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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Alle Neuigkeiten

Geowissenschaften

"Nature" veröffentlicht Mainzer Forschungen zu letzten großen Warmzeit: Ein Szenario auch für das Ende unserer Warmzeit?

Die letzte große Warmzeit, die vor 128.000 bis 118.000 Jahren das Klima auf der Nordhalbkugel der Erde prägte, ging mit Trockenheit, Stürmen und Waldbränden zu Ende. Dies zeigten Forschungen am Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe publiziert.

Anhand von Untersuchungen der Sedimente aus einem Trockenmaar in der Westeifel konnte die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Frank Sirocko nach

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Elbe Hochwasser 2002 – Wie gut sind wir auf die nächste Sturzflut der Weißeritz vorbereitet?

Bei der Hochwasserkatastrophe der Elbe im Jahr 2002 waren die Sturzfluten der Nebenflüsse besonders gefährlich. Am 12.08.2002 führte die Sturzflut des Gebirgsflusses Weißeritz u. a. in Dresden durch die Überflutung des Hauptbahnhofs und Zwingers zu erheblichen Schäden.

Die Initiative “Weißeritz-Regio” präsentiert zum 3. Jahrestag des Augusthochwassers erste Ergebnisse für das Flusseinzugsgebiet der Weißeritz: eine Informationsbroschüre für die Bürger zur individuellen Hochwasserv

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Hauptproduzenten für Methan im Reisfeldboden entdeckt

Marburger Max-Planck-Forscher identifizieren Mikroorganismen, deren Methanausstoß das globale Klima beeinflusst

Für etwa 10 bis 25 Prozent der weltweiten Methan-Emissionen sind Mikroorganismen in den Böden gefluteter Reisfelder verantwortlich. Der Kohlenstoff für das Methan stammt hauptsächlich aus Wurzeln und Pflanzenresten. Doch bisher war wenig über jene Mikroorganismen bekannt, die an dem Kohlenstoff-Kreislauf im Reisfeldboden beteiligt sind. Wissenschaftler des Max-Planck-In

Geowissenschaften

Meteoriteneinschlag erweist sich als Glücksfall für die Polarforschung

Forscher erwarten drei Millionen Jahre lückenloser Klimageschichte in den Ablagerungen eines sibirischen Kratersees

Mit 1,5 Millionen US Dollar fördert das Internationale Kontinentale Tiefbohrprogramm (ICDP) Forschungsbohrungen zur Rekonstruktion der Klimageschichte im Sibirischen Elgygytgyn-Krater. Voruntersuchungen durch das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung lieferten einen wesentlichen Beitrag für den jetzt erfolgreichen Antrag zur Finanzierung von Teilen d

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Deutschland setzt auf nachwachsende Rohstoffe / Anbau von Industrie- und Energiepflanzen auf Rekordniveau

Auf mehr als 1,4 Millionen Hektar oder umgerechnet 12 Prozent der gesamten Ackerfläche wachsen in diesem Jahr bereits Industrie- und Energiepflanzen. Ob Raps, Energiegetreide, Mais, Kartoffeln oder Sonnenblumen: nachwachsende Industriepflanzen sind zu einem wirtschaftlichen Standbein für die heimischen Landwirte und zur unverzichtbaren Rohstoffquelle für die Industrie geworden.

Damit hat sich der Anbau nachwachsender Rohstoffe seit Beginn der 90er Jahre mehr als verfünffacht. Zugpferd de

Geowissenschaften

Das Internationale Kontinentale Tiefbohrprogramm (ICDP) fördert weitere Bohrungen am Elgygytgyn-See in der Arktis

Die Universität Leipzig koordiniert Klima- und Meteoritenforschung am 3,6 Millionen Jahre alten Kratersee in Sibirien 1,5 Millionen US-Dollar stellt das Internationale Kontinentale Tiefbohrprogramm (ICDP) für drei Forschungsbohrungen am Elgygytgyn-See in Sibirien zur Verfügung. Die Bohrungen sind Teil eines internationalen Forschungsprojektes russischer, amerikanischer, österreichischer und deutscher Wissenschaftler, dessen Koordination in den Händen von Prof. Dr. Martin Melles, Inst

Geowissenschaften

Interdisziplinäre Spurensuche auf Grönland

Interdisziplinäre Spurensuche auf Grönland – was treibt 25 Geowissenschaftler, Ökologen und Archäologen mitten im Sommer ins ewige Eis Grönlands?

Denkt man an Grönland, fällt einem zunächst vermutlich eine Menge Eis ein. Eis, das bis zu 2 Millionen Jahre alt ist und die Insel – 6-mal so groß wie Deutschland – bis zu 3000 m überdeckt. Weite Teile entlang der Küsten sind jedoch eisfrei und waren das Zielgebiet der Greifswalder Expeditionsgruppe. Unter der fachlichen Leitung von Pro

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Kabinett beschliesst „Wegweiser Nachhaltigkeit 2005“

Deutschlands Strategien fuer die Energiewende und den Schutz der biologischen Vielfalt vorgelegt

Deutschlands Strategien fuer die Energiewende und den Schutz der biologischen Vielfalt hat heute das Bundeskabinett beschlossen und mit dem „Wegweiser Nachhaltigkeit 2005“ eine Zwischenbilanz der Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung vorgelegt. „Konsequenter und durchdachter Umweltschutz ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt einer Politik, die ihrer Verantwortung fuer kuenftige Ge

Geowissenschaften

Mikroben: Wiederauferstehung nach 20 Jahren Schlaf

Forscher sehen Analogie zum Leben auf dem Mars

Zwei Jahrzehnte lagen die Mikroben in einer Schutzfolie in einem ausgetrockneten Flussbett in der Antarktis. Einen Tag nach dem sie Wasser erhielten, sind sie zu neuem Leben erwacht, berichten Forscher der University of Colorado in Boulder. Das Experiment macht deutlich, wie groß die Widerstandsfähigkeit von Leben auch unter den extremen Bedingungen der Antarktis ist.

