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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Materialwissenschaften

Chromatografie auf neuem Level

Fraunhofer LBF entwickelt moderne Analytik für Polyolefincompounds In einem eigenen chromatografischen Team erarbeitet das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF laufend neue Methoden zum molekularen Fingerprinting von Polyolefincompounds, die auch in der Routineanalytik eingesetzt werden können. Jüngster technologischer Fortschritt ist ein Chromatograf, den das Forscherteam in Zusammenarbeit mit der Firma PolymerChar entwickelt hat. Er ist mit jeweils einem neu entwickelten Infrarot (IR)- und UV-Detektor ausgerüstet und deckt damit das gesamte Spektrum der Schwingungsspektroskopie ab. Daraus ergeben sich vollkommen neue Perspektiven…

Verfahrenstechnologie

Neues Verfahren macht Leinöl haltbarer

Leinöl gilt aufgrund seines Reichtums an lebenswichtigen und vom Körper nicht selbst produzierbaren Omega-3-Fettsäuren als sehr gesund. Das Speiseöl wird nach Anbruch aber schnell ranzig. Ein Team um den Lebensmittelanalytiker Marc Pignitter von der Fakultät für Chemie der Universität Wien präsentiert eine Methode, wie Leinöl hochwertiger und haltbarer produziert werden kann. Der in einem von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderten Projekt entwickelte Prototyp soll nun für die Leinöl-Produktion im Großmaßstab weiterentwickelt und getestet werden. “Wir haben in Zusammenarbeit mit einem Speiseölhersteller…

Materialwissenschaften

Neues 3D-Drucksystem für Hybridmaterialien

Als erste österreichische Hochschule verfügt die Montanuniversität Leoben ab sofort über einen 3D-Drucker für Hybridmaterialien. Das im Inland produzierte Gerät CeraFab 7500 (Firma Lithoz GmbH) ermöglicht die Fertigung von komplexen, stabilen und hochauflösenden 3D-Objekten aus verschiedenen Werkstoffen. Gedruckt werden können unterschiedliche Keramiken ebenso wie gefüllte und ungefüllte Polymere sowie hochviskose Formulierungen generell, wodurch der Einsatz in anderen Bereichen (z.B. Metall bzw. Werkstoffkombinationen) möglich ist. Die Neuanschaffung entspringt einer Forschungskooperation der beiden Leobener Departments für Werkstoffwissenschaft und Kunststofftechnik im Bereich des…

Energie & Elektrotechnik

Leistung von Offshore-Windparks besser vorhersagen

Starke, kurzfristige Änderungen der Windgeschwindigkeit besser vorhersagen – das wollen Forscher des Zentrums für Windenergieforschung an der Universität Oldenburg gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu vermessen sie Windfelder mit Laser, noch bevor der Wind den Windpark erreicht. Oldenburg. Starke Änderungen der Windgeschwindigkeit in Zeiträumen von weniger als einer halben Stunde – das sind so genannte Windrampen. Treten sie unvorhergesehen auf, dann stellen sie Stromhändler und Netzbetreiber vor Probleme: Erzeugen Anlagen in Offshore-Windparks kurzfristig deutlich mehr oder weniger Strom…

Materialwissenschaften

Poröse Medien: 4-Dimensionale Bilder aus winzigen Hohlräumen

Forschende der Universität Stuttgart visualisieren mit hochauflösender Röntgentomographie erstmals Transportprozesse in teilgesättigten porösen Medien Wie Schadstoffe sich in so genannten teilgesättigten porösen Medien – zum Beispiel in Sand oder Kies – ausbreiten, lässt sich aufgrund der komplexen Prozesse nur schwer berechnen. Ein Team um Holger Steeb, Forschungsleiter im Exzellenzcluster SimTech sowie im Sonderforschungsbereich 1313 der Universität Stuttgart, konnte den Stofftransport im Porenraum jetzt mit Hilfe hochauflösender Synchroton-basierter Röntgentomographie sichtbar machen. Die renommierte Fachzeitschrift PNAS berichtete darüber. Transportprozesse in porösen Medien…

