AI Generated Image

Highlighted in
Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

Weiterlesen

Alle Neuigkeiten

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Möbel, Dielen, Verpackungen

– wie Pappel-Produkte den Einsatz fossiler Rohstoffe reduzieren. Internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie haben in den letzten fünfeinhalb Jahren neue, bio-basierte Produkte aus Pappeln entwickelt. Im Rahmen des Forschungsprojektes Dendromass4Europe (D4EU) begleitete ein interdisziplinäres Team unter der Leitung von Prof. Norbert Weber, Professur für Forstpolitik und Forstliche Ressourcenökonomie an der TU Dresden, seit Mitte 2017 den Anbau von Pappeln auf schwer oder unprofitabel zu bewirtschaftenden Standorten und erarbeitete Möglichkeiten, wie der Einsatz fossiler Rohstoffe durch die Nutzung…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Blinde Flecken bei der Überwachung von Plastikmüll

Ob im Trinkwasser, in der Nahrung oder sogar in der Luft: Plastik ist ein globales Problem – und das ganze Ausmaß der Verschmutzung ist möglicherweise noch gar nicht bekannt. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben gemeinsam mit Partnern aus den Niederlanden und Australien konventionelle Annahmen für den Transport von Plastik in Flüssen überprüft. Die tatsächliche Menge Plastikmüll in Flüssen könnte demnach bis zu 90 Prozent größer sein als bislang vermutet. Die neuen Erkenntnisse sollen dabei helfen, das Monitoring…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Klimaneutral unterwegs für die Küstenforschung

Bundesforschungsministerin Stark-Watzinger tauft Forschungsschiff Uthörn. Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat heute das neue Forschungsschiff Uthörn des Alfred-Wegener-Instituts bei der Firma Fassmer im niedersächsischen Berne getauft. Als erstes deutsches Seeschiff erhält der 35 Meter lange und etwa 15 Millionen Euro teure Neubau einen umweltschonenden und besonders emissionsarmen Methanol-Antrieb und setzt damit in der deutschen Seeschifffahrt neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit. Das Schiff soll nach gut zweijähriger Bauzeit im Dezember an die Wissenschaft übergeben werden. Rund 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nahmen…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Die Sprache der Algen besser verstehen lernen

Forscherduo zeigt die ökologische Bedeutung chemischer Kommunikation auf. Kommunikation ist alles – das gilt auch für Algen. Ihre chemische Sprache und deren Bedeutung in aquatischen Ökosystemen sind aber noch weitestgehend unverstanden. Ein Forscherduo des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Plymouth Marine Laboratory (PML) hat dazu im Fachmagazin Biological Reviews eine Übersichtsstudie veröffentlicht. Sie fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und zeigt neue Ansätze für die zukünftige Erforschung der Sprache der Algen und ihrer ökologischen Zusammenhänge auf. Können Algen sprechen? “Ja,…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Biotopdaten helfen, eine Wissenslücke zur Artenvielfalt zu schließen

Die Daten aus Biotopkartierungen können dabei helfen, die Forschung zur Artenvielfalt voranzubringen. Die darin enthaltenen Angaben geben Aufschluss über die örtliche Entwicklung der Pflanzenwelt bis in die 1980er Jahre zurück – eine Zeit, aus der fast keine Quellen vorhanden sind. Wie diese Kartierungsdaten für die Forschung genutzt werden können, zeigt ein Team der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft am Beispiel der Hansestadt. Die Auswertung im Fachjournal “Ecosphere” zeigt auch: Dort sind in…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Vegetation reguliert Energieaustausch in der Arktis

Die Klimaerwärmung lässt in der Arktis den Permafrost auftauen, Gletscher schmelzen und führt zu Vegetationsveränderungen, extremer Trockenheit und Feuern. Diese Entwicklungen hängen stark vom Energieaustausch zwischen Atmosphäre und Boden ab. Forscherinnen der Universität Zürich zeigen nun, dass unterschiedliche Pflanzengemeinschaften in der Tundra diesen Energieaustausch stark beeinflussen, in Klimamodellen aber nicht berücksichtigt werden. Die Hitzewelle diesen Sommer in Europa führte vielen Menschen vor Augen, wie wichtig Pflanzen sind, um die Umgebung abzukühlen. Doch welchen Einfluss haben die verschiedenen Vegetationstypen in der…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Der Weg zu Zero Emission

