Umweltbundesamt fordert Kennzeichnung über Energieverbrauch
Geräte im Stand-by-Betrieb verursachen in Deutschland jährliche Energiekosten von über 3,5 Mrd. Euro. Auf diesen “Stromklau” hat das deutsche Umweltbundesamt auf der CeBIT 2004 hingewiesen. Demnach betrifft diese Energieverschwendung nicht nur Produkte, die in Bereitschaft laufen, sondern auch solche, die ausgeschaltet sind und trotzdem Strom verbrauchen. Das Umweltbundesamt fordert deshalb, dass Konsumenten ausreichend darü
European Research Commissioner Philippe Busquin presented today current and future key EU initiatives for a transition from a fossil fuel-based economy to a hydrogen-based one at a “Fuels for a future generation” conference held in Brussels. Some €100 million of EU funding, matched by an equivalent amount of private investment, is currently being awarded to research and demonstration projects for hydrogen and fuel cell after the first call for proposals of the 6th EU Research Framework Programme (FP6
Wochenlang haben die ENERCON Forschungsingenieure Matthias Bartsch, Martin Schellenschmidt und Simon Schrobsdorff in Kronprinzenkoog bei Brunsbüttel die ENERCON Windenergieanlage des Typs E-66 mit zwei Megawatt Nennleistung auf ihre Netzeigenschaften getestet.
ENERCON wählte eine Anlage in Schleswig-Holstein für die Versuche aus, da E.on Hanse (ehemals Schleswag) sich mit den Anlagentests an seinem Netz einverstanden erklärte. Unterstützt wurden die Elektrotechniker von zwei Mitarbeitern d
Mit Blick auf die Vorgaben des Kyoto-Protokolls wurde in einem von der EU finanzierten Projekt gezielt die Brauchbarkeit von Biomasse bezüglich der chemischen Zusammensetzung und der Verbrennungsbedingungen eingehend untersucht.
Biomasse unterliegt starken Schwankungen der Qualität und Quantität und weist unter Umständen hohe Konzentrationen von Alkalimetallen wie Natrium, Kalium, Schwefel und Chlor auf. Überdies kann die Verbrennung solcher Bio-Brennstoffe mit erheblichen SO2-Emissionen ve
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat heute an die Bundesminister Edelgard Bulmahn (Forschung), Jürgen Trittin (Umwelt) und Heidemarie Wieczorek-Zeul (Entwicklung) seine Empfehlungen zur Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien (renewables2004, 1.-4. Juni 2004 in Bonn) übergeben. Die Wissenschaftler fordern, einen langfristigen Prozess zum weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien anzustoßen. Sie unterstützen damit die Strategie der Bundes
Aufgrund von Umweltschutzproblemen sollten die Nickel – Cadmium – Batterien in ein paar Jahren vom Markt genommen und durch Lithium – Batterien ersetzt werden. Bis jetzt waren diese Systeme jedoch zu kostspielig und nicht leistungsfähig genug. Nun haben Forscher des Laboratoriums für „Miniaturenergiequellen“ (LSEM – Laboratoire des Sources d’Energie Miniatures) vom Zentrum für Atomenergie (CEA) aus Grenoble eine neue Generation von Lithium – Batterien entwickelt, die die Ni/Cd Batterien von ihrem Th
Elektronikkonzerne wie Casio und Motorola arbeiten an Brennstoffzellensystemen für Laptops und andere Kleingeräte, die mit Methanol betrieben werden. In den Geräten arbeiten jedoch nicht Direktmethanolbrennstoffzellen (DMFCs), die den Alkohol direkt umsetzen können, sondern Zellen mit Polymermembranen (PEM). Diese sind auf Wasserstoff als Brenngas angewiesen – das Gas wird aus Methanol in einem Reformer im Miniformat erzeugt.
