Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Fraunhofer IWS Dresden gründet Lasertech-Unternehmen aus Ein Team aus Forschern des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS und aus der Wirtschaft gründen mit »Fusion Bionic« ein Hightech-Unternehmen aus. Dieses will mit weltweit führenden Lösungen zur Laserinterferenz-Technologie Lotuseffekte und weitere funktionale Mikrostrukturen der Natur auf technische Oberflächen wie Tragflächen und Implantate bringen. Unterstützung erhielt das Team vom AHEAD-Programm der Fraunhofer-Gesellschaft, das sich auf den Technologietransfer spezialisiert hat. Moderne Lichtinterferenz-Technologien aus Dresden machen es möglich: Durch »Direct Laser Interference Patterning« (kurz: DLIP,…
Neue Lösung an der Schnittstelle Mensch-Maschine Die Betriebszustände von Maschinen und Anlagen müssen schnell und klar erkennbar sein. Signalsäulen helfen, um etwa auf Störungen sofort reagieren zu können. Voraussetzung: Sie müssen auch unter anspruchsvollen Industriebedingungen sicher funktionieren und wartungsfrei sein. Für mehr Sicherheit im Industriebetrieb sorgen die neuen Signalsäulen von Rittal. Mit Schutzart IP 65 und wartungsfreier LED-Technik sind sie auch für staubige und feuchte Industrieumgebungen gerüstet. Das Portfolio der Rittal Signalsäulen besteht aus einem anschlussfertigen und einem modularen System….
Dauerhaft dicht – flexibel – antimikrobiell … INNOVENT e.V. hat zusammen mit Projektpartnern eine neue Versiegelungstechnologie für die Kanten von Transportbändern entwickelt. Vor allem in der Lebensmittelindustrie werden hohe hygienische Anforderungen an Transportbänder gestellt, deren größter Schwachpunkt bislang die offenen Kanten der Seitenränder waren. Mit der neuen Technologie, welche für alle Verbundmaterialien aus Polymeren mit Gewebe-Einlage anwendbar ist, lassen sich solche Kanten versiegeln. Basierend auf dieser Technologie ist auch eine nachträgliche Konfektionierung von Transportbändern einfach und dauerhaft realisierbar. Das Projekt…
Viele Überwachungs-, Messungs- und Charakterisierungsaufgaben in der Industrie basieren heutzutage auf klassischen Ultraschallsensoren. Mikromechanische Ultraschall-Wandler (MUT) stellen dabei eine innovative und effektive Weiterentwicklung dar. Die Investitionskosten für die Entwicklung solcher MUTs sind für viele kleine und mittelständische Unternehmen jedoch zu hoch. Daher entwickeln drei Fraunhofer-Institute gemeinsam eine Anwendungsplattform, welche auch KMUs den Einsatz von MUTs ermöglicht. In einem ersten Schritt finden dazu ab Juli Workshops statt, um die gute Integrierbarkeit von MUTs in bereits bestehende Systeme aufzuzeigen. Ob Distanzmessung und…
Wissenschaftler*innen des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn erforschen Potenziale vom vernetzten und autonomen Fahren. Grüne Ampeln, intelligente Routen und weniger Emissionen – Können autonome Fahrzeuge unseren Verkehr optimieren? Selbstfahrende Autos sind längst keine Science-Fiction mehr. Wissenschaftler*innen des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn beschäftigen sich in einem neuen Projekt mit den Potenzialen autonomer Fahrzeuge und untersuchen, wie durch selbstfahrende Autos der Verkehrsfluss verbessert und letztendlich auch die Umwelt geschont werden kann. Das Vorhaben mit dem Titel „TraCMAS – Traffic…
IfBB entwickelt nachhaltiges Material für neue Mehrweg-Schale. Das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Startup für messbar nachhaltige Produkte Crafting future für das Münchner Startup re-Cup ein nachhaltiges biobasiertes Material für die neue Mehrweg-Schale „REBOWL“ für „to go“-Lebensmittel. Nachhaltigkeit auf drei Ebenen: Vermeidung von Verpackungen, Wiederverwendung im Pfandsystem und baldmöglichst der Einsatz biobasierter Materialien. Die Pfandschale „REBOWL“ wurde im April erfolgreich von re-Cup GmbH in Zusammenarbeit mit ihrem Partner Crafting…
Auch eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft läuft nicht ohne Energie. Solaranlagen und Windfarmen, Gezeiten- und Erdwärmekraftwerke: Sie alle zweigen Energie aus Energieströmen ab, die zuvor seit Urzeiten unangetastet geblieben waren. Die Frage lautet daher: Welchen Anteil dieser Energieströme darf die Menschheit für ihre Zwecke nutzen, ohne dass das Energiesystem der Erde dabei Schaden nimmt? Empa-Forscher haben einen Ansatz entwickelt, um dies abschätzen zu können. Die Erde hat ihre Belastungsgrenzen, das wird uns angesichts der Klimakrise, des zunehmenden Artensterbens und der Vermüllung der…
Mikroschadstoffe wie zum Beispiel Steroidhormone verunreinigen weltweit das Trinkwasser und gefährden bereits in kleinsten Mengen die Gesundheit der Menschen und die Umwelt erheblich. Gut skalierbare Technologien zur Wasseraufbereitung, die sie effizient und zukunftsfähig entfernen, fehlen bislang. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein neues chemisches Verfahren zur Elimination der Hormone entwickelt. Es macht sich die Mechanismen der Photokatalyse zunutze und verwandelt die Schadstoffe in potenziell sichere Oxidationsprodukte. Darüber berichtet das Team in der Fachzeitschrift Applied Catalysis…