Energie & Elektrotechnik

Silicon Austria Labs optimiert mit Sensor-Kit Betrieb von Photovoltaikanlagen

Mit dem Projekt „OptPV4.0“ arbeitet Silicon Austria Labs (SAL) gemeinsam mit sechs Projektpartnern an einer Lösung für die Energiewende und will somit zur Bewältigung des Klimawandels beitragen. Der Fokus des Forschungsprojekts liegt auf der Früherkennung von Fehlern und schleichender Degradation bei Photovoltaikanlagen. Im Rahmen des Projekts entwickelte SAL ein Sensorik-Upgrade-Kit, welches nun bei der neuen Photovoltaik-Pilotanlage von VERBUND beim Draukraftwerk Feistritz-Ludmannsdorf eingebaut wurde. Die Photovoltaik hat sich längst von einer Nischenbranche zu einem der wichtigsten erneuerbaren Energieträger entwickelt. Um den…

Energie & Elektrotechnik

Chip produziert erstmals Ultraschall-Videos

Forschende des Max-Planck-Instituts, der Universität Stuttgart und IMS CHIPS entwickeln Ultraschallprojektor auf Basis eines Mikrochips Wissenschaftler der Forschungsgruppe Mikro, Nano und Molekulare Systeme am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und des Instituts für Physikalische Chemie der Universität Stuttgart haben einen digitalen Chip entwickelt, der Filmsequenzen mit Ultraschall herstellen kann. Darüber berichten die Forschenden in einem Beitrag im renommierten Magazin “Nature Communications”. Der Ultraschallprojektor basiert auf einem speziellen Mikrochip, der am Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) entwickelt und gefertigt wurde. Der…

Energie & Elektrotechnik

Der Transistor aus dem Drucker

Schaltkreise auf flexiblen Unterlagen Eine neue Revolution in der Herstellung von elektronischen Schaltkreisen bahnt sich an: Empa-Forscher arbeiten an Elektronik, die aus dem Drucker kommt. Das ermöglicht, die Schaltkreise auf allen möglichen Unterlagen herzustellen, etwa Papier oder Kunststofffolien – doch es gibt noch einige Hürden zu überwinden Wie wäre es, Elektronik einfach auf eine beliebige Unterlage drucken zu können? Das ist heute keine Utopie mehr: «Printed Electronics», also gedruckte Elektronik, ist eine aufstrebende Technologie, die es ermöglicht, Schaltkreise auf verschiedenen…

Materialwissenschaften

Magnetische Wirbel kristallisieren in zwei Dimensionen

Kooperationsarbeit im Rahmen des Landesforschungszentrums TopDyn ebnet den Weg zur Untersuchung von zweidimensionalen Phasen und Phasenübergängen Durch eine Zusammenarbeit von experimentellen und theoretischen Physikerinnen und Physikern im Rahmen des rheinland-pfälzischen Landesforschungszentrums Dynamics and Topology (TopDyn) ist es gelungen, ein System von vielen kleinen magnetischen Wirbeln so zu präparieren, dass sie sich regelmäßig anordnen. Ein solcher Übergang von einer ungeordneten in eine geordnete Phase verläuft ähnlich wie eine Kristallisation, die hier allerdings in zwei Dimensionen stattfindet. Für die Forschungsarbeit an der…

Materialwissenschaften

Neuartiger Fotolack ermöglicht 3D-Druck kleinster poröser Strukturen

Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg haben einen Fotolack für den Zwei-Photonen-Mikrodruck entwickelt, mit dem erstmals dreidimensionale polymere Mikrostrukturen mit Hohlräumen in Nanogröße hergestellt werden können. Im Fachblatt Advanced Materials berichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des gemeinsamen Exzellenzclusters 3D Matter Made to Order, wie die Porosität im Druckprozess gesteuert werden kann und wie sich dies auf die Lichtstreuungseigenschaften der Mikrostrukturen auswirkt. (DOI: 10.1002/adma.202002044) Fotolacke sind Drucktinten, mit denen in der sogenannten Zwei-Photonen-Lithographie kleinste Mikrostrukturen 3D-gedruckt…

Architektur Bauwesen

Carl-Zeiss-Förderung für Chitinfluide: Baumaterialien wie Insektenpanzer

Chitin ist Hauptbestandteil des Exoskeletts von Insekten, Spinnen- und Krebstieren und sorgt zum Beispiel bei einem Insektenpanzer dafür, dass dieser robust und zugleich biegsam ist. Eine Forschungsgruppe um Prof. Sabine Laschat an der Universität Stuttgart möchte aus Chitin und seinen Derivaten in einem wasser-basierten Prozess Werkstoffe entwickeln, die für Spezialanwendungen im Bauwesen geeignet sind und dort den Energieverbrauch nachhaltig senken sollen. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt im Rahmen ihrer Förderlinie „Perspektiven“ mit rund zwei Millionen Euro. Das Polymer Chitin ist…