Studie zur Emissionsintensität von Produktions- und Fabrikstrukturen. Was können produzierende Unternehmen tun, um ihren Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren? Im Auftrag der Unternehmensberatung Ingenics AG haben Forschende am Fraunhofer IPA eine Studie durchgeführt, die zeigt, welche Maßnahmen in der Branche schon eingesetzt werden und wo noch Handlungsbedarf besteht. Am guten Willen fehlt es nicht: »Viele Unternehmen sind auf dem Weg zu Zero Emission und haben sich ambitionierte Ziele gesetzt. Woran es allerdings oft hapert, sind Strategien, Ressourcen und Know-how«, berichtet…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Per Anhalter auf dem Weg in die Tiefsee

Erste In-situ-Messungen von Mikroplastikflüssen. In-situ-Probenahmen während einer Expedition und anschließende Messungen werfen neues Licht auf das Absinken von Mikroplastik von der Meeresoberfläche in die Tiefsee. Sie zeigen, dass die Partikel – wie frühere Modellierungsansätze nahelegten – Teil des Meeresschnees werden, erklärt ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR in einer heute erschienenen Veröffentlichung. Die Erkenntnisse ermöglichen ein besseres Verständnis der vertikalen Transportdynamik und der damit verbundenen Risiken für das Nahrungsnetz. Außerdem illustrieren sie, dass menschenverursachtes Mikroplastik den marinen Kohlenstoff im…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Mehr Methan aus Sibirien im Sommer

Was passiert in den Permafrostgebieten der Arktis, wenn sich die Erdatmosphäre aufheizt? GFZ-Forscher Torsten Sachs und Norman Rößger haben mit Kolleg:innen von der Universität Hamburg und dem Alfred-Wegener-Institut in Potsdam Ergebnisse einer fast zwanzigjährigen Beobachtungsreihe in Sibirien veröffentlicht, die zeigen, dass die sommerliche Freisetzung von Methan seit 2004 um knapp zwei Prozent pro Jahr zugenommen hat. Ursache dafür ist allerdings nicht ein massiveres Auftauen des Permafrostes, sondern ein früher einsetzendes und verstärktes Pflanzenwachstum aufgrund der erhöhten Lufttemperatur. Was passiert in…

Geowissenschaften

Neue Daten sprechen für Magma auf dem Mars

Bisher wurde der Mars als geologisch toter Planet angesehen. Seismische Wellen deuten nun allerdings darauf hin, dass die Marsoberfläche noch immer von Vulkanismus geprägt wird. Dies berichtet ein internationales Forschungsteam unter Leitung der ETH Zürich. Seit 2018, als im Rahmen der InSight Mission der Nasa das Seismometer SEIS auf der Marsoberfläche installiert wurde, haben Seismologen und Geophysiker der ETH Zürich seismische Wellen von mehr als 1300 Marsbeben registriert. Immer wieder haben die Forschenden kleinere und grössere Beben feststellen können. Nun…

Geowissenschaften

Was seismische Wellen über die Marskruste verraten

Nach zwei gros­sen Me­teo­ri­ten­ein­schlä­gen auf dem Mars be­ob­ach­te­ten For­schen­de erst­mals aus­ser­halb der Er­de seis­mi­sche Wel­len, die sich ent­lang der Ober­flä­che ei­nes Pla­ne­ten aus­brei­te­ten. Die Da­ten der Mars­be­ben wur­den von der Nasa-​Sonde In­Sight auf­ge­zeich­net und an der ETH Zü­rich ana­ly­siert. Sie lie­fern neue Er­kennt­nis­se über die Struk­tur der Mars­krus­te. Der Marsbebendienst an der ETH Zürich analysiert die Messungen, die das Seismometer der InSight-Mission auf unserem Nachbarplaneten durchführt. Fast drei Jahre lang wurden nur Bebenwellen entdeckt, die sich vom jeweiligen Bebenherd durch…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Antifouling-Beschichtungen: Starthilfe für Korallenlarven?

