Mobil, leise und dazu noch emissionsfrei: Das Brennstoffzellensystem PowerPac vereinigt viele Vorteile. Der tragbare Stromgenerator wurde am Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen (Schweiz) und an der ETH Zürich entwickelt und erhielt beim Swiss Technology Award eine der begehrten Auszeichnungen. Zu sehen ist der Prototyp an der Hannover Messe vom 7. – 12. April (Halle 18, EG, Stand D05).
Rasenmäher ohne lästigen Lärm, Wohnwagen mit umweltfreundlicher Elektrizität, Kettensägen ohne stinke
Jeder, der fernab vom Stromnetz Laptops oder andere elektrische Geräte betreibt, fürchtet das Problem: Der Akku ist alle. Wie und wo soll man ihn an mobilen Arbeitsplätzen wie auf Reisen oder auf der Baustelle wieder aufladen? Batterien oder Reserveakkus sind auf Dauer zu teuer. Abhilfe schafft die Mobile Power Box, die im kommenden Jahr auf dem Markt eingeführt werden soll.
Dieses Membran-Brennstoffzellensystem für die netzunabhängige Energieversorgung im mittleren Leistungsbereich haben F
So umweltfreundlich Brennstoffzellen auch sein mögen – wie bei jeder anderen Energiequelle wird ihr Markterfolg neben dem Einsatzgebiet vor allem vom Preis diktiert. Bis zur kostengünstigen Massenfertigung der verschiedenen Systeme sind noch einige technologische Hürden zu nehmen. Beispiel Bipolarplatten, auf die derzeit bis zur Hälfte der Gesamtkosten von PEM-Brennstoffzellen entfallen: Durch die eingeprägten oder -gefrästen Bahnen dieser Platten strömen die Zu- und Abgase einer Brennstoffzelle wie
Handy läuft mit Wodka und Gin
Handys und Laptops könnten künftig mit einem Schluck Wodka laufen. US-Forscher haben eine Bio-Brennstoffzelle entwickelt, die mit Hilfe von Alkohol elektrischen Strom produziert. Die enzym-katalysierten Brennstoffzellen hätten Tests mit Gin, Wodka bereits bestanden. Der Schlüssel zur Zelle ist ein neues Polymer, das die Ethanol abbauenden Enzyme schützt, berichten die Forscher auf dem Treffen der American Chemical Society in New Orleans.
Brennsto
In der Provinz Shandong liegt Shengli, Chinas zweitgrößtes Ölfeld. Mit seinen 40 000 km2 entspricht es fast der Fläche der Niederlande. 250 000 Menschen fördern jedes Jahr 27 Millionen Tonnen des begehrten Rohstoffs und verarbeiten ihn weiter.
Mit dem Öl kommt heißes Wasser. Gemeinsam wird beides an die Oberfläche gepumpt und dort von einander getrennt. Das Öl geht in die Weiterverarbeitung und das Wasser hat immer noch 65 °C. Eigentlich zu schade zum Wegkippen, sollte man meinen.
Das glänzende Äußere, das die Nanowürfel der BASF unter dem Elektronenmikroskop offenbaren, verspricht nicht zu viel.
Denn die futuristischen Gebilde aus metallorganischen Gerüstmaterialien haben es in sich. Ein Raumgitter mit vielen offenen Poren und Kanälen macht die Nanowürfel zu einem idealen Speichermedium für Wasserstoff. Bereits zweieinhalb Gramm des Materials besitzen eine innere Oberfläche, die der Fläche eines Fußballfeldes entspricht. Bei einer äußeren Kantenlänge von ei
Die so genannten Phase Change Materials (PCM) kommen oft dort zum Einsatz, wo es gilt, die Energieversorgung zu sichern und aktive Komponenten einzusparen, oder wo Platzmangel herrscht bzw. zusätzliches Gewicht eingespart werden muss: in Transportbehältern für Kühlgut, mobilen Abwärmenutzung oder bei Funktionskleidung.
Wie Wärme- oder Kältespeicherung mit PCM funktioniert und wie sich diese Technik auch für die Klimatisierung von Gebäude einsetzen lässt, zeigt das neue BINE-Themen-In
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat eine externe Brennstoffzelle für Laptops entwickelt.
Die Direktmethanolbrennstoffzelle (DMFC) wird über ein Kartuschensystem mit Treibstoff versorgt und wiegt etwa 900 Gramm. Einen Prototypen stellt Toshiba diese Woche erstmals auf der Elektronikmesse CeBIT in Hannover vor.
