Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Deutsche Bundesstiftung Umwelt erstmals auf der Agritechnica in Hannover Über 250 Projekte für eine umweltgerechtere Landwirtschaft hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, seit Aufnahme ihrer Fördertätigkeit 1991 unterstützt. DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde: “Seit einem Jahrzehnt setzen wir Akzente, die gerade jetzt im Mittelpunkt des Interesses stehen: Die Suche und Entwicklung von umweitverträglichen Produktionsformen, die auch ökonomisch tragbar sind. Die 120 Mil
Ministerin empfängt Delegation der “Kids for Forests” Eine Greenpeace-Delegation von 30 jugendlichen Urwaldbotschaftern hat Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) bei einem Treffen heute morgen vor dem Berliner Reichstag aufgefordert, sich international für den Schutz der Urwälder einzusetzen. Die Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren bestehen auf einen wirksamen Schutz der “Fantastischen Sieben”, der sieben letzten großen Urwaldgebiete der Erde. Die Kinder sind verkleidet als J
Das 8-seitige Profi-Info des Informationsdienstes BINE der Fachinformationszentrum Karlsruhe GmbH stellt in seiner neuen Ausgabe “IKARUS – Instrumente für den Klimaschutz” vor. Klimaschutz ist durch eine Vielzahl von Strategien und technischen Lösungen realisierbar. Aber welche der Maßnahmen sind die effizientesten? Wie sind CO 2 und andere Klima schädigende Gase am wirksamsten zu vermeiden? Das neue BINE-Profiinfo stellt IKARUS vor – ein Expertensystem mit umfangreicher Datenb
Staatliche Reduktionsprogramme für Pflanzenschutzmittel, wie in Schweden, Dänemark, Norwegen und den Niederlanden, werden zunehmend von Umweltgruppen als vorbildlich und nachahmenswert propagiert. “Hierbei wird übersehen, dass in anderen EU-Mitgliedstaaten auch ohne staatliche Intervention Ähnliches erreicht wurde”, sagt dazu der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar, Oskar Böttcher. Deutschland ist dafür ein gutes Beispiel: Der Absatz von Pflanzenschutzmitteln erreichte sein Maximum
Experten fordern europaweit angepasste Strafen beim Schmuggel mit bedrohten Arten
Rechtsexperten aus ganz Europa beschlossen gestern in Frankfurt, Empfehlungen zu erarbeiten, damit in Zukunft beim illegalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten europaweit einheitliche Strafen verhängt werden. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Weltnaturschutzunion IUCN und des WWF Artenschutzprogramms TRAFFIC diskutierten Staatsanwälte und Artenschutzexperten aus 15 Ländern erstmals Maßnah
Neues Aktionshandbuch “Nachhaltige Wasserwirtschaft und Lokale Agenda 21” gibt vielfältige Anregungen Wer Interesse an Ideen und Kontakten sowie zu Aktivitäten im direkten Zusammenhang mit Wasser hat, kann ab sofort auf das neue Aktionshandbuch “Nachhaltige Wasserwirtschaft und Lokale Agenda 21” zurückgreifen. Im Auftrag des Umweltbundesamtes entwickelte die internationale Umweltagentur der Gemeinden, The International Council for Local Environmental Initiatives (ICLEI), das Aktionshandbuch
Die stark ammoniakhaltige Schweinegülle kann mit einer neuen Technik aus den USA aufgearbeitet werden. Dies wird im amerikanischen Wissenschaftsmagazin “Agricultural Research” berichtet. Hierzu wird die Schweinegülle mit den nitrifizierenden Bakterien Nitrosomomas und Nitrobacter versetzt, die in Gelkapseln eingeschlossen sind. Die Hülle der Kapseln ist für Ammoniak, Kohlendioxid und Sauerstoff durchlässig. Das Ammoniak wird von den Bakterien mit Sauerstoff erst zu Nitrit und dann zu Nitra
Bei Sauen zählen Probleme des Bewegungsapparates neben Herzversagen, Verdauungsproblemen oder Reproduktionsstörungen zu den häufigeren Ursachen für Merzung oder Mortalität. Auch Freilandhaltung bietet keine Garantie für gesunde Klauen. Art und Schwere der Erkrankungen werden dabei gleichermassen wie auch bei Stallhaltung neben genetischer Prädisposition beeinflusst durch Ernährung, Klauenpflege, Alter usw. Ausserdem wirkt sich bei Freilandhaltung die Bodenbeschaffenheit des Terrains auf di