Wenn sich Algen, Muscheln oder Seepocken auf Schiffsrümpfen ansiedeln, kann dies zu Schäden in Milliardenhöhe führen. Um dem entgegenzuwirken, werden sie mit Antifouling-Beschichtungen behandelt. Eine Wissenschaftlerin des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) ging jetzt der Frage nach, inwieweit neu entwickelte Antifouling-Beschichtungen eingesetzt werden könnten, um das Algenwachstum einzudämmen, das Korallenlarven oft bei ihrer Ansiedlung beeinträchtigt. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachjournal Scientific Reports veröffentlicht. Tropische Korallenriffe stehen unter zunehmendem Druck durch die Erwärmung und Versauerung der Ozeane, die Verschmutzung…

Geowissenschaften

Wie hängen Klima und geologische Prozesse am Meeresboden zusammen?

Synergy Grant des Europäischen Forschungsrats für GEOMAR- und Harvard-Forschende. Unterstützt durch einen Synergy Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) beschreiten Wissenschaftler:innen des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der Universität Harvard Neuland in der Erforschung des marinen Vulkanismus. Durch die Nutzung von Synergien zwischen Vulkanologie, Petrologie, Paläo-Ozeanographie, Geochemie und Geophysik will das Team Zusammenhänge zwischen klimatischen Veränderungen und geologischen Prozessen an mittelozeanischen Rücken aufdecken. Die Folgen des Klimawandels sind so groß, dass sie sich sogar auf den Boden der Tiefsee auswirken…

Agrar- Forstwissenschaften

Die Fernerkundung aus dem All für die Landwirtschaft

Yield Consortium: Das Yield Consortium erforscht Ansätze der Künstlichen Intelligenz, die Erträge in der Landwirtschaft auf Basis von Satellitendaten zuverlässig vorhersagen können. Gemeinsam mit BASF Digital Farming, John Deere und Munich Re werden Vorhersagemodelle für ausgewählte Ackerkulturen in den Fokus-Regionen Europa sowie Süd- und Nordamerika entwickelt, mit ersten vielversprechenden Ergebnissen. Später sollen die Modelle auf weitere relevante Kulturen und Anbaugebiete ausgedehnt werden. Wie kann Künstliche Intelligenz dem Agrarsektor helfen? In unserer heutigen Zeit kristallisieren sich ökologische Herausforderungen auf globaler Ebene…

Agrar- Forstwissenschaften

Europas Wälder im Klimawandel planen und bewirtschaften

Forschende der Bioklimatologie der Universität Göttingen an europäischen Projekt beteiligt. Wälder können eine wichtige Rolle bei der Abmilderung der Klimakrise spielen, sind Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren, werden zur Holzgewinnung genutzt und bieten zusätzlich Möglichkeiten zur touristischen Naherholung. Wälder sind jedoch komplexe Netzwerke, die eine sorgfältige Planung und Bewirtschaftung erfordern. Forschende der Bioklimatologie der Universität Göttingen sind an einem neuen europäischen Projekt beteiligt, das die neusten Forschungsarbeiten, Daten, Modellierungsmethoden und Waldbewirtschaftungstechniken zur Unterstützung der Wälder in Europa…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Mehr Biomasse, weniger Artenvielfalt

Wie menschlich verursachte Nährstoffeinträge Pflanzengemeinschaften im Grasland beeinflussen. Forschende finden die Ursachen für Artenrückgang durch Nährstoffeinträge. Bei verstärkten Nährstoffeinträgen im Grasland gehen mehr Arten verloren als neu hinzukommen. Außerdem siedeln sich weniger neue Arten an als unter natürlicher Nährstoffverfügbarkeit. Diese neuen Erkenntnisse erklären, weshalb Nährstoffüberschüsse die Pflanzenvielfalt im Grasland verringern. Mit ihrem weltweiten Experiment tragen Forschende unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wesentlich dazu bei, die Reaktion von…

Rückmeldung