Drei südkoreanische Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet arbeiten, sind zur Zeit am Institut für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik der TU Clausthal bei Professor Dr. Juri Estrin zu Gast: Professor Dr. Hyoung Seop Kim, Universität Chungnam, gemeinsam mit seinem Doktoranden Min Hong Seo, und Dr. Seung Chul Baik vom Forschungslabor des koreanischen Stahlunternehmens Pohang. Alle drei arbeiten mit je unterschiedlichen Schwerpunkten auf dem Gebiet der Herstellung ultrafeinkörniger nanostrukturier
Gasturbinen würden Strom effektiver und umweltschonender erzeugen, wenn das Erdgas in ihrem Inneren bei höheren Temperaturen verbrannt würde als es heute üblich ist. Doch die Materialien in der Brennkammer und auf den Turbinenschaufeln halten eine Hitze von über 1250 °C dauerhaft nicht aus. Abhilfe verspricht eine Wärmedämmung, die Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich entwickelt haben. Der neue Hitzeschutz setzt sich aus zwei verschiedenen Schichten – Zirkonoxid und Lanthanzirko
Mit Polystyrol 555 G bringt die BASF ein neues, hochglänzendes Produkt auf den Markt, bei dessen Entwicklung insbesondere auf die optimale Kombination von Glanz und Fließfähigkeit Wert gelegt wurde. Das neue Material bietet dem Kunden mehrfachen Nutzen: Einerseits erleichtert die hohe Fließfähigkeit die Verarbeitung. Andererseits behält Polystyrol 555 G auch bei niedrigen Werkzeugtemperaturen seinen hohen Glanz. Und schließlich erhöhen die kürzeren Zykluszeiten auch die Wirtschaftlichkeit.
Wie sich Kohlenstoff-Nanoröhrchen miteinander verbinden lassen Mit der Entdeckung der Fullerene im Jahre 1985 begann eine Renaissance des elementaren Kohlenstoffs. Vor allem als sich herausstellte, daß die fußballförmigen Fullerene nur eine von vielen möglichen Architekturen des graphitischen Kohlenstoffs sind, setzte eine ungeheure weltweite Aktivität zur Erforschung der neuen Kohlenstoff-Nanoteilchen ein. Als wichtigste neue Modifikation gelten inzwischen Nanoröhrchen, die 1991 von Iiji
Das Institut für Umweltverfahrenstechnik der Bremer Uni hat jetzt gemeinsam mit dem Faserinstitut Bremen einen Forschungsauftrag des BMBF erhalten. Gefördert wird das Projekt vom BMBF mit vier Mio. Mark. Ziel dabei ist, neues biotechnologischen Wissen in ein nachhaltiges Produktionsverfahren umzusetzen, um so aus hochwertigen Naturfasern neue Materialien herzustellen. Das Institut für Umweltverfahrenstechnik (IUV)) der Universität Bremen hat jetzt gemeinsam mit dem Faserinstitut Bremen e.
Auf ihre Haltbarkeit haben RUB-Bauingenieure die zum Transport der Kursk eingesetzten Stahlseile getestet. Große Herausforderung: Die Bergungsaktion der Kursk RUB-Bauingenieure testen Konstruktion Bei der Bergung des gesunkenen russischen Atom-U-Boots Kursk soll nichts dem Zufall überlassen werden. Im Auftrag der niederländischen Bergungsfirma haben Konstruktionsteilprüfer der Ruhr-Universität (Dr.-Ing. Werner Hanenkamp und Mitarbeiter, Fakultät für Bauingenieurwesen) daher die zum
VolkswagenStiftung bewilligt 20 Millionen Euro für neue Forschungsvorhaben. In den Natur- und Ingenieurwissenschaften erstmals Bewilligungen im neu eingerichteten Schwerpunkt “Komplexe Materialien” Das Prinzip, aus unterschiedlichen Materialien einen Werkstoff zu konstruieren, der ganz andere Eigenschaften besitzt als jede einzelne der verwendeten Komponenten, ist nicht neu – man denke etwa an Verbundwerkstoffe aus Glasfaser und Kunststoff. Bislang nicht erreichte Gestaltungsspielräum
Kleinste Brücke der Welt in Bochum Nanoelektronik: Von Teilchen und Wellen Mit Mikroskopen Furchen pflügen Etwa alle fünf Jahre verkleinern sich elektronische Einzelbauelemente um die Hälfte. Wie lange kann das noch so weitergehen, ohne dass die Chipindustrie auf unüberwindliche physikalische Grenzen stößt? Mit winzigen Strukturen experimentieren die RUB-Elektrotechniker um Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kunze (Lehrstuhl für Werksto
