“In einer Hand voll Boden finden sich mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt.” Mit diesem Vergleich macht Privatdozentin Dr. Gesine Hellberg-Rode vom Institut für Didaktik der Biologie der Universität Münster auf die Bedeutung der Bodenaktionswoche aufmerksam, die vom 15. bis 21. September in Münster statt findet.
Den meisten Menschen ist Umweltschutz im Bereich Boden eher fremd. “Boden, das ist doch Dreck”, sei häufig zu hören, ärgert sich Hellberg-Rode, Mitorganisatorin
Die Zahl der tatsächlich bedrohten Arten auf der Welt liegt nach Ansicht von Experten weit höher als bisher angenommen. Demnach könnte die Rate an bedrohten Tieren und Pflanzen um bis zu 50 Prozent über den bisherigen Schätzungen liegen. Vor allem Parasiten und Käfer, die von anderen Tieren oder Pflanzenarten, die ebenfalls bedroht sind, abhängig sind, wurden bisher nicht auf den Roten Listen berücksichtigt, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Die Studie, die von den Experten
Wie gewinnt man kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für den Umweltschutz? Wie behält man im dichten Gewirr der Verordnungen den Überblick über relevantes Wissen? Fragen, auf die das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) bis 2005 geförderte Online-Portal Ökoradar des “Deutsches Kompetenzzentrum für Nachhaltiges Wirtschaften (dknw)” an der Universität Witten/Herdecke schon seit Jahren Antworten gibt. Das Portal wurde in den letzten vier Jahren unter Regie von Prof. Dr. Werner F. Schulz zusammen mit
Umfangreiche Mengen an Pestizid-Giftmüll bedrohen in Osteuropa, Afrika, Asien, Lateinamerika und im Mittleren Osten Gesundheit und Umwelt. Davor hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom gewarnt. In der Ukraine lagern rund 19 500 Tonnen an ungenutzten, oft hochgiftigen Schädlingsbekämpfungsmitteln, in Mazedonien rund 10 000 Tonnen, in Polen 15 000 und Moldawien etwa 6 600 Tonnen. In Asien gebe es rund 6 000 Tonnen Pestizidmüll. Di
Stoffdatenbank für bodenschutz- und umweltrelevante Stoffe (STARS) auf über 250.000 Datensätze erweitert
Ab sofort ist die neue Version 4.0 der Stoffdatenbank STARS nicht nur auf CD-ROM, sondern auch als Web-Anwendung verfügbar. Relevante Stoffinformationen für die Umweltmedien Wasser, Boden und Luft stehen in einer ständig aktuellen, kompakten und gut recherchierbaren Form bereit. Neu ist: Die Softwareinstallation am Arbeitsplatz entfällt. Ein einfacher Internet-Browser reicht nun au
Management sollte ökologische und soziale Aspekte stärker berücksichtigen / Öko-Institut e.V. entwickelt neues Analyseinstrument
Nachhaltige Produkte zu entwickeln und dabei nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte zu optimieren, ist eine der zentralen Aufgaben des modernen Unternehmensmanagements. PROSA – Product Sustainability Assessment – ist eine vom Öko-Institut e.V. entwickelte Methode, um Unternehmen bei dieser Aufgabe zu unterstützen. Dabe
Kunststofffolien und -behälter sind in der Müllverbrennung gute Brennstoffe, füllen aber auch Deponien en masse. Forscher entwickeln ein kompostierbares Klebeband, das billiger zu entsorgen als zu verheizen ist und am Ende seines Produktzyklus Deponien nicht unnötig füllt.
Für die Entsorgung von Plastikverpackungen samt daran haftenden Klebebändern müssen Firmenchefs oft tief in die Tasche greifen. So kostet die Verbrennung einer Tonne Plastikmüll etwa 100 Euro; die Deponierung rund
Prognosemodell für Pflanzenschutzmittelbelastung der Oberflächengewässer
Einträge von Pflanzenschutzmitteln (PSM) stellen eine Gefahr für den “guten Gewässerzustand” der Oberflächengewässer dar, der bei der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bis zum Jahre 2015 erreicht werden soll. Die laufende Bestandsaufnahme von Belastungen und deren Auswirkungen auf den guten Zustand macht daher auch eine Quantifizierung der Einträge von Pflanzenschutzmitteln aus diffusen Quellen erfor
Das Unternehmen Environnement SA setzt mit seinen hochsensiblen Systemen für die Schadstoffmessung in der Luft seinen Wachstumskurs fort.