Methanol ist ein besonders günstiger Energieträger für kleine Bren
Windleistungsprognosen für Windenergieanlagen
Damit die Windenergie genauer in dem Lastfahrplan der Kraftwerke berücksichtigt werden kann, sind sowohl zuverlässige Prognosen der Windleistung für den Folgetag als auch präzisere Kurzzeitprognosen im Minuten- bis Stundenbereich erforderlich. Das Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET), Kassel, entwickelte dazu ein neues Planungs- und Prognosewerkzeug. Das Verfahren wurde zunächst im Netz der E.ON erprobt und wird jetzt schr
Staatssekretär Adamowitsch eröffnet Forschungsinstitut zum Ausbau einer klimaschonenden Energieversorgung in NRW
Mit der 150-jährigen Tradition einer untertägigen Energiegewinnung im Ruhrgebiet wird am 12. März 2004 in Bochum das Zentrum für Geothermie und Zukunftsenergien eröffnet. Dadurch werden die wissenschaftlichen Grundlagen gelegt für die Versorgung weiter Teile des größten Ballungsraumes in Europa mit Strom und Wärme aus dessen heißer Tiefe. Das technische Gesamtpotenzial d
Saarländisches Göttelborn soll Spitzenleistung von 7,4 Megawatt liefern
Im saarländischen Göttelborn wird derzeit die größte Photovoltaikanlage der Welt gebaut. Das gab der saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf zusammen mit den Investoren heute, Montag, bekannt. Die Anlage, die eine Spitzenleistung von 7,4 Megawatt jährlich leisten soll, wird Strom für 3.500 Haushalte liefern und damit die mit Abstand größte Photovoltaikanlage weltweit werden. Mit dem Bau der Solaranlage soll
Saisonaler Wärmespeicher im Berliner Reichstag erfolgreich getestet
Thermische Energie kann im Untergrund gespeichert werden und Monate danach wieder an die Oberfläche gefördert werden. Das bekannteste Pilotprojekt dieser Art der Energienutzung, die Nutzung von Grundwasserleitern, ist das Berliner Reichstagsgebäude. In einem Forschungsprojekt ist nun die Energiebilanz, die Umweltverhalten und die Wirtschaftlichkeit des Projekts untersucht worden. Der Erfolg war, berichtet der Inform
FAL zeigt Möglichkeiten zur effizienten Verknüpfung beider Technologien
In einem von der European Science Foundation (ESF) finanzierten Workshop trafen sich Ende Februar 2004 Experten aus dem In- und Ausland in der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), um die neuesten Ergebnisse auf dem Gebiet der Nutzung von Biogas in Brennstoffzellen auszutauschen. Es wurden die technischen Möglichkeiten einer Umwandlung von Biogas in biogenen Wasserstoff diskutiert und die bestehenden
Brennstoffzellenfahrzeuge könnten in der Landwirtschaft schon fünf Jahre vor dem Autoverkehr weite Verbreitung finden. Diese Ansicht vertreten Experten des amerikanischen Agrartechnikkonzerns John Deere. Das Unternehmen hat als Prototypen bereits einen brennstoffzellengetriebenen Minitraktor vorgestellt.
In landwirtschaftlichen Fahrzeugen könnten Brennstoffzellen für den Nutzer schneller wirtschaftlich werden als in Autos, heißt es in einem Papier des Konzerns. Ein Grund dafür ist, dass die
Firma Solvent Innovation (Köln) entwickelt neues Verfahren zur Tiefentschwefelung von Dieselöl – DBU fördert mit fast 300.000 Euro
Schwefeldioxid und Salpetersäure sind “Teufelszeug”: Bei der Verbrennung beispielsweise von Öl werden diese Gase als ungeliebtes Nebenprodukt in die Luft geblasen, sinken vermischt mit Wasser als saurer Regen wieder auf die Erde und sind wesentlich verantwortlich für das Waldsterben. Die Firma Solvent Innovation aus Köln will dieses Teufelszeug nun bei den
In dem Forschungsprojekt DYNASTORE wird an einem energieeffizienten Schwungmassenspeicher der neuen Generation gearbeitet. An DYNASTORE beteiligt sind ein Konsortium aus Industrie, Energiewirtschaft und Forschung. Der in Entwicklung befindliche Stromspeicher soll binnen 20 Millisekunden eine Leistung von 2 Megawatt in das Mittelspannungsnetz liefern können – und das 20 Sekunden lang. Im Vergleich zu konventionellen Schwungrädern entsprechender Leistung soll der DYNASTORE-Speicher kompakter, leichter
Die ersten großen Bauteile für das Fusionsexperiment Wendelstein 7-X sind im Teilinstitut Greifswald des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) angekommen: eine Magnetspule, der erste Teil des Plasmagefäßes, Gefäßstutzen und ein Mikrowellensender für die Plasmaheizung.
Ziel der Fusionsforschung ist es, die Energieproduktion der Sonne auf der Erde nachzuvollziehen und aus der Verschmelzung von Atomkernen Energie zu gewinnen. Um das Fusionsfeuer zu zünden, muss in einem späteren Kraftwe