Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Wissenschaftler der TU Berlin arbeiten an einem
Abfallprognoseverfahren, das sich nicht nur auf die Bevölkerungszahl,
deren Wachstum und logistische Faktoren stützt. Ihre Methode
berücksichtigt auch qualitative Faktoren wie das Umweltbewusstsein. Damit
können sie unterschiedliche Szenarien für Berlin modellieren und
aufzeigen, welche Abfallgebühren im Jahr 2020 auf die Hauptstädter
zukommen könnten.
Grüne, blaue und gelbe Tonnen stehen in öffentlichen Gebäuden
bere
Radarsatelliten sollen frühzeitig vor Ausbruch des isländischen Vulkans Katla warnen Sorgenfalten einer Insel: Nahezu linear erstreckt sich im Süden Islands eine vulkanisch aktive Zone in zwei parallel verlaufenden Zweigen. Bedeckt sind einige der noch aktiven Vulkane von Gletschern. Feuer und Eis in enger Nachbarschaft – das hat auf Island verheerende Auswirkungen. Kommt es unter den Gletschern zu Eruptionen, schmelzen Teile des Eises ab und suchen sich als gewaltige Gletscherl
Wussten Sie, dass Obst- und Gartengemüse in Deutschland zu über 80 %
integriert angebaut wird? Das ist umweltschonend und
verbraucherfreundlich, denn es werden weniger Pflanzenschutzmittel
benötigt. Dies ist möglich, weil widerstandsfähige Pflanzen eingesetzt
werden, die in Grenzen Schaderreger selbst abwehren können. Um diese so
genannte Sortenresistenz dreht sich das Fachgespräch, das am 20. März 2001
in Braunschweig stattfinden wird.
Die Gesellschaft der F
Vom Ausbruch der BSE in Deutschland sind nicht nur die
Landwirtschaft und die Öffentlichkeit überrascht worden, sondern auch die
Politik – und zum Großteil auch die Forschung. Nach Ausbruch der Maul- und
Klauenseuche steht in vielen landwirtschaftlichen Betrieben die Existenz
auf dem Spiel, denn die Märkte, speziell für Rindfleisch, sind bereits
weitgehend zusammengebrochen.
Auf der anderen Seite haben die Verbraucher das Vertrauen verloren. Sie
haben Angst vor BSE b
Jetzt im Internet: Leitfaden für Anlagenbetreiber, Beschäftigte und Behörden Für die Verbreitung von BSE (Bovine spongiforme Enzephalopathie) unter Rindern ist vermutlich Tiermehl von erkrankten Tieren verantwortlich. Durch das am 1. Dezember 2000 erlassene Verfütterungsverbotsgesetz fallen in Deutschland jährlich rund eine Million Tonnen Tiermehl und Tierfette an, die nun umweltverträglich entsorgt werden müssen. Fachleute sind sich darüber einig, dass nur thermische Behandlungsv
Kollision mit Bahnfahrzeugen und Bleivergiftungen am häufigsten / Studie des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Berlin / Praktische Konsequenzen für den Artenschutz Der Seeadler ist entsprechend der Roten Liste als eine der gefährdeten Greifvogelarten in Deutschland eingestuft. Zurzeit leben ungefähr 360 geschlechtsreife Paare (Brutpaare) in den Hauptverbreitungsgebieten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Eine Studie unter Lei
Die derzeitige agrarpolitische
Diskussion muss zu einer Neubewertung der Landwirtschaft in der
Gesellschaft genutzt werden. Nur von den Landwirten oder den Politikern
eine “Agrarwende” zu fordern, ist zu kurz gedacht.