Die meiste Zeit des Jahres herrschen Temperaturen von unte

Geowissenschaften

FloodMan-Projekt

Ein Hochwasser vorhersagen zu können, ist weltweit von entscheidender Bedeutung. Mit dem FloodMan-Projekt der EU soll ein Quasi-Echtzeitsystem für Hochwasservorhersagen, -warnungen und -kontrollen geschaffen werden, das auf Satellitenradarbildern, hydrologischen und hydraulischen Modellen sowie Feldmessdaten basiert.

Um genaue Hochwasservorhersagen zu ermöglichen, müssen Oberflächengewässer kartographiert werden können. Mithilfe von Satelliten können große Gebiete mit minimaler Erfa

Geowissenschaften

Neue Erkenntnisse: Geheimnisse hinter vulkanischen Vorgängen werden gelüftet

Für den Großteil der EU-Gebiete stellen Vulkangefahren zwar keine ernsthafte Bedrohung dar, sie sind jedoch ein Risiko für Menschenleben und -aktivitäten weltweit. Somit sind sie für lokale Behörden und Institutionen auf globaler Ebene von besonderem Interesse.

Das MULTIMO-Projekt der EU konzentrierte sich auf die Entwicklung neuer Wege zur Modellierung der Vulkanaktivität und somit zur Vorhersage der damit verbundenen Gefahren. Am Institute of Earth Sciences an der Hebrew Universit

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Die Prüfung von Abfallmaterial zur Plasmabearbeitung

Eine breite Vielfalt an Abfallmaterialien wurde zur Bearbeitung mit Hilfe von plasmaverarbeitenden Verfahren ausgewählt. Darüber hinaus wurden diese Einspeisungsmaterialien, Nebenprodukte und Endprodukte analysiert, um ihre Übereinstimmung mit den Umweltbestimmungen der EU sicherzustellen.

Giftige medizinische und industrielle Abfallmaterialien beinhalten Schwermetalle, Furane und Dioxine, die ein erhöhtes Potenzial der Auslaugung ins Wasser aufweisen. Zusätzlich dazu werden gefährl

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Der Austausch von CO2 in Bergwiesen-Ökosystemen

Das CARBOMONT-Projekt lieferte wertvolle Einblicke in die Fähigkeit von Bergwiesen-Ökosystemen, Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufzunehmen.

Die steigenden Konzentrationen von Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Atmosphäre und die zunehmenden Hinweise auf eine globale Erwärmung führten zum Kyoto-Protokoll, das die Nationen aufruft, die Emissionen von Kohlenstoffdioxid und anderen Treibhausgasen zu reduzieren. Um die Auswirkungen der Kohlenstoffdioxid-Emissionen zu messen, muss man über ei

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Simulation der Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernteerträge

Auf Grundlage von mittel- und osteuropäischen Ansätzen zur Modellierung von Bestandsarten wurden Datensätze entwickelt, um Szenarien zum Klimawandel zu verdeutlichen.

Der Klimawandel wirkt sich auf die Bodennutzung und die biologischen Ressourcen aus. Die Integration von landwirtschaftlichen Modellen kann dabei behilflich sein, die Anfälligkeit von Ökosystemen zu bewerten. Am CEE-Projekt (Central and Eastern Europe) haben sich Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und Bulgarien beteil

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Die Schwere von Wildbächen in den Alpen voraussagen

Die Alpen sind nicht nur eine Region einmaliger Naturschönheit, sie sind auch ein Gebiet starker menschlicher Aktivität – hauptsächlich in Form von Sport, Tourismus und permanenter Besiedelung. Deshalb stellen Wildbäche oftmals eine Gefahr für Infrastrukturen und Menschenleben dar, und es werden Maßnahmen gesucht, um diese Ereignisse verstehen und möglicherweise voraussagen zu können.

Das Verständnis der Faktoren, die die Dynamik von Wildbächen beeinflussen, ist der erste Schritt zu

Ökologie Umwelt- Naturschutz

SFC-Brennstoffzelle sichert Einsatzbereitschaft von Kameras zur Früherkennung von Waldbränden

Seit Juni diesen Jahres kommen die innovativen Brennstoffzellen der SFC, Weltmarktführer in der mobilen Brennstoffzelltechnologie, auf Feuerwachtürmen in Brandenburg zum Einsatz. Die SFC A50 Brennstoffzelle ist dabei in eine 220 Wp Photovoltaikanlage integriert, um sicher zu stellen, dass die bei Sonnenschein von der Solarzelle betriebenen Kameras zur Waldbeobachtung auch bei schlechtem Wetter und ggf. auch im Winter noch sicher funktionieren. Das Waldbrand-Früherkennungssystem “Firewatch” w

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