latest product lines developed by TERREAL of France – a leading manufacturer of terracotta cladding materials – offer architects even greater scope for creativity and invention in terms of design as well as style, thanks to a significantly expanded choice of finishes. TERREAL, which has 20 years’ experience in its field, will be showcasing its latest product lines at various European and Middle Eastern trade shows in the coming months, starting with SAIE in Italy in October 2004.
Expert
Turbinen im East River versorgen Big Apple mit Strom
Ab kommenden September bekommen die Fische im East River neue Nachbarn: sechs Turbinen werden neun Meter unter der Flussoberfläche eingegraben und werden etwa den Energiebedarf von 200 Haushalten mit umweltfreundlichen Strom produzieren, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Wenn das 4,5 Mio. Dollar Projekt in vollem Umfang realisiert wird, ist es die erste Gezeitenkraftwerksfarm der Welt.
Die sechs Turbinen, die ausse
Ganz neue Zahlen decken die jüngsten Analysen zu den Potenzialen der Bioenergie auf. 2030 werden wir mit 12.750 Petajoule in Deutschland zwar nicht mehr Energie brauchen als heute, über 17 Prozent davon könnten jedoch aus nachwachsenden Rohstoffen stammen. Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftler um Dr. Joachim Nitsch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Sie trauen nicht nur Holz mit rund 750 Petajoule und Biogas mit rund 150 Petajoule einiges zu. Vor allem gezielt angebaute B
Solartechnik bei Olympia
Ab sofort sind rechtzeitig zum Start der Olympischen Spiele drei sonnengespeiste Feuerüberwachungsstationen im griechischen Schinias in Betrieb. Die Stationen rund um die olympische Ruderstrecke sind mit den neuesten Infrarotkameras ausgestattet, um ausbrechende Feuer in der waldbrandbedrohten Region frühzeitig erkennen und bekämpfen zu können. Von der griechischen Regierung beauftragt, installierten die Athener Solarspezialisten der AET Solion EPE drei vom
Regenwasser ist heutzutage zunehmend verschmutzt und belastet dadurch die Umwelt. Mit dem Regen gelangen zum Teil erhebliche Schmutzfrachten in Gewässer und ins Grundwasser, die nur durch Regenwasserbehandlungsanlagen zurückgehalten werden können. Am Lehrstuhl für Wassergüte- und Abfallwirtschaft der TU München in Garching (komm. Leitung Prof. Martin Faulstich) wird ein mehrstufiges Filtersystem entwickelt, das verunreinigte Straßenabläufe auf kleinstem Raum reinigt und versickert.
Detektion und Positionsbestimmung durch Sensorvernetzung
Nachrichtentechniker der Universität Chemnitz haben ein System zur Detektion und Positionsbestimmung von Fußgängern im Fahrzeugumfeld entwickelt. Das Team um Gerd Wanielik und Ullrich Scheunert (rechts im Bild) nutzt mehrere Sensoren am Fahrzeug gleichzeitig für die Erkennung von Fußgängern. Durch eine intelligente Daten-Fusion der anfallenden Sensorinformationen kann die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Erkennungssystems erh
Der Bayerische Forschungsverbund für Werkstoffe auf der Basis von Kohlenstoff (FORCARBON) stellt vom 21. bis 23. September 2004 auf der Materialica in München ein besonderes Highlight vor: lösliche Kohlenstoff-Nanoröhren (Carbon-Nanotubes oder CNT).
Experten bescheinigen den ultradünnen Nanoröhren aus Kohlenstoff ein hohes wirtschaftliches Potenzial in der Mikroelektronik und im Leichtbau. In den winzigen Röhrchen sind die Kohlenstoffatome so regelmäßig wie in einem gewickelten Masch