Um bösartige Tumoren nachhaltig zu bekämpfen, kommt es neben neuen Erkenntnissen in der Grundlagenforschung und Fortschritten in Diagnostik und Therapie auch auf fundierte bevölkerungsbezogene Informationen rund um das Thema Krebs an. Dazu zählt etwa neben der Effektivität von Früherkennungsprogrammen nicht zuletzt auch das Wissen um mögliche regionale Häufungen solcher Erkrankungen, was wiederum Rückschlüsse auf die Gefährlichkeit spezifischer Umweltfaktoren vor Ort, wie etwa Sendemasten, Atomkra
Moderne Werkstoffwissenschaften vermitteln der Archäologie neue Erkenntnisse
Professor Rainer Telle beschäftigt sich in der Regel mit Hochleistungskeramiken. Der Inhaber des Lehrstuhls für Keramik und feuerfeste Werkstoffe im Institut für Gesteins-hüttenkunde der RWTH Aachen pflegt aber neben der anwendungsorientierten Entwicklungsarbeit für namhafte Unternehmen auch archäologische Forschungen. “Der Wandel vom Rohstoff zum Werkstoff hat mich schon immer fasziniert”, gibt der gel
Für seine Arbeiten auf dem Gebiet der klebstofffreien Verbindung von Werkstoffen wurde Prof. Eduard Arzt, Direktor am Max-Planck-Institut für Metallforschung, der Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft verliehen. Der Vizepräsident des Stifterverbandes, Dr. Wulf H. Bernotat, überreicht den Preis am 23. Juni im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Rostock. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung honoriert die außergewöhnlichen Erfolge des St
Der Magnetismus ist, ebenso wie die Härte, die Farbe oder die elektrische Leitfähigkeit, eine wichtige physikalische Eigenschaft eines Materials. Weist ein Material eine magnetische Vorzugsrichtung auf, so kann es wie eine Kompassnadel zur Bestimmung des Erdmagnetfelds “magnetisiert” werden. Jetzt ist es einem Physiker-Team im Forschungszentrum Rossendorf (FZR) in Zusammenarbeit mit Kollegen vom Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) erstmalig gelungen, diese Ric
In Hessen wird mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) ein Netzwerk zur Erforschung mikrostrukturierter Lichtleitfasern aufgebaut. Das Labor für Optische Nachrichtentechnik der FH Gießen-Friedberg arbeitet in diesem Kompetenzzentrum an der Weiterentwicklung neuartiger Fasern mit.
Neben dem Friedberger Team, das von Prof. Dr. Karl-Friedrich Klein geleitet wird, gehören Labore der Fachhochschulen Darmstadt und Wiesbaden dem Verbund an. Ziel ist es, den
Fraunhofer IWS Dresden auf der Lasermesse 2005 in München
Auf der Laser-Messe 2005 vom 13. – 16. Juni 2005 in München zeigen wir neueste Ergebnisse aus der Laser-Materialbearbeitung auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle B3 / Stand 145. Es wird eine neuentwickelte Strahlablenkoptik für das Remoteschweißen mit YAG-Lasern präsentiert, welche gegenwärtig große Resonanz in der Automobil- und Zuliefererindustrie findet.
Für Anwendungen im Karosseriebau, zur Substit
In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit zehn renommierten europäischen Partnern erforschte das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF im EU-Projekt HIPERWHEEL neue Entwicklungsmethoden für eine zuverlässige Auslegung von Hochleistungsradsätzen für Schienenfahrzeuge. Auf Basis der erarbeiten Methoden wurden von den beteiligten Partnern Lucchini und Otto Fuchs die HIPERWHEEL-Prototypen entwickelt. Die hybride Bauweise aus modernen Stahl und Aluminiumwerkstoffen (
Weiter entwickeltes Polyurethan sorgt für verbesserte Langlebigkeit von Sport- und Freizeitschuhen Sportler lieben leichte Schuhe. Mit Bayflex® Active Lightweight stellt die Bayer MaterialScience AG auf der Simac 2005 eine Weiterentwicklung ihres dichtereduzierten Polyurethans (PUR) für die Zwischensohle vor, das Sport- und Freizeitschuhe leicht und langlebig zugleich macht. Den Entwicklern ist es gelungen, die Dichte des Schaumstoffes auf 230 kg/m3 zu reduzieren und ihm damit ein um
Weithin werden antimikrobielle Wirkstoffe in Kunststoffen gesucht, die Kommerzialisierung solcher Verbindungen ist jedoch noch sehr begrenzt. Um dieses Bedürfnis zu erfüllen, wurden im Rahmen des SPAN-Projekts neuartige spezielle polymerische Materialien entwickelt, die einzigartige antimikrobielle bzw. fäulnisverhütende Eigenschaften aufwiesen.
