Die Hochschule Coburg, die TH Rosenheim und als Industriepartner das Münchner Hightech-Unternehmen Smartblue haben sich in einem Forschungsprojekt zusammengetan, das die Solarbranche revolutionieren soll. „KI-basierte Charakterisierung und Klassifizierung von PV-Anlagen zur prädiktiven Wartung“ (Kick-PV) soll mit Hilfe von Datenanalyseverfahren eine Ferndiagnose ermöglichen. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das Vorhaben mit 851.000 Euro, insgesamt liegt das Projektvolumen bei 1,4 Millionen Euro. Alle wollen grüne Energie. Und alle wollen eine sichere Stromversorgung. Diese beiden grundlegenden Bedürfnisse passen aber nicht immer auf Anhieb zusammen….
Mit „FlyGrid“ stellt ein Projektteam unter Leitung der TU Graz den Prototypen eines Schwungradspeichers vor, der lokal Strom speichern und mittels Schnellladetechnologie abgeben kann. Innovative Lade- und Speicherlösungen haben durch die wachsende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft und die Steigerungen im Bereich Elektromobilität stark an Bedeutung gewonnen. Sie sollen Erzeugungsüberschüsse für jene Zeiten speichern, in denen die Erneuerbaren keinen Strom liefern, sollen die Netzstabilität erhöhen und eine angemessene Ladeinfrastruktur bereitstellen. Mit FlyGrid stellt ein Projektkonsortium bestehend aus…
Gemeinsam mit der Universität des Saarlandes, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme entwickelt die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ein vollautomatisiertes Monitoringsystem, das die kontinuierliche Überwachung von Wasserstoffdruckspeichern während des Betriebs erlaubt. Das wegweisende Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Wasserstoffdruckspeicher spielen eine entscheidende Rolle bei der Lagerung von Wasserstoff als Energieträger für verschiedene Anwendungen, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien und der Mobilität. Um den Anforderungen von Drücken…
Noch immer decken Hausherren und Industrieunternehmen rund 80 Prozent ihres Wärmebedarfs durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Großwärmepumpen in Wärmenetzen könnten nachhaltige Alternativen wie Geothermie, Seethermie, Abwärme und Solarthermie samt Speicher effizient erschließen und so helfen, die deutschen Klimaziele bis 2045 zu erreichen. Deutschland könnte so seinen gesamten Wärmebedarf für Temperaturen bis 200 °C aus Kohlendioxid-freien Quellen decken und Fernwärme und Industrieprozesse betreiben. Die aktuelle Studie »Rollout von Großwärmepumpen in Deutschland« des Fraunhofer IEG im Auftrag von Agora Energiewende analysiert umfassend…
Wissenschaftler*innen entwickeln positives Elektrodenmaterial aus einem organischen Redox-Polymer, das auf Phenothiazin basiert. Aluminium-Ionen-Batterien mit diesem Material speicherten eine bisher nicht erreichte Ladung von 167 Milliamperestunden pro Gramm und übertrafen damit Batterien mit Graphit als Elektrodenmaterial. Aluminium-Ionen-Batterien gelten als vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Batterien, für die knappe Rohstoffe wie Lithium verwendet werden. Aluminium-Ionen-Batterien gelten als vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Batterien, für die knappe und schwer recycelbare Rohstoffe wie Lithium verwendet werden. Denn Aluminium ist eines der häufigsten Elemente in der Erdkruste,…
Projekt H2BlackForest: Teilprojekt FastPEM startete am 1. Juni. Mithilfe regenerativer Energie hergestellter Wasserstoff ist ein wichtiger Energieträger für die Mobilität der Zukunft. Der Bedarf an Brennstoffzellen-Stacks, die Wasserstoff in elektrische Energie wandeln, wird daher in den nächsten Jahren rapide anwachsen. Forschende am Fraunhofer IPA und am Campus Schwarzwald entwickeln jetzt zusammen mit mehreren Partnern aus der Industrie eine innovative Qualitätsprüfung, die Zeit und Geld bei der Fertigung spart. »Die Automatisierung bei der Produktion von Brennstoffzellen steckt noch in den Kinderschuhen….