Energie & Elektrotechnik

Hochraten-Laserablation sorgt für flexibles Batteriedesign

Die Stunde des Ultrakurzpulslasers schlägt immer dann, wenn hochempfindliches Material schnell und schonend zu bearbeiten ist. Einen zukunftsrelevanten Anwendungsfall hat das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT untersucht: Die Aachener entwickelten eine Methode, um das Anodenmaterial von Lithium-Ionen-Akkus mit ultrakurz gepulster Laserstrahlung schnell, zuverlässig und beschädigungsfrei abzutragen. Dieser Abtragprozess legt die elektrischen Kontaktstellen, die sogenannten Tabs, frei. Verschiedene Elektroden flexibel fertigen Nicht nur in der Elektromobilität, sondern auch bei der Unterhaltungselektronik, etwa bei Tablets und Smartphones, spielen Lithium-Ionen-Akkus eine sehr wichtige Rolle….

Materialwissenschaften

Intelligente Kunststoffe bauen sich selbst ab

Carl-Zeiss-Stiftung fördert Forschung an der Universität Konstanz zu Werkstoffen, die ihren Abbau in der Umwelt selbst anregen Kunststoffe erfüllen in praktisch jeder modernen Technologie unersetzliche Funktionen. Damit stellt sich die Frage, wie bei einer Freisetzung in die Umwelt verhindert werden kann, dass sie über Jahrzehnte bestehen bleiben und beispielsweise in Form von Mikroplastik bis in Organismen gelangen. Im Forschungsprojekt „Intelligente nicht-persistente Polyethylen-artige Werkstoffe (INPEW)“ untersuchen Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Chemie und Biologie der Universität Konstanz unter Federführung des Chemikers Prof….

Materialwissenschaften

Kunststoff kann nachhaltig sein

Jenaer Forschungsgruppe erhält zwei Millionen Euro zur Erforschung intelligenter, wiederverwertbarer Kunststoffmaterialien Nachhaltige Kunststoffe, die sich selbst heilen, intelligente Eigenschaften aufweisen und bei Bedarf recycelt werden können, werden künftig an der Friedrich-Schiller-Universität Jena erforscht. Ein entsprechendes Projekt koordiniert durch den Chemiker und Materialwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich S. Schubert wird dazu mit zwei Millionen Euro von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert. Reparieren wir in Zukunft Kratzer mit dem Haartrockner? „Stellen Sie sich zerkratzte Oberflächen von Wohnungsmöbeln vor, zum Beispiel in der Küche”, beschreibt Schubert…

Energie & Elektrotechnik

Silizium-Perowskit-Tandemsolarzellen

Neue Anlagen ebnen den Weg zu einer industrienahen Produktion Perowskite gelten als aussichtsreiche Materialien für Solarzellen, die zugleich kostengünstig herstellbar und sehr effizient sind. Sie eignen sich vor allem für Tandem-Solarzellen, die Zellen aus Silizium und Perowskit miteinander kombinieren. Dadurch wird das Sonnenlicht besonders umfassend zur Gewinnung von elektrischer Energie genutzt. Bislang lassen sich die Vorteile solcher Zellen nur in kleinem Maßstab im Labor nutzen. Mit zwei neuen hochinnovativen Fertigungsanlagen schaffen Forscher am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)…

Energie & Elektrotechnik

E-Mobil auf hoher See

EXIST-Gründerstipendium für FH-Kiel-Absolventen Über ein Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie freut sich FH-Kiel-Absolvent Lasse Hochfeldt. Gemeinsam mit zwei weiteren Kieler Hochschulabsolvent*innen kann er sich nun ganz auf die Unternehmensgründung von FLINsail konzentrieren. Das Startup mit Sitz auf einem Werftgelände in Kiel entwickelt ein solarbasiertes Energiesystem für Segelyachten. Anfang 2019 rüstete Lasse Hochfeldt den benzinbetriebenen Außenborder seiner Segelyacht auf Elektrobetrieb um. Damit verbesserte der Masterabsolvent der Elektrischen Technologien und leidenschaftliche Segler zwar seine Umweltbilanz, stand aber vor einem ganz…

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