Grund hierfür ist der jüngst erteilte Zuschlag für den größten Auftrag in der Geschichte des französischen Technologie- Unternehmens: Environnement SA wird in Polen ein landesweites Netz zur Überwachung der Luftqualität einrichten.
Polen will somit die Einhaltung der europäischen Richtlinien zur Luftreinheit gewährleisten. Der Auftrag umfasst
Verschmutztes Trinkwasser ist nur eine der schädigenden Nebenwirkungen, die sich aus der Misswirtschaft der Wasserressourcen in der Aralsee-Region ergeben. Glücklicherweise werden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Europa und den Unabhängigen Staaten an der Grenze des Aralsees Maßnahmen unternommen, um diese Situation zu verbessern.
Vor 1960 war der in Zentralasien gelegene Aralsee der weltweit viertgrößte Inlandsee. Die zunehmende Umleitung der Zuflüsse des Aralsees für Bewässerungszwe
Industriechemikalien, Flammschutzmittel, Pestizide, Arzneimittelrückstände und Hormone – auch in Kläranlagen in Nordrhein-Westfalen findet sich ein wahrer Chemiecocktail. Obwohl die Kläranlagen in NRW zu den modernsten Europas gehören würden, könnten diese Stoffe nicht aus dem Wasser gefiltert werden. Dies ergab einer Studie mit dem Titel “Untersuchung zum Eintrag und zur Elimination von gefährlichen Stoffen in kommunalen Kläranlagen”, für die die Universität Dortmund im Auftrag des Umweltministeriu
Radioaktives Material von US-Test vor 50 Jahren entdeckt
Britische Forscher haben in Großbritannien Spuren von Plutonium gefunden, das von US-Atomversuchen in der Wüste von Nevada vor 50 Jahren stammt. Die Werte seien zwar gering, berichtet BBC-Online, dennoch zeigten sich die Forscher besorgt.
Eigentlich wurden die Bodenproben, die vom Rothamsted Research in Hertfordshire gezogen wurden, dazu verwendet um den Effekt von Düngemitteln langfristig zu untersuchen. Das Experimen
Bundesamt für Naturschutz legt Literaturstudie vor
Nachdem der Klimawandel durch Temperaturerhöhungen und CO2-Zunahme in der Atmosphäre bereits messbar ist, lässt er sich auch an Pflanzen und Tieren in der heimischen Natur nachweisen: Pflanzen blühen und fruchten früher, Zugvögel ziehen im Winter nicht mehr fort und die Bewohner der Meere verändern ihr Wanderungsverhalten.
Die Ergebnisse der Studie basieren auf der Auswertung von 1.000 Literaturzitaten, die das Albrecht-von-
Umweltschutz soll sich künftig noch stärker rechnen. Durch qualifiziertes Umweltmanagement lassen sich vor allem beim Energie- und Wasserverbrauch sowie im Abfallbereich beträchtliche Einsparungen erzielen. Auch für die Vergabe öffentlicher Aufträge soll Umweltmanagement künftig relevant werden. Das Bundesumweltministerium wirbt zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium dafür, dass die Bundesbehörden in geeigneten Fällen die Teilnahme am europäischen Umweltmanagementsystem EMAS berücksichtigen. M
Innovative Trennwand soll Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß um fast 30 Prozent senken – DBU fördert mit rund 140.000 Euro
Eigentlich ganz normal: Kühlschranktür auf, Joghurt raus, Tür sofort wieder zu. Bloß nicht zu lange offen lassen, denn das “frisst” ordentlich Strom. Doch bei Kühlfahrzeugen ist das nicht so einfach. Wird ein Kunde beliefert, stehen die Hecktüren während des Be- und Entladens zwangsläufig offen. So aber kann warme Luft ins Fahrzeuginnere strömen. Die Folg
Gemeinsamer Datenpool von Bund und Ländern kann Kosten senken und Effizienz erhöhen
Daten aus Satellitenmissionen bieten zahlreiche Anwendungsfelder im Umwelt- und Naturschutz. Welche Vorteile bietet die Nutzung von Satellitenfernerkundungsdaten (SFE-Daten) im Vergleich zu konventionellen Methoden des Umweltmonitoring? Diese Frage wurde in einer vom BMU gemeinsam mit dem UBA beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Auftrag gegebenen Studie beantwortet. Die Studie kommt zu de