Lebensmittelverarbeiter, Handel und Verbraucher sind ebenso gefragt. “Nur
wenn allen klar ist, dass eine naturgerechte Landwirtschaft auch die
Unterstützung an der Ladentheke erhält, wird die Agrarwende gelingen”,
erklärten die Präsidenten des Umweltbundesamtes (U
Der Prozess der Systemtransformation in den Mittel- und Osteuropäischen
Ländern ist eines der am meisten diskutierten und wissenschaftlich
untersuchten Themen der 90er Jahre. Nach anfänglichem Optimismus, die
Transformation sei innerhalb weniger Jahre abgeschlossen, folgte alsbald
die Einsicht, dass der Wandel der Institutionen und Organisationen einen
wesentlich längeren Zeitraum in Anspruch nehmen würde. Dies gilt besonders
für die Landwirtschaft, die in den meisten Transformat
Am 9. März läuft das deutsche Forschungsschiff METEOR von Montevideo/Uruguay zu einer neuen Expedition in den subtropischen Südatlantik aus. Das Bordtagebuch dieser spannenden geowissenschaftlichen Reise wird von der Online-Redaktion der Wochenzeitung “DIE ZEIT” veröffentlicht. Ab Samstag, den 10. März, im Internet unter: www.zeit.de/wissen Die E-Mails, die in den letzten Woche von Bord kamen, lösten zwiespältige Gefühle aus: Windstärken b
Abwässer mit toxischen Schwermetallen sind eine Gefahr für die Natur. Sie entstehen bei zahlreichen industriellen Prozessen, etwa beim Reinigen und Beschichten von Metalloberflächen in Galvanikbetrieben und müssen fachgerecht entsorgt werden. Andererseits besitzen diese Abwässer einen ökonomischen Wert für den Betrieb. Deshalb werden die Metallsalze zurückgewonnen. Die ATEC Dr. Mann GmbH in Obrigheim entwickelte gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrens
Gemeinsame Presseinformation des Fraunhofer ISI mit dem Öko-Institut
Untersuchung in Haushalten, Gewerbe, Handel und Dienstleistung / Bis zu
30 Prozent der CO2-Emissionen vermeidbar / Gezielte Programme notwendig
Die Beiträge, die jeder zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz
zur Entlastung der Umwelt leisten kann, sind alles andere als “Peanuts”.
Das ergab eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und
Innovationsforschung ISI, Karlsruhe,
Neues zum Thema Pflanzenschutz und Gewässerschutz
Pflanzenschutzmittel dürfen nicht in die Gewässer gelangen. Werden
Mittel gespritzt, können Landwirte und andere Anwender den notwendigen
Mindestabstand zu Gewässern jetzt selbst ermitteln. Damit werden starre
Abstandsregeln ersetzt und Anwender belohnt, die moderne
Pflanzenschutzgeräte benutzen. Bei neu zugelassenen Pflanzenschutzmitteln
sind auf der Packung fünf verschiedene Abstände aufgelistet. Mit einer von
de
Stellungnahme der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der
Universität Rostock
Die agrarwissenschaftlichen Lehr- und Forschungseinrichtungen des
Landes Mecklenburg-Vorpommern stellen fest, dass der Kenntnisstand über
die Gehirnerkrankung bei Rindern (BSE) ungenügend ist.
Das gegenwärtige
Wissen um diese Erkrankung reicht nicht aus, um
die exakten
Mechanismen der Entstehung der Erkrankung,
die Verbreitung der BSE
u
Plötzlich ist sie wieder in den Schlagzeilen: MKS, die lang
vergessene Seuche. Maul- und Klauenseuche befällt Schweine ebenso wie
Rinder, Schafe oder Ziegen und kann schnell zu wirtschaftlichen Schäden in
Millionenhöhe führen. In der Ausgabe 2/2000 des ForschungsReports
informieren Dr. Bernd Haas und Dr. Matthias Kramer, MKS-Experten an der
Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV), über
Krankheitsbild, Verbreitung und Bedeutung dieser extrem ansteckenden
Oldenburg. Sedimente, Schlickablagerungen des Mittelmeeres, bilden für den Forscher ein unschätzbares Archiv, in dem sich vergangene Klimaschwankungen Südeuropas und des afrikanischen Kontinents verewigt haben. Die Geochemiker Prof. Dr. Hans-Jürgen Brumsack und Dr. Rolf Wehausen vom Oldenburger Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) konnten dies anhand chemischer Analysen von 2,5 bis 3 Millionen Jahre alten Sedimenten eindeutig belegen. Zusammen mit ihrem niederländischen Kollegen
Es wird in Oberfranken wärmer und wahrscheinlich auch feuchter, lässtsich zusammenfassen, was in einem geoökologischen Forschungsprojekt derUniversität Bayreuth als Trend ermittelt wurde. Forschungsprojekt der Geoökologie Klimatrend in Oberfranken: wärmer und wahrscheinlich auch feuchter In dem studentischen Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. ThomasFoken(Mikrometeorologie), “Lufthygienisch-bioklimatologische Kennzeichnung des oberen Egertals” gefördert vom Bayerisch