Faserverstärkte Kunststoffe haben als Leichtbaumaterial das Potenzial, die Ökobilanz von Schiffen zu verbessern. Basieren Fasern und Kunststoffmatrix auf nachwachsenden Rohstoffen, kann der ökologische Fußabdruck weiter reduziert werden. Eine Integration dieser Werkstoffe als strukturelle Komponenten ist nicht Stand der Technik und erfordert neue Konzepte im Schiffbau. Insbesondere für Passagierschiffe gelten zudem strenge Sicherheitsbestimmungen und Brandschutzanforderungen. Ziel des Forschungsprojektes »GreenLight« ist die Entwicklung biobasierter Faserverbundwerkstoffe mit intrinsischer Brandsicherheit zum Einsatz für tragende Strukturen inklusive Fertigungs- und Recyclingkonzepten. Aufgrund des Leichtbaupotenzials werden Faserverbundkunststoffe…
Forschende der TU Graz entwickeln grüne Alternativen zu fossilen Rohstoffen. Die biobasierten Materialien sollen die Umweltverschmutzung reduzieren und den Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft vorantreiben. Holz als nachwachsende Ressource bietet ein hohes Potenzial im Kampf gegen den Klimawandel. Zum einen bindet es große Mengen an Kohlenstoff (1 Tonne pro Kubikmeter!). Zum anderen ist es eine umweltfreundliche Alternative zu den fossilen Rohstoffen, die einen Großteil der Treibhausgas-Emissionen verursachen. Am Institut für Biobasierte Produkte und Papiertechnik der TU Graz stellen Forschende aus…
Mit Simulation auf Nummer sicher … Bevor automatisierte Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein können, muss ihre Sicherheit gewährleistet sein. Dafür braucht es zahlreiche Tests in der Simulation, denn nicht alle Situationen lassen sich im realen Verkehr erproben. Im Projekt SET Level arbeitet das Fraunhofer LBF mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an einer effizienten Simulationstechnologie. Diese soll flexibel für unterschiedliche Anwendungen und Stufen in der Fahrzeugentwicklung einsetzbar sein, einen nennenswerten Anteil von Fahrtests in die Simulation verlagern und damit…
Forschungspartner unter der Leitung von Fraunhofer Austria entwickelten Modelle, die die Bahn konkurrenzfähiger machen | Projekt zur verbesserten Flottenplanung erfolgreich abgeschlossen. Das Physical Internet und der synchromodale Verkehr sind die Hoffnungsträger, die den Verkehr der Zukunft effizienter und klimafreundlicher machen sollen. Kommen diese Konzepte zur Anwendung, nehmen Warensendungen den optimalen Weg durch das Verkehrsnetz und wechseln dabei immer auf das jeweils am besten geeignete Transportmittel. Flexibilität in der Planung ist dabei allerdings das Um und Auf. Dem gegenüber steht hingegen…
Mit dem kleinsten „Baukasten“ der Welt designt ein Forscherteam der Universitäten Marburg, Gießen und Paderborn neuartige Materialien für Computerchips, Leuchtdioden und Solarzellen. Sie sind 50.000-mal dünner als ein menschliches Haar und nur wenige Atome dick: Zweidimensionale Materialien sind die dünnsten heute herstellbaren Stoffe. Sie besitzen völlig neue Eigenschaften und gelten als der nächste große Schritt in der modernen Halbleitertechnologie. Künftig könnten sie statt Silizium in Computerchips, Leuchtdioden und Solarzellen eingesetzt werden. Bislang war die Entwicklung neuer zweidimensionaler Materialien auf solche…
Neuartiger Ansatz zur Entsalzung von Meerwasser mit Wasserstoff … Weltweit gilt Wasserstoff als ein Hoffnungsträger für die Energiewende. Aber um ihn im industriell nutzbaren Maßstab zu gewinnen, muss man auf Meerwasser zurückgreifen. Dessen Entsalzung ist aber bisher nur unter großem Energieeinsatz möglich. Die Energie-Experten Yuan Zhang und Volker Presser haben einen Weg gefunden, dem Meerwasser direkt mit einer Brennstoffzelle das Salz zu entziehen, die bisher „nur“ für die Stromerzeugung genutzt wurde. Das könnte die Herstellung von Wasserstoff im großen Maßstab…
Einzigartiger Technologietransfer … Agiler Forschungsgeist zum 3D-Druck trifft auf innovatives Unternehmertum aus dem sächsischen Maschinenbau: Am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU wurde ein Highspeed-3D-Druck für Hochleistungenskunststoffe (SEAM) entwickelt, der in enger Zusammenarbeit mit der METROM Mechatronische Maschinen GmbH aus Hartmannsdorf seine Marktreife bewiesen hat. Möglich wurde das durch eine Förderung in Höhe von 603.609 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln des Freistaates Sachsen, wie Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig heute bei einem Besuch in Hartmannsdorf…
Höchste Zeit für den Wandel … „Agieren statt reagieren“ lautet das Prinzip vorausschauender Lagerverwaltung. Dabei geht es längst nicht nur um saisonale Besonderheiten oder um die krisensichere Gestaltung von Liefer- und Transportketten. Sondern um die umfängliche Erhebung von Big Data, mit denen sich wichtige branchenspezifische Veränderungen von morgen schon heute analysieren lassen. Mehr Umsätze, zielgenauere Erfassung des Kundenverhaltens, optimale Ausnutzung der Warenlager und bestmögliche Vernetzung aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteure – das sind die hohen Zielsetzungen, zu denen KI-gestützte…