FH Aalen erforscht den Einsatz von Mikrowellen (26.06.01) Mikrowellen dienen nicht nur in den bekannten Geräten zum Garen von Speisen, sondern können auch zur Nachrichtenübertragung – etwa beim Satellitenfernsehen – und als Sensoren für verschiedene Zwecke eingesetzt werden. An der FH Aalen werden die Strahlen seit langem in der Forschung verwendet. Gerade ist ein weiteres innovatives Forschungsprojekt zur Konturerfassung mittels Mikrowellen gestartet worden. Es wird in den nächsten zwei Jahren
Ein elastisches Polymer verstärkt die Fahrbahndecke – Die Nachricht Davon träumen Autofahrer: freie Fahrt in den Urlaub und keine Staus durch Baustellen. Gute und sichere Straßen sorgen für ein bequemes Reisen. Dieser Traum kann wahr werden mit einem neu entwickelten Asphalttyp aus den Labors der BASF. Mit ihm werden die Straßenbeläge stabiler und halten um die Hälfte länger, bevor sich gefährliche Spurrillen oder Risse bilden. Das Geheimnis des Super-Belags: ein elastisches Polymer, d
Der Physiker und Nobelpreisträger Prof. Dr. Alan Heeger von der University of California, Santa Barbara, war kürzlich zu Gast bei der Bayer AG. Im BayKomm, dem Leverkusener Kommunikationszentrum des Unternehmens, hielt er einen Vortrag über “Semiconducting and Metallic Polymers: The fourth Generation of Polymeric Materials”. Für die bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet elektrisch leitfähiger organischer Polymere war Heeger gemeinsam mit den Chemikern Alan MacDiarmid und Hideki Shirakawa im Oktober
Fortbildungspraktikum Teil 1 bis 3 Praktikum Teil 1: Moderne mikroskopische Verfahren,17.-18.10.2001 Praktikum Teil 2: Chemische Analytik mit spektroskopischen Methoden, Frühjahr 2002 Praktikum Teil 3: Beugungsmethoden in der Materialforschung, Herbst 2002 Moderne Methoden der Materialanalytik und Werkstoffcharakterisierung zur Ermittlung von Stöchiometrie, Bindungszustand, Kristallstruktur und Gefüge sind die Voraussetzung für Fortschritte in allen Bereichen der Materia
Die Lambda-Sonde des Katalysators auf der Basis von Zirkoniumdioxid versagt bei Temperaturen oberhalb von 600 Grad Celsius und kann daher nicht in unmittelbarer Nähe zum Verbrennungsort, den sehr heißen Zylindern, sondern erst im kühleren Abgasrohr die Zusammensetzung des Gases messen. So reguliert sie immer einen Augenblick zu spät. Als schneller Sauerstoffsensor bei hohen Temperaturen kommt Strontiumtitanat (SrTiO 3 ) in Betracht. Ein deutscher Automobilhersteller versuchte es einzusetzen.
Laute Kraftfahrzeuge oder Flugzeuge sind ein häufiges Ärgernis. Hohe Lärmpegel entstehen meist durch die nachlassende Wirkung der Abgas-Schalldämpfer. Grund: Die Zerrüttung und der Austrag des Faserdämmmatehals, zudem ein gesundheitliches Risiko. In Vorschalldämpfern von Flugzeugmotoren sind Faserpackungen wegen der hohen thermischen, mechanischen und chemischen Beanspruchung nicht einsetzbar. Hier hilft ein am Institut für Keramische Komponenten im Maschinenbau entwickelter poröser keramischer Werk
In einer Kooperation zwischen der Orthopädischen Klinik und dem Institut
für Gesteinshüttenkunde der RWTH ist es erstmals gelungen, einen
keramischen Werkstoff, der aufgrund seiner biologischen Inaktivität
bisher nur beschränkt als Implantat eingesetzt werden konnte, in einem
einfachen Verfahren so zu verändern, dass Knochenzellen besser anheften
und so ein besserer Verbund zwischen Implantat und körpereigenem Knochen
erzielt wird.
Oxidkeramiken sind in der Orthopädie als sehr belas
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Projekt des
Saarbrücker Werkstoffwissenschaftlers Professor Dr. Jürgen Breme mit
einer Sachbeihilfe von 250.000 DM für zunächst zwei Jahre.
Professor Dr. Jürgen Breme von der Saar-Uni arbeitet mit seinem
Forscher-Team an der ständigen Optimierung von Titan-Werkstoffen, die
die Grundlage für zahlreiche Implantate wie künstliche Knie- und Hüftgelenke
bilden.
Das Metall Titan ist besonders biokompatibel, d.h. gut