Die antibakteriellen Eigenschaften der meisten konventionellen Produkte hängen stark von winzigen bakteriostatischen Molekülen ab, die mit
Art- und Herkunftsbestimmung von Elfenbein auch für Kunst und Archäologie – Entwicklung von neuen Untersuchungsmethoden
Elfenbein steht unter Artenschutz. Der Handel damit ist daher stark eingeschränkt und durch das Washingtoner Artenschutzabkommen reglementiert. Dennoch werden immer wieder Schnitzereien und andere Erzeugnisse aus Elfenbein durch den Zoll beschlagnahmt. Am Internationalen Zentrum für Elfenbeinforschung (INCENTIVS) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stehen vers
Gemeinsam mit dem Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) und der AXYNTEC Dünnschichttechnik GmbH präsentieren sich die Augsburger Materialwissenschaften – vertreten durch den Lehrstuhl für Experimentalphysik IV – vom 11. bis zum 15. April 2005 auf der HannoverMesse. Im Mittelpunkt dieser in den Gemeinschaftsstand BayernInnovativ (Halle 2, Stand A54) integrierten Präsentation stehen Forschungen zur Dünnschicht- und Oberflächentechnik und deren Anwendungen im Bereich von magnetoopti
Materialwissenschaftler der Universität Jena an der Entwicklung eines neuen Produktionsverfahrens für vollkeramische Zahnkronen beteiligt
Jena (11.04.05) Sie sind hochfest, im Randbereich filigran, durch individualisierte Kauflächen extrem belastbar und sehr gewebeverträglich. Noch sind die neuen, aus einer Hochleistungskeramik hergestellten Zahnkronen ein Prototyp. Doch das soll sich bald ändern, ist sich die Geschäftsführerin der inocermic GmbH Dr. Bärbel Voigtsberger sicher. Sie wird die
Entwicklungsländer: Plastik gewährleistet keine Sicherheit
Messinggefäße für Trinkwasser bieten nach Angaben eines britischen Mikrobiologen der Northumbria University wesentliche Vorteile gegenüber Plastik: in den Metallbehältern haben Krankheitserreger wesentlich weniger Chancen als in denen aus Kunststoff, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. BesondersErkrankungen von Erregern, die im Wasser leben oder Wasser zum Leben brauchen, fordern jährlich etwa zwei Mio. Todesopfer
Maschinen sind meist kostbare Investitionsgüter, die ohne Ausfälle laufen sollen. Um kritische Betriebszustände rechtzeitig zu erkennen, eignen sich Dünnschichtsensoren besonders. In Lagern rotierender Teile messen sie Temperaturen und mechanische Lasten. Solche “Rezeptoren” sind auf der Hannover Messe in Halle 2 am Stand E30 zu sehen.
In fast allen Maschinen befinden sich Wälzlager, die erheblichen Lastschwankungen unterworfen sein können. Insbesondere bei Werkzeugmaschinen, die
Risse und Löcher sind in der Dichtungstechnik per Definition eines der Hauptprobleme. Die Werkstoffklasse der thermoplastischen Elastomere wird nun erweitert: Quellfähige Varianten der Kunststoffe reagieren auf austretendes Wasser und stopfen so Leckagen. Details dazu gibt es auf der IFAT in Halle B2. Die “Leitmesse für Umwelt und Entsorgung” findet vom 25. bis 29. April in München statt.
Von Zahnbürsten, Handytasten oder Schraubenziehern sind thermoplastische Elastomere (TPE) wohl
VolkswagenStiftung bewilligt rund 4,7 Millionen Euro für acht neue Vorhaben in den Materialwissenschaften
Materialien sollen leicht sein, Platz sparen, Umwelt und Energie schonen. Sie sollen optimale strukturelle und funktionelle Eigenschaften besitzen – sprich: Sie sollen möglichst viel können. Mit ihrer Förderinitiative “Komplexe Materialien: Verbundprojekte der Natur-, Ingenieur- und Biowissenschaften” regt die VolkswagenStiftung Wissenschaftler an, die traditionellen Grenzen de