Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
In der Vergangenheit konnten durch antibiotische Futterzusatze im Ferkelfutter Verdauungsstörungen reduziert und die Mortalitätsraten gesenkt werden; die täglichen Zunahmen waren deutlich verbessert bei höherer Futteraufnahme und gleichzeitig verbesserter Futterverwertung. Da Futterantibiotika außerdem den mikrobiellen Abbau der Nährstoffe im Magen-Darmtrakt reduzierten, erlaubten sie Einsparungen bei Futterprotein und Energie. Dabei war die Wirksamkeit dieser Leistungsfoerderer auch von zahlreichen
Neue Broschüre des Umweltbundesamtes erschienen
Wasser gibt es scheinbar im Überfluss. Doch nicht immer wird mit dem kostbaren Nass, unserem wichtigsten “Überlebens-Mittel”, sorgsam umgegangen. Eine neue, kostenlose Broschüre des Umweltbundesamtes mit dem Titel “Ohne Wasser läuft nichts!” zeigt: In allen Bereichen gibt es Einträge in Gewässer, die die Qualität des Wassers beeinflussen. In 13 Kapiteln wird auf 38 Seiten kurz und knapp die Bedeutung des Wassers für unser Leben dargestel
Forschungseisbrecher Polarstern bringt neue Erkenntnisse über die Plattentektonik unter dem arktischen Meereis.
Am 7. Oktober ist die Polarstern, das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Institutes, nach einer mehr als viermonatigen Arktisexpedition wieder in Bremerhaven eingelaufen. Die Fahrtleiter Professor Jörn Thiede und Dr. Eberhardt Fahrbach sowie 85 Forscherinnen und Forscher bringen neben zahllosen Proben unterseeischen Materials und einer Fülle von Messdaten auch einige Überra
Im täglichen Kampf gegen Gift- und Schadstoffe werden die zuständigen Behörden und Organisationen nicht nur durch die kriminelle Energie vieler Umweltsünder behindert. Auch mangelhafte oder umständliche Testverfahren unterlaufen einen effizienten und langfristigen Umweltschutz. Dieses Problem möchte Dr. Wilfried Pauli vom Institut für Biochemie der Freien Universität Berlin lösen. Er arbeitet an einer schnellen und zuverlässigen Methode der biologischen Umweltgifterkennung, mit deren Hilfe noch vor
Das Institut für Werkstofftechnik der Universität Gesamthochschule Kassel hat eine umfangreiche Datensammlung zu Recyclingverfahren in Europa erstellt. Kassel. Das Institut für Werkstofftechnik der Universität Gesamthochschule Kassel hat eine umfangreiche Datensammlung zu Recyclingverfahren in Europa erstellt. Sie gibt eine Übersicht über Kunststoff-Verwerter mit ihren Firmen- und Produktprofilen in den beteiligten Ländern Logistik-Systeme für Entsorgung
Umweltbundesamt fasst im Papier “Fluglärmwirkungen” Wissen der Lärmwirkungsforschung zusammen und nennt Schutzziele Der Lärm von Flugzeugen nervt die Deutschen. Neben dem Straßenverkehr und den Nachbarn gehört der Flugverkehr laut repräsentativen Umfragen zu den wichtigsten Quellen für Lärmbelästigung in Deutschland. Momentan wird in verschiedenen Regionen des Landes intensiv über den Lärm durch Neubau und Ausbau von Flughäfen, Nachtflugverbote und die Novellierung des Fluglärmgesetzes diskut
Anlässlich des morgigen Welttierschutztages fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen zur Achtung des Tierschutzes auf. Die Länderchefs Gabriel, Stolpe, Höppner, Ringstorff, Vogel und Biedenkopf sollten ihre Blockade der neuen Hennenhaltungs-Verordnung von Agrarministerin Künast aufgeben und dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes für eine artgerechte Tierhalt
Von spektakulären und überraschenden neuen Erkenntnissen, nämlich von winzigen Diamanten im Erzgebirge und Minerale im Marsgestein, berichten Bayreuther Geowissenschaftler bei der Mineralogen-Tagung in Potsdam. Bayreuth/Potsdam (UBT). Von aufregenden neuen Erkenntnissen über erst kürzlich entdeckte Diamanten aus dem Erzgebirge sowie über Hochdruckminerale in einem Marsmeteoriten berichteten jetzt Forscher des Bayerischen Geoinstituts der Universität Bayreuth in Potsdam.