Das System hat etwa die Grundfläche eines einmal der Länge nach gefalteten DIN-A-4-Blattes und ist vier Zentimeter hoch. Die Treibstoffkartuschen fassen entwe
Am heutigen Montag, 10. März 2003, wurde der 237 Tonnen schwere Prototyp eines neuartigen Wellenkraftwerks in Aalborg (Dänemark) zu Wasser gelassen. Bei dem schwimmenden Stahlkoloss handelt sich um ein Modell des so genannten “Wave Dragon” im Maßstab 1:4,5. In Originalgröße wird der Wave Dragon bei einem Gesamtgewicht von 21.750 Tonnen eine Leistung von 4 Megawatt ins Stromnetz einspeisen. Die langfristige Planung sieht vor, mehrere Wellenkraftwerke vom Typ Wave Dragon zu großen Parks zusammenzufasse
Zuverlässig und kosteneffizient
Große Solaranlagen zur Warmwasserbereitung haben deutliche Vorteile gegenüber kleineren Anlagen: Sie erzielen höhere spezifische Erträge bei geringeren spezifischen Investitionskosten. Zudem belegen Erfahrungen mit Demonstrationsanlagen, dass große solarthermische Anlagen zuverlässig und effizient arbeiten. Das neue BINE-Themen-Info “Große Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung” berichtet über Ergebnisse und Erfahrungen im Rahmen von “Solarthermie 2000”
Europäische Erfahrungen und Perspektiven
Das ASEM Green Independent Power Producers Network ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Forschungsprojekt mit dem Ziel ein Netzwerk aufzubauen, welches auf Erneuerbare-Energie-Projekte fokussiert und Vertreter aus Forschung, Industrie und Politik zusammen bringt. Bislang setzt sich das Netzwerk setzt aus drei Instituten aus Europa (IIP (Deutschland), ECN (Niederlande) und Risoe (Dänemark)) und drei Instituten aus Südost-Asien (C
Der Reifenhersteller Michelin hat in Karlsruhe eine Schmelzkarbonatbrennstoffzelle (MCFC) in Betrieb genommen. Die Anlage mit einer elektrischen Leistung von 250 kW und einer thermischen Leistung von 180 kW erzeugt Prozessdampf für die Vulkanisation von Lkw-Reifen und Strom für das Werksnetz. Betrieben wird die Zelle vom Typ HotModule der MTU Friedrichshafen mit Erdgas.
Die Anlage sei das weltweit erste Brennstoffzellensystem, mit dem Dampf für einen industriellen Produktionsprozess gewonne
Eine weitere visionäre wissenschaftliche Vorhersage von Jules Verne nähert sich in einem Labor der University of New South Wales (UNSW) in Sydney ihrer Verwirklichung. 1874 schrieb Verne in “Die geheimnisvolle Insel”, dass Wasser die Kohle der Zukunft sein würde. Er blickte in eine Zukunft, in der die Menschheit die Vorräte an einmaligen fossilen Energieträgern erschöpft hat und damit gezwungen ist, sich wirklich nachhaltigen – und damit ewigen – Energiequellen zuzuwenden.
Es gab bereits vi
An der Fachhochschule Gelsenkirchen entsteht ein Energiesystem, dass solarbetrieben im Winter mit einer Erdwärmepumpe die Heizung entlastet und im Sommer zur Kältepumpe wird. Neues Denken macht aus bekannten Phänomenen neue Technik. Ein Sonnenkollektor und ein Wärmeübertragungsöl ersetzen einen Erdgasbrenner.
Am Anfang war das Licht. Und eine Wärmepumpe. Aber Licht ist auch Wärme. Und wo die Pumpe aus dem Erdreich Wärme fördert, hinterlässt sie Kälte. Woran der Käufer einer Wärmepump
Neue Technologie kostet eine Mrd. Dollar und emittiert angeblich kein CO2
Die US-Energiebehörde hat nach Angaben der New York Times angekündigt, innerhalb der kommenden zehn Jahre ein neues Kohlekraftwerk zu errichten. Die neue Technologie soll, so die Zeitung, kein CO2 emittieren. Unter dem Namen FutureGen soll die neue Generation von Kohlekraftwerken wesentlich zur Verbesserung der Umwelt beitragen.
“Diese Technologie ist essenziell für die Wirtschaft Amerikas”, meinte Ene
In einem Großexperiment zur Stimulation geothermischer Energie injiziert eine Arbeitsgruppe des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) ab Donnerstag, dem 27. Februar, 17 Millionen Liter Wasser in ein Bohrloch bei Groß Schönebeck im Nordwesten von Berlin. Ziel des Experiments ist die gezielte Schaffung künstlicher Gesteinsklüfte in etwa viertausend Metern Tiefe, um einen besseren Wasserzufluss aus dem Gestein zu erzielen. Begleitet wird dieser Großversuch durch zahlreiche geophysikalische Messungen.