Zweikanalige intra-/intermolekulare Exciplex-Emission ermöglicht effiziente tiefblaue Elektrolumineszenz – Publikation in Science Advances präsentiert neuartige blaue OLEDs. Organische Leuchtdioden, kurz OLEDs, zeichnen sich durch Energieeffizienz und Flexibilität aus. Doch eine Herausforderung liegt in der Herstellung blauer OLEDs – diesen mangelte es bisher an Leuchtdichte und Stabilität. Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Shanghai-Universität haben nun eine neue Strategie zum Herstellen effizienter tiefblauer OLEDs entwickelt: Ein eigens hergestelltes neuartiges Molekül ermöglicht bei elektronischer Anregung eine zweikanalige intra-/intermolekulare Exciplex-Emission…
Energieflexibler Betrieb von Druckgussanlagen. Durch den hohen Energieverbrauch von Schmelz- und Warmhalteöfen stellen die Preise des eingesetzten Energieträgers einen wesentlichen Kostenfaktor bei der Produktion von Gussteilen dar. Da der Preis für Strom im Tagesverlauf deutlich schwankt, zum Beispiel durch unterschiedliche Auslastungen des Stromnetzes oder durch das volatile Einspeisen von Energie aus erneuerbaren Ressourcen, sollten Unternehmen ihren Energieverbrauch flexibel gestalten, um möglichst kosteneffizient produzieren zu können. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickelt gemeinsam mit Partnern einen Ofen in bivalenter…
Den technischen Fortschritt vorantreiben: Dehnbare Elektronik wird immer nachgefragter und prägt den technischen Fortschritt unserer Zeit mit. Ob in der Robotik, Unterhaltungselektronik, Sportwissenschaft oder Biomedizin – mit flexiblen elektronischen Systemen lassen sich neue Anwendungsfelder erschließen. Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität Wuppertal ist es nun gelungen, einen neuartigen Designansatz für die dafür benötigten Bauelemente zu entwickeln. Schon heute gibt es beispielsweise elektrisch leitfähige Wundauflagen, mit denen sich Körperfunktionen von Patient*innen überwachen lassen – ohne deren Bewegungsfreiheit einzuschränken – und die so dazu…
Wissenschaftler der Helmut-Schmidt-Universität/UniBw H haben einen besonders leistungsfähigen Dünnscheiben-Laser-Oszillator entwickelt, der Spitzenleistungen bringt, die bisher nur durch mehrfache Verstärkung mit komplexen und riesigen Lasersystemen erreicht werden konnten. Das neue Geräte könnte helfen, das größte Rätsel der modernen Physik zu entschlüsseln. Hamburger Wissenschaftler der Helmut Schmidt Universität/UniBw H ist es gelungen, einen besonders leistungsstarken Dünnscheiben-Laser-Oszillator zu entwickeln. Laser-Oszillatoren erzeugen und verstärken im Gegensatz zu Laserverstärkern die Laserstrahlung zeitgleich aus einem einzigen Gerät. Das Kernstück des neuen Systems besteht aus einem Laser-Verstärkungs-Medium…
In-Ohr-Kopfhörer, die kabellos in den Gehörgang gesteckt werden, könnten das Smartphone künftig ablösen. Die Basis dafür legte ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS und der Bosch Sensortec GmbH mit einer neuartigen Technologie für die integrierten Mikrolautsprecher – und erhält dafür den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2023. Sollte uns das Handy anfangs lediglich das Telefonieren unterwegs ermöglichen, vereint es mittlerweile Bankfiliale, Einkaufscenter, Musikanlage, Navigationssystem, Fernseher und vieles mehr. Und die technologische Entwicklung geht weiter: Den Platz des Smartphones könnten künftig intelligente In-Ohr-Kopfhörer…
Forschungsprojekt BonaMoor analysiert Praxisbeispiel in allen Facetten. Süß- und Sauergräser, die die Vegetation von wiedervernässten Niedermooren prägen, eignen sich als Brennstoff für die Versorgung von Wärmenetzen. Die Emissionsgrenzwerte nach TA Luft sind einhaltbar und der Beitrag zum Klimaschutz fällt überdurchschnittlich hoch aus. So lauten Ergebnisse des Projektes BonaMoor, in dem Forschende am Beispiel des Niedermoorbiomasse-Heizwerks Malchin (Mecklenburg-Vorpommern) untersuchten, wie gut dieser Ansatz funktioniert und wie er sich optimieren lässt. Im Zentrum der Untersuchungen standen vor allem Anbau und Ernte der…
Um hocheffizienten Perowskit-Silicium-PV-Modulen den Weg in die industrielle Umsetzung zu ebnen, müssen die Tandemsolarzellen und -module zuverlässig vermessen werden. Nur so sind objektive Vergleiche zwischen verschiedenen Zellen und Modulen sowie technologische Verbesserungen möglich. Im Unterschied zu klassischen Silicium-PV-Modulen ist die Kalibrierung hier jedoch deutlich herausfordernder. Ein Projektkonsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE entwickelt deshalb im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima BMWK geförderten Projekt »Katana« Verfahren zur Charakterisierung von Perowskit-basierten Tandemmodulen. Der dafür eigens von der Firma…
DBFZ-Wissenschaftler entwickeln Minikocher für Afrika. Die Entwaldung in afrikanischen Regionen sowie vielen anderen Teilen der Welt nimmt rasant zu. Gründe hierfür sind wachsende Bevölkerungszahlen sowie die verstärkte Nutzung von Holz/Holzkohle als Koch-Brennstoff. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Projektes „LabTogo“ wurde vor diesem Hintergrund ein Kocher für spezielle Anforderungen in Togo entwickelt. Die Neuentwicklung des DBFZ benötigt nicht nur deutlich weniger Brennstoff als traditionelle Kocher, sondern ist auch emissionsärmer im Betrieb. In westafrikanischen Togo entfallen…
Synthetische Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien sind notwendig, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Die sogenannten reFuels versprechen eine bis zu 90-prozentige CO2-Reduktion gegenüber herkömmlichen Treibstoffen. Um den auch zukünftig bestehenden Bedarf im Schwerlast-, Flug- und Schiffsverkehr, sowie für die Grundstoffversorgung der chemischen Industrie zu decken, brauchen wir entsprechende industrielle Anlagen. Wie viel reFuels tatsächlich benötigt werden und wie die Grünen Raffinerien der Zukunft beschaffen sein müssen, um sie zuverlässig bereitzustellen, wollen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und…
Werden zu viele Elektroautos in einer Straße parallel geladen, kann das zur Überlastung des Stromnetzes führen. Eine am Institut für Elektrische Energietechnik der TH Köln entwickelte Technologie für Wallboxen kann den Zustand des Stromnetzes selbstständig analysieren und Ladezeiten mit umliegenden Boxen koordinieren. Das von der TH Köln in den USA patentierte und in der EU zum Patent angemeldete Verfahren könnte auch für andere Abnehmer wie Wärmepumpen eingesetzt werden. Wenn Privathaushalte künftig verstärkt auf elektrische Lösungen für Mobilität und Heizung setzen,…