Im Rahmen der
Auf der Ministerkonferenz der Weltschifffahrtsorganisation (IMO), die vom 1.-5. Oktober 2001 in London stattfindet, soll die Konvention für das weltweite Verbot von TBT (Tributylzinn) und anderen hochgiftigen Organozinnverbindungen für Schiffsfarben endgültig beschlossen werden. Kommt das Verbot, darf ab 2003 kein Schiff mehr mit organozinnhaltigen Antibewuchsmitteln gestrichen werden. Danach gilt eine fünfjährige Übergangsfrist für Schiffe, die bereits zuvor mit den giftigen Anstrichen behandelt w
Aus Protest gegen die fahrlässige Gentechnik-Politik von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat Greenpeace heute morgen einen Container mit gentechnisch verunreinigtem Mais vor ihrem Ministerium in Bonn abgesetzt. Die Umweltschützer haben ein Feld bei Helvesiek in Niedersachsen letzten Freitag teilweise abgeerntet und den Mais sichergestellt. Das Feld ist verunreinigt mit genmanipuliertem Mais der Firma Monsanto, der auf einer Versuchsfläche mitten im Feld wuchs und sich ausbreitete. Er ist i
Mittel in Höhe von insgesamt 3,4 Mio. DM erhält der TUM-Lehrstuhl für Wassergüte- und Abfallwirtschaft (Ordinarius Prof. Peter Wilderer) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Europäischen Union und vom Freistaat Bayern für sieben neue Forschungsprojekte. In dem Projekt “Granula” werden Bakterien mit speziellen strukturbildenden oder metabolischen Fähigkeiten in Bioaggregaten angereichert und dann in Reaktoren zur biologischen Abwas
Auch Behörden warnen: Massentierhaltung braucht zu viele Medikamente Greenpeace hat einen neuen Beweis dafür gefunden, dass Puten in der Massentierhaltung routinemäßig Medikamente erhalten, insbesondere Antibiotika. Die Umweltorganisation hat 19 Putenschenkel untersuchen lassen, die in Supermärkten in Hamburg, Hannover und Göttingen gekauft wurden. In 14 Knochen wurden Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline entdeckt. Auf einer Pressekonferenz in Hannover legt Greenpeace heute Fotos
Ein über acht Millionen Mark (4,3 Mio. Euro) schweres, multinationales Klimaforschungs-Projekt hat die Europäische Union an die Universität Jena vergeben. “Siberia II” startet im kommenden Frühjahr und wird von der Geoinformatik-Professorin Christiane Schmullius koordiniert. Das Großprojekt, das zunächst auf dreieinhalb Jahre angelegt ist, observiert per Satellit und über Bodenmessstationen ein zwei Millionen Quadratkilometer großes Gebiet östlich des Ural – sechsmal so groß wie die Bundesrepub
Die Strahlenbelastung der Bevölkerung lag in Deutschland auch im vergangenen Jahr auf niedrigem Niveau. Das geht aus dem Bericht “Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung im Jahr 2000” hervor, den Bundesumweltminister Jürgen Trittin Bundestag und Bundesrat zugeleitet hat. Der Bericht enthält aktuelle Daten über die Entwicklung der Radioaktivität in der Umwelt sowie zur Strahlenbelastung in Deutschland, die von Bund und Ländern ermittelt wurden.
Nach dem Bericht sind die Folgen des Ato
IAEO-Kurs am Forschungszentrum Karlsruhe über die Spätfolgen von abgereichertem Uran für Fachleute aus Ländern des Balkans und der Golfregion Die Hysterie um uranhaltige Munition, die zu Jahresbeginn die Umwelt belastete, ist abgeklungen. Geblieben ist die alte Erkenntnis, dass das Reizwort “radioaktiv” die Suche nach belastbaren Fakten überflüssig zu machen scheint. Zumindest die Betroffenen benötigen aber kompetente und wissenschaftlich fundierte Informationen zum Umgang mit den Hinterlasse
Anlässlich der Gründung des Interdisziplinären Zentrums “Ökosystemdynamik in Zentralasien” an der Freien Universität Berlin bittet der Erste Vizepräsident, Prof. Dr. Dieter Lenzen, am Montag, dem 1. Oktober 2001 zwischen 11 00 und 12 00 Uhr zu einer Pressekonferenz in den Henry-Ford-Bau. Auch wenn sich die Befunde verdichten, dass der Mensch das Klima global beeinflusst, darf nicht übersehen werden, dass es Klimawandel bereits lange vor der relativ kurzen Existe