Erstes Produkt mit dem neuen Pflanzenschutz-Wirkstoff F 500 Einsatzschwerpunkt von Opera ® in der Gerste Heute, am 7. November 2001, stellte die BASF in Dresden mit “Opera ® ” das erste Produkt einer neuen Dimension von Getreidefungiziden mit dem Wirkstoff F 500 vor. Gleichzeitig fiel der Startschuss für die “BASF ProfiLine”, einem von Profis, mit Profis, für Profis entwickelten Konzept der Zusammenarbeit in der landwirtschaftlichen Praxis. Dr. Harald Köhle, bei
Die Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland wird gegenwärtig kritisch überprüft. Auch die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln wird neu geregelt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA), Frankfurt a. M., der Zusammenschluss der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland, setzt sich dafür ein, die führende Rolle der deutschen Zulassungsbehörde in Europa zu sichern und bei der Neuorganisation die Verfahrensabläufe zu optimieren. Seine Überlegungen dazu hat der Verb
Mit Schwerverkehrsabgabe und besserem Bahn-Angebot effizienten und umweltverträglichen Güterverkehr erreichen Die von der Bundesregierung für 2003 geplante Autobahn-Maut für schwere Lastkraftwagen kann zu Produktivitätssteigerungen im Transportgewerbe führen und mehr Güter auf die Bahn verlagern. Unter zwei Voraussetzungen: Die rechtlichen Spielräume für eine umweltorientierte Gestaltung der Maut müssen ausgeschöpft werden, die Bahn muss ihr Gütertransportangebot verbessern. Dies sind die wic
DEG unterstützt Pilotprojekt im Rahmen des Public-Private-Partnership-Programmes Den Norden Chinas bedrohen seit Jahrzehnten Sandstürme. Sie blockieren Eisenbahnlinien und Straßen, zerstören die Existenz ganzer Dörfer. Um das Vordringen der Wüste einzudämmen, hat die chinesische Regierung ein enormes Aufforstungsprogramm begonnen. Ein 700 Kilometer langer Schutzwall aus Bäumen – eine große grüne Mauer – soll errichtet werden. Doch die Aufforstung Baum für Baum ist mühsam. Helfen könnte e
Am 7. November bricht das Forschungsschiff “Polarstern” zu seiner 19. Antarktis-Reise auf. Die Fahrt besteht aus sechs Abschnitten mit unterschiedlichen Aufgaben und Besatzungen.
Der erste Abschnitt der Fahrt dient der Versorgung der Neumayer-Station und insbesondere der Kohnen-Station: Im Rahmen des europäischen Projektes EPICA (European Project for Ice Coring in Antarctica) werden AWI-Wissenschaftler dort eine Eisbohrung vornehmen, die Aufschluss über die Klimageschichte der letzten 500.
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat die Zusage der Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) begrüßt, die 1994 eingegangene Selbstverpflichtung zur stofflichen Verwertung grafischer Altpapiere fortzuschreiben und die nunmehr erreichte hohe Recyclingquote von rund 80 Prozent dauerhaft stabil zu halten. “Diese Zusage der Wirtschaft zeigt, dass sich das Altpapierrecycling in Deutschland fest etabliert hat. Es trägt erheblich zur Umweltentlastung bei, wie das Umweltbundesamt in einer Ökobilanz
DNR kritisiert tschechische Geheimhaltungspolitik um Atomreaktor / Temelin wird zum zwischenstaatlichen Ärgernis DNR-Präsident Weinzierl: Grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung erfordert zwingend auch Anhörung in Deutschland Der Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Hubert Weinzierl, hat heute die tschechische Regierung aufgefordert, im Zusammenhang mit dem Atomreaktor Temelin nicht weiter die Ängste der Bürger zu schüren, sondern vor allem deren Rechte anzuerken
Der Klimagipfel (CoP7) in Marrakesch geht in seine entscheidende Phase. Nach zehntägigen Beratungen auf Beamtenebene reisen am Mittwoch die zuständigen Minister an. Ihr Ziel ist es, ein ratifizierungsfähiges Klimaschutz-Protokoll unter Dach und Fach zu bringen. Aus Sicht des WWF verlief der Gipfel bisher unbefriedigend. „Es ist noch reichlich Wüstensand im Getriebe“, fasst Regine Günther vom WWF die bisherigen Verhandlungen zusammen.
Vor allem Australien, Kanada, Japan